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Category Archives: Web 1.0

The $8 Billion iPod – Rob Reid on Copyright Maths – TED Talks

[via]

Eli Pariser on Online “Filter Bubbles”

Almost a year old but still very topical and worthwhile TEDTalk on filter bubbles and the threat that content-filtering algorithms might pose to democratic societies in the age of the internet.

[via]

What’s Your Degree of Kevin Bacon?

The other day, Nebel recommended a funny, little, movie-related game that connects Oscar nominees with the idea of the Six Degrees of Kevin Bacon. (Basis of the game is, of course, the six degrees of separation.) As Nebel writes, there is a wonderful on-line service called The Oracle of Bacon which not only tells you how the game works but also how one actor is related to Kevin Bacon and what Bacon number a given actor has.

The object of the game is to start with any actor or actress who has been in a movie and connect them to Kevin Bacon in the smallest number of links possible. Two people are linked if they’ve been in a movie together. We do not consider links through television shows, made-for-tv movies, writers, producers, directors, etc. [from here]

What I found quite interesting is that my own Bacon number is not so bad after all. :-) Tell me, what is your Bacon number?

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[via]

This is What Wikipedia’s Protest against SOPA and PIPA Looked Like / 2012-01-18

[This is a post for historians of the future, when Wikipedia, after it will have been forbidden entirely (like all major "anarchistic" publications of the early years of the State-Grid-Halliburton-Google-Web (called World-Wide-Web back then)), will also have been systematically purged from all archives.]

Users at the time were not fully aware of the threatening danger posed by a legislation influenced by state politics/old-ecomnomy oligarchs/criminal syndicates to free speech, network neutrality, accessibility of internet services, … (plus the once in a century chance to change the whole planet for the better), worldwide. Therefore, they, instead of joining the protest, rather switched off JavaScript on Wikipedia.org and complained about those political nerds/idiots. Could they actually be so naive to believe that they could possibly change anything?

Book Cover of the Future…

… or just some gimmicky idea whose effect on the reader will wear off quickly? [via, more]

Impressive GetUp! Commercial

Really worth having a look at this Australian commercial against sex-based marriage discrimination. Next to the wonderful music and images, the speed of the narrated time together with fast cutting puts viewers readily into the perspective of the focalizer, who is one part of a young couple living their life together. In the end, the other half proposes… And the viewer can decide whether to accept or not…


["It's Time," Get Up! Action for Australia, YouTube, Music Oliver Tank ("Last Night I Heard Everything in Slow Motion"), 24 Nov. 2011, via]

Background is that the majority of Australian voters support marriage equality, but PM Julia Gillard opposes it on grounds of the usual Christian-fundamentalist-based ideas of the inequality of men and women…

Are Religious People the Biggest Nerds in the World?

Let’s see…

[via]

How to Preserve Our Culture…

…forever–or, at least, a very long time? Hungry Beast’s on to it. Hilarious! May the Bieber live on.

Copying Is Not Theft

Wunderschönes Video wiedergefunden, das die Sache sehr anschaulich macht…

Spannend übrigens die vielen verfügbaren Arrangements des Lieds.

Medienrepräsentation von WikiLeaks und Stillosigkeiten bei der ARD / FAS-Nachlese

Nach dem verunglückten Assange-Bashing von Hendrik Ankenbrand im Mantelbogen der FAS vom letzten Sonntag ist das Feuilleton wirklich eine Erholung. Nicht nur dass Medienmann Harald Staun kenntnisreich die irreführende Medienrepräsentation von Wikileaks und den Protesten gegen Zensur gerade rückt. Er schreibt:

Dass viele Medien solche digitalen Provokationen als ‘Angriffe’ brandgefährlicher Cyberkrieger beschreiben, liegt nicht nur an technischer Unkenntnis, sondern auch am klaren Willen, Wikileaks wieder in den Kontext des Verbrechens einzuordnen. Kaum jemand macht sich deshalb die Mühe zu erklären, was eigentlich an den ‘Angriffen’ gefährlich oder kriminell sein soll. ‘Distributed Denial of Service’-Versuche sind sicher keine besonders zivilisierte From der Meinungsäußerung–und trotzdem handelt es sich eher um die zeitgemäße Form eines Sit-ins als um virtuelle Gewalt. (“Daten statt Worte: Wikileaks oder Wie die Medien den Cyberkrieg erfinden”, FAS 12. Dez. 2010: 33)

