A very sexy campaign that looks as glossy as the car manufacturer’s own ad. Published by Greenpeace, it is a kind of follow up to Volkswagen’s own campaign emphasizing on the stark contrast between VW’s corporate image and what they are actually doing in terms of CO2 emission, fuel efficiency and general eco friendliness.
Leute, die nach dem Jungjournalisten suchen, der Zitate frei erfunden haben soll, landen bei mir. Ich folge dem Link, suche also auch einmal und finde eine Pressemeldung, verfasst vom Jungjournalisten, in der ich aktuelle Informationen über einen alten Freund bekomme. Mannigfache Wege gehen die Menschen…
Wenn es so schüttet wie heute, ist Summen angesagt…
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Trier und New York haben etwas gemein: die Blockierung von Fahrradwegen.
Allerdings überlege ich gerade, ob man das in Trier ausprobieren sollte. Wäre sicher tödlich. Wenn ich an die gern auf Radwegen aufgestellten Baustellen-, Baumarbeits- etc -schilder denke. Da ist man schnell einen Kopf kürzer. Übrigens für Radfahrer in Trier gerade ein besonders schönes Konstrukt in der Herzogenbuscher Straße an der Baustelle…
…gebloggt. Und weil das schon so lange her ist, mache ich das auch nicht mehr und poste stattdessen zwei Bilder. Die anderen waren wegen 1.) Wiedererkennbarkeit der darauf abgebildeten Personen in Kombination mit 2.) der Persönlichkeitsrechts- und Datenschutz-Awareness ebendieser Leute nicht ruhigen Gewissens nutzbar. Hoffe, die sind okay…
…naja, eigentlich sind sie ziemlich sinnlos. Viel zu spät nachgereicht und blöde. Aber: vielleicht ja Ermutigung für ein #ttg11, das dann ja vielleicht schon unter Kanzler Guttenberg stattfinden wird. Oder so…
Ganz liebe Animation des adaptierten Texts von Franz Fühmann. Wer nachlesen möchte, findet eine weitere Adaption bei Rüdiger Kupper am Schneesee. Der originale Text findet sich u. a. auf Seiten 136-37 im Hausbuch der Weihnachtszeit* oder auch im Pixi-Buch 874, das es wohl nur gebraucht gibt.
[via Kaiser Heinrich II]
*Man kann in der Buchvorschau übrigens bereits den gesamten Text lesen.
Nach dem verunglückten Assange-Bashing von Hendrik Ankenbrand im Mantelbogen der FAS vom letzten Sonntag ist das Feuilleton wirklich eine Erholung. Nicht nur dass Medienmann Harald Staun kenntnisreich die irreführende Medienrepräsentation von Wikileaks und den Protesten gegen Zensur gerade rückt. Er schreibt:
Dass viele Medien solche digitalen Provokationen als ‘Angriffe’ brandgefährlicher Cyberkrieger beschreiben, liegt nicht nur an technischer Unkenntnis, sondern auch am klaren Willen, Wikileaks wieder in den Kontext des Verbrechens einzuordnen. Kaum jemand macht sich deshalb die Mühe zu erklären, was eigentlich an den ‘Angriffen’ gefährlich oder kriminell sein soll. ‘Distributed Denial of Service’-Versuche sind sicher keine besonders zivilisierte From der Meinungsäußerung–und trotzdem handelt es sich eher um die zeitgemäße Form eines Sit-ins als um virtuelle Gewalt. (“Daten statt Worte: Wikileaks oder Wie die Medien den Cyberkrieg erfinden”, FAS 12. Dez. 2010: 33)
Nein. Besonders gut: Nils Minkmars Aufmacher “Gerechtigkeit für Anne Will! Warum belohnt die ARD weder Loyalität noch Qualität?”. Klar, weil sie möglicherweise nach dem Bohlen-Prinzip verfährt. Eine Schande! Wills Sendung habe eine Reihe starker Fernsehmomente produziert. Zum Beispiel war da “die Erläuterung von Bischof Franz-Joseph Overbeck zur Homosexualität: ‘Das widerspricht der Natur. Die Natur des Menschen ist angelegt auf das Miteinander von Mann und Frau.’ Ein Satz für die Archive, abgelegt gleich neben solchen Dokumenten, in denen früher Wissenschaftler die unterlegene Natur der Frau oder die geistige Primitivität der Schwarzen darlegten” (ibid., 25). Minkmar fällt auch auf, dass die Frauen in der ARD, der “dysfunktionalen Familie”, offenbar einen schweren Stand haben: “Am Ende der ganzen ARD- Renovierung (sic) haben die Frauen den späten Wochentagsplatz, die Herren talken besonders wertvoll für die wachen Geister. Man möchte nicht, dass das beispielgebend ist”. Stark auch Minkmars letzter Absatz über die “ans Vulgäre grenzende Stillosigkeit” der ARD in dieser Sache.
PS: Minkmar ist auch nicht ganz ironiefrei. Wie er beispielsweise den Moderator des deutschen Franchises eines britischen Game-Show-Formats und eines boulevardesken Reportagemagazins ständig als “berühmt” bezeichnet, lässt zumindest jüngere Leser schmunzeln.
Schon der Mantelbogen der FAS von gestern ist ein großes Ärgernis. Neben den furchtbar geschriebenen Aufhängerartikeln über einen pädophilen Lehrer dann das Assange-Bashing von Hendrik Ankenbrand auf Seite 14. Dieser schreibt: “Assanges Weltsicht kennt keine Grautöne, wie bei seinem ersten Computer, einem Commodore C 64, mit dem er mit 16 Jahren erstmals in ein großes Firmennetzwerk einbrach, gibt es nur 0 und 1, ein und aus, Schwarz und Weiß.” Das ist ja 1.) entweder totaler Quatsch (siehe Überschrift bzw. hier) und stilistisch blöde (Was soll mittels C64-Verweis gesagt werden? Geht es um eine Mystifikation der Figur Assange?) oder 2.) eine verhunztes Synekdoche und damit eine starke Vereinfachung (Alle digitalen Geräte arbeiten mit Binärcode.) und damit genau das, was Assange im nächsten Absatz vorgeworfen wird (Ironie? Ist der Text etwa heimlich auf der Seite Assanges?): Wikileaks sei (vom Text durch einen mutmaßlichen Assange fokalisiert) eine “Cybermassenvernichtungswaffe“, die gegen alles Böse eingesetzt würde. “Er ist ein großer Vereinfacher, das erklärt auch seine Popularität…”. Und diesem fiktiven Assange, der Geistfigur Ankenbrands, möchte man entgegnen: “Käse! Wissen ist höchstens Macht und keine Massenvernichtungswaffe.” Oder: “Wahrheit kann nie schaden.” Oder: “Die Wahrheit triumphiert nie.” Oder: “Die Wahrheit ist eine Braut ohne Aussteuer.” Oder auch einen anderen abgedroschenen Spruch. Für Ankenbrand und die FAS kann man höchstens geltend machen, dass Dichtung ja bekanntlich nur “eine Expedition nach der Wahrheit” ist. … Naja.
Donnerstag, 16. Dezember um 20 Uhr treffen sich die Blogger Triers im Schwach und Sinn zum Blogbiertrinken a.k.a. Bloggertreffen a.k.a. Badexcusefordrinkingagain a.k.a. etc. 2010.
Natürlich sind auch Microblogger (Twitterer, Indenti.caer etc.) eingeladen und sehr gern gesehen. Traut euch–auch wenn ihr nicht mitgedoodelt habt! Kommt einfach vorbei!*
* Falls du keinen aus der Runde kennst: Blogger erkennt man natürlich am Tux-Shirt, den langen Haaren… – ähm… – nein, am Hello-Kitty-Shirt, der Emo-Frisur… – ähm… – nein, am Youtube-Shirt und an der professionellen Kamera, die… – ähm… – nein, an der Piratenflagge, an der Wikileaks-Spendenbox… – ähm… – nein, an den Klowänden… – ähm… – nein, daran, dass unter ihnen kein Journalist ist… – ähm… – … -äh – tja? Vielleicht machst du dir besser selbst ein Bild! Man wird sich finden. Sicher.
ihr, die Gegenöffentlichkeit, seid aufgerufen, euch zu versammeln um friedlich und gesellig ein Bier zu trinken (oder auch zwei oder drei, zur Not auch Viez, Brause, Wasser oder Wein) und dabei über Dinge zu reden, die euch sonst vor allem im Web 2.0 umtreiben. Oder auch über anderes, nicht-nerdiges. (Naja, vor allem geht es darum, sich wieder einmal im echten Leben zu sehen oder sich ganz neu kennen zu lernen.)
Vielleicht klappt es ja mit dem zweiten Trierer Bloggertreffen noch dieses Jahr. Vielleicht können wir den Termin erdoodeln: Doodle hier!
Der novellierte Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) lauert schon. Hoffentlich führt er vor allem dazu, dass sogenannte Grüne–ich sage nur: “Wir sind weiterhin gegen den JMStV, die Fraktion hat sich aufgrund parlamentarischer Zwänge anders entschlossen”–bei der nächsten Wahl ein paar Stimmen weniger bekommen. So unaufrichtig! Bäh!
Also, falls es notwendig wird, was ich nicht glaube (vgl. Lawblog), bin ich mein eigener Jugendschutzbeauftragter. Schließlich habe ich erst gestern mit Staunen gelesen, dass ich in einer “Tageseinrichtung für Kinder” arbeite.
Ich habe da so einen ganzen Regalboden mit Werken die der Lektüre harren. Darunter so disparate Sachen wie T. C. Boyles The Women, Italo Calvinos Kosmokomische Geschichten, Raymond Queneaus Stilübungen und Markus Krajewskis thematisch eigenwilliges aber wahnsinnig spannendes Sachbuch ZettelWirtschaft: Die Geburt der Kartei aus dem Geiste der Bibliothek. Dennoch möchte ich als sobald wir möglich endlich einmal das vielversprechende Werk Die Südharzreise: Abstrakter Tourismus zwischen Leipzig und Göttingen von Frank Fischer lesen. Ich wollte ja schon seit der Veröffentlichung. Alas! … man kennt das ja. Aber. Es ist geordert, angeblich auf dem Weg. Und wenn auf dem Grunde meines Briefkastens nicht ein schwarzes Loch hockt und alles verschlingt, was kein Gutschein für den Trierischen Volksfreund ist, dann sollte ich das Werk sehr bald gelesen haben, u.a. auch um es am Donnerstag mit Dorian Steinhoff besprechen zu können.
Dies ist wirklich sehr schwierig zu erklären. Es sind immer eine Menge Bücher gleichzeitig. Und wie ist “lesen” präzis gemeint? Deswegen nur die Werke, die derzeit sowieso mehr oder weniger geöffnet bei mir herumliegen. Diese sind: Iser, Der implizite Leser; Stephen Spender, The Temple und Christopher Isherwoods Selbstbiofiktion, die derzeit von der BBC verfilmt wird. Eigentlich hätte sich eine Koproduktion mit einem deutschen Medium offeriert… Üblicherweise können jedoch die öffentlich-rechtlichen hier nicht die Güte der BBC erzielen. Mir ist es einerlei! Isers Werk ist eine Geschichte der Wechselwirkung von Text und Leser über die letzten Epochen–gesehen von der Perspektive des Rezipienten. Die implizite Leser wird demzufolge zur Spiegelfigur des impliziten Schreiberlings. Der wurde schon eine Weile länger theoretisiert. Stephen Spenders Text ist Semifiktion, wie viele der Werke, die im Kurs dieses Semester besprochen werden. Die Republik, die vor dem Hitlerismus hier existierte, muss sehr besonders und vielfältig gewesen sein, zog viele schöpferisch Tätige hier her. (Obwohl Isherwood den eigentlichen Grund sehr simpel mit “Berlin bedeutete Jungs” beschreibt…)
(Na, mal schauen… Ich bin ja nicht so ein Stöckchentyp. Aber vielleicht wird es spannend. Vielleicht auch nie beendet…) Hwæt! Demnächst geht es hier los, meine Damen und meine Herren. Kommen Sie wieder oder bleiben Sie gleich dran! Oder–das macht die schlaue Hausfrau von heute–subskribieren Sie unseren Feed!
A. D*s Buch, d*s du zurzeit liest
Ä. Das Buch, das du als n*chstes liest/lesen willst
B. Dein Lie*lings*uch
C. Dein Hassbu*h
D. Ein Buch, *as *u immer und immer wie*er lesen könntest
E. *in Buch, das du nur *inmal l*sen kannst (*gal, ob du *s hasst oder nicht)
É. Ein Buch, das dich an jemanden erinnert
F. Ein Buch, das dich an einen Ort erinnert
G. Das erste Buch, das du je *elesen hast
H. Ein Buc* von deinem Lieblingsautoren/deiner Lieblingsautorin
I. E*n Buch, das du mal gel*ebt hast, aber jetzt hasst
J. Ein Buch, das du von Freunden/Bekannten/… empfohlen bekommen hast
K. Ein Buch, bei dem du nur lachen *annst
L. Ein Buch aus deiner Kindheit
M. Das 4. Buch in deine* Regal von links
N. Das 9. Buch i* dei*em Regal vo* rechts
O. Augen zu und irgendein Buch aus dem Regal nehmen
Ö. Das Buch mit dem sch*nsten Cover, das du besitzt
P. Ein Buch, das du schon immer lesen wolltest
Q. Das beste Buch, das du während der Schulzeit als Lektüre gelesen hast
R. Das blödeste Buch, das du wäh*end der Schulzeit als Lektü*e gelesen hast
S. Das Buch in deinem Regal, das die meisten *eiten hat
ß. Das Buch in deinem Regal, das die wenigsten Seiten hat
T. Ein Buch, von dem niemand gedacht hä**e, dass du es lies*/gelesen has*
U. Ein B*ch, bei dem die Hauptperson dich ziemlich g*t beschreibt
Ü. Ein Buch, aus dem du deinen Kindern vorlesen w*rdest
V. Ein Buch, dessen Hauptperson dein „Ideal“ ist
W. Zum Glück *urde dieses Buch verfilmt!
X. Warum zur Hölle wurde dieses Buch verfilmt?
Y. Warum zur Hölle wurde dieses Buch noch nicht verfilmt?
Z. Das Buch, das du am häufigsten verschenkt hast
Das Wasser-Motiv ist eine gute Idee. Einige der Bilder sicher nur gut für denjenigen verständlich, der die Orte kennt. Teilweise auch mit Längen in denen auch die Musik monoton wirkt. Aber trotzdem: Eine schönes Werbe-Video über eine schöne Stadt.
(Könnte fast eine gültige Zusammenfassung der Leipzig-Experience sein, fehlten nicht wichtige Elemente. Subkulturen, z. B.? Fuppes? Nazi-Aufmärsche? Letzteres meine ich nur halb ironisch. Sicher kann man in einer langen Einstellung die Säulen der Nikolaikirche zeigen. Trotzdem bleibt das eine Phrase. // Überhaupt auch alles so menschenleer… Lief während der Aufnahmen ein wichtiges Fußballspiel? Will man werben: “Alle ziehen weg, zieh du hin!”?)
PS: Wer ist denn die junge Frau, die in der Albertina gerade die Treppe herunter kommt? Kenne ich die?