Scotch Egg and London Road Fire Station, Manchester

Whenever I go to the UK, one of the first things I buy is junk food like pork pies or Scotch eggs, and some bread spreads for later on. That’s basically the things I like and I don’t get in continental Europe. The photo shows a Scotch egg in front of London Road Fire Station, Manchester, which is undergoing conversion into luxury appartents at the moment. What else, of course? I surely wouldn’t be able to afford property there, but I can afford a proper Scotch Egg. Yummy!

[“Scotch Egg and Fire Station, Manchester” – 2019-08-29]

Gänsebraten ohne Bräter

Okay, die Gans wog 5,7kg und passte nicht in den Bräter. Also ohne. Und was soll ich sagen: Das war unkomplizierter, sicherer und leckerer. So ging es:

Zutaten:

  • 5,7 kg Gans
  • 1,2 kg Äpfel Boskop (gestückelt und entkernt, Schale bleibt dran)
  • 0,25 kg Trockenpflaumen (halbiert)
  • Suppengrün: 3 Möhren, zwei mittlere Zwiebeln, Knollensellerie (etwa so viel wie die Möhren–alles grob (!) stückeln)
  • Gewürze: Beifuß, Salz, Pfeffer.
  • Für die Soße: Gänsefond (kann man sich auch sparen, wenn man selbst z. B. den Hals kocht etc.), ein bisschen Hühnerbrühe, einen Schluck O-Saft

Eckpunkt der Zubereitung:

  • Das Üblige (Pürzel weg, Fett raus). Gans innen mit Mischung aus Salz, Pfeffer, Beifuß einreiben (das geht gut, wenn man das in einem Schluck Öl verrührt) und dann mit Apfel-Trockenpflaumen-Beifuß-Mischung füllen und zunähen (Material des Garns!). Gans außen mit Mischung aus Salz, Pfeffer, Beifuß einreiben. Keulen zusammen und Flügel anbinden. Tier mit Brust nach unten in den Ofen auf den Rost legen. Darunter ist die Fettpfanne, in der das Suppengrün liegt. Zum Suppengrün eine große Tasse Wasser geben.
  • 3 Stunden bei 120 °C (5 kg 2 h bei 130 °C, 4 kg 1 h bei 140 °C) und Umluft braten. Zwischendurch ein/zwei Tassen Wasser ins Suppengrün schütten. Die Gans wird nicht übergossen.
  • Nach den 3 h Temperatur auf 150 °C stellen und eine Stunde weiter braten. Danach sollte der Rücken der Gans schön braun sein. Ein bisschen Wasser in Fettpfanne geben.
  • Gans drehen. Eine weitere Stunde, damit auch die Brust noch mehr Farbe bekommt (die ist jetzt oben). Ggf. etwas Wasser in die Fettpfanne. Falls es ein Bratenthermometer gibt, dieses jetzt von der Seite bis in die Füllung stecken. Dort sollten ca. 90 °C oder mehr erreicht werden.
  • Gans aus der Röhre! Die kann kurz ruhen, bis sie kalt genug zum Tranchieren ist (45 min).
  • Zwischenzeitlich die Soße: Fond in Topf. Fettpfanne langsam in Schüssel gießen (da kommt zuerst das Fett). Alles andere (Suppengrün, Bratensaft, abgesetzter Bratenjus etc.) in den Fond-Topf. Mit Pürrierstab pürieren und ggf. mit Hühnerbrühe strecken (und mit Stärke abbinden). Mit Salz, Pfeffer, Beifuß, O-Saft abschmecken.
  • Gans tranchieren (Keulen am besten erst von der Brustseite lösen und das Naschen nicht vergessen!) und auf die nun wieder frei gewordene Fettpfanne. Bei 100 °C warm halten.
  • Genuss.

PS: Die Gans war frisch (kein Auftauen, Spülen und Tupfen) und reichte für 8 Personen (da bleibt auch noch was übrig für 3 Leute für den nächsten Tag). Außerdem war sie aus regionaler artgerechter Freilandhaltung (glückliche Gans).

Rhabarberkompott mit Xucker (Erythrit)

Hmm. Rhabarber im Garten. Was tun? … Kompott. Aber mit weniger Zucker und ganz einfach. So funktioniert es für mich:

Zutaten:
– 4 Stängel Rhabarber, geputzt und in ca. 4 cm lange Stücke geschnitten = 600 g. Haut lasse ich dran (erste Ernte–später sollte man wohl besser pellen, um weniger Oxalsäure zu haben).
– 1 Päckchen Vanillinzucker.
– 120 g Erythrit (Xucker).

Zubereitung:
1) Rhabarber in handwarmem Wasser auf den Herd.
2) Erhitzen bis das Wasser kocht (vielleicht auch eine Minute kochen lassen).
3) Wasser abgießen. (Ciao Oxalsäure!)
4) Vanillinzucker und Erythrit dazu, wieder auf den Herd und fünf Minuten köcheln lassen.
5) Fertig. Wer will, kann sicher noch nachsüßen.

Nota bene:
– Der Tipp, das Wasser abzugießen ist aus Pötschkes Gartenbuch.
– Dieser meint, dass man dann kochendes Wasser nachschütten soll. Das war bei mir nicht notwendig, weil der Rhabarber dann schon ziemlich weich ist und anfängt zu zerfasern.
– Sollte man das tun, muss man sicher mit Stärke andicken/abbinden.
– Vgl. Oxalsäure.
– Es empfiehlt sich, dazu eine Milchsoße (z. B. Vanillesoße) zu reichen, damit schon früh Oxalsäure in Calciumoxalat umgewandelt wird und gar nicht erst aufgenommen wird.

Bilder:

Rhabarber vorher:
Rhabarber

Rhabarber

Kompott nachher:
Rhabarberkompott

Nährwerte:

Menge pro 100 Gramm
Brennwert: 26 kcal
Fett: 0,2 g
  Gesättigte Fettsäuren: 0,1 g
  Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 0,1 g
Cholesterin: 0 mg
Natrium: 4 mg
Kalium: 288 mg
Kohlenhydrate: 4,5 g
  davon Zucker: 2,4 g
Protein: 0,9 g
Vitamin A: 0,03 mg
Vitamin C: 8 mg
Kalzium: 86 mg
Eisen: 0,2 mg
Magnesium: 12 mg

(Bei der Verwendung von Zucker statt Xucker, sieht die Bilanz bezüglich des Brennwerts anders aus: Man kommt ca. auf das Vierfache.)