Nein. Besonders gut: Nils Minkmars Aufmacher “Gerechtigkeit für Anne Will! Warum belohnt die ARD weder Loyalität noch Qualität?”. Klar, weil sie möglicherweise nach dem Bohlen-Prinzip verfährt. Eine Schande! Wills Sendung habe eine Reihe starker Fernsehmomente produziert. Zum Beispiel war da “die Erläuterung von Bischof Franz-Joseph Overbeck zur Homosexualität: ‘Das widerspricht der Natur. Die Natur des Menschen ist angelegt auf das Miteinander von Mann und Frau.’ Ein Satz für die Archive, abgelegt gleich neben solchen Dokumenten, in denen früher Wissenschaftler die unterlegene Natur der Frau oder die geistige Primitivität der Schwarzen darlegten” (ibid., 25). Minkmar fällt auch auf, dass die Frauen in der ARD, der “dysfunktionalen Familie”, offenbar einen schweren Stand haben: “Am Ende der ganzen ARD- Renovierung (sic) haben die Frauen den späten Wochentagsplatz, die Herren talken besonders wertvoll für die wachen Geister. Man möchte nicht, dass das beispielgebend ist”. Stark auch Minkmars letzter Absatz über die “ans Vulgäre grenzende Stillosigkeit” der ARD in dieser Sache.

PS: Minkmar ist auch nicht ganz ironiefrei. Wie er beispielsweise den Moderator des deutschen Franchises eines britischen Game-Show-Formats und eines boulevardesken Reportagemagazins ständig als “berühmt” bezeichnet, lässt zumindest jüngere Leser schmunzeln.

Poke 53280,11; Poke 53281,12; Print chr$(155)

Schon der Mantelbogen der FAS von gestern ist ein großes Ärgernis. Neben den furchtbar geschriebenen Aufhängerartikeln über einen pädophilen Lehrer dann das Assange-Bashing von Hendrik Ankenbrand auf Seite 14. Dieser schreibt: “Assanges Weltsicht kennt keine Grautöne, wie bei seinem ersten Computer, einem Commodore C 64, mit dem er mit 16 Jahren erstmals in ein großes Firmennetzwerk einbrach, gibt es nur 0 und 1, ein und aus, Schwarz und Weiß.” Das ist ja 1.) entweder totaler Quatsch (siehe Überschrift bzw. hier) und stilistisch blöde (Was soll mittels C64-Verweis gesagt werden? Geht es um eine Mystifikation der Figur Assange?) oder 2.) eine verhunztes Synekdoche und damit eine starke Vereinfachung (Alle digitalen Geräte arbeiten mit Binärcode.) und damit genau das, was Assange im nächsten Absatz vorgeworfen wird (Ironie? Ist der Text etwa heimlich auf der Seite Assanges?): Wikileaks sei (vom Text durch einen mutmaßlichen Assange fokalisiert) eine “Cybermassenvernichtungswaffe“, die gegen alles Böse eingesetzt würde. “Er ist ein großer Vereinfacher, das erklärt auch seine Popularität…”. Und diesem fiktiven Assange, der Geistfigur Ankenbrands, möchte man entgegnen: “Käse! Wissen ist höchstens Macht und keine Massenvernichtungswaffe.” Oder: “Wahrheit kann nie schaden.” Oder: “Die Wahrheit triumphiert nie.” Oder: “Die Wahrheit ist eine Braut ohne Aussteuer.” Oder auch einen anderen abgedroschenen Spruch. Für Ankenbrand und die FAS kann man höchstens geltend machen, dass Dichtung ja bekanntlich nur “eine Expedition nach der Wahrheit” ist. … Naja.

Falling “E.M. Forster”

I wonder if this means that less and less Forster is being tought at universities and high schools. Does the graph below vindicate this idea? The lows during the summer breaks stay more or less stable whereas the rest dwindels over the years.

By the way: Quite interesting to see how the precise search term has changed over the years and how it is also a function of the origin of searchers. The Brits, e.g., don’t exactly seem to like the dots after the given name initials…

…blei’m hier! Mir blei’m hier! Mir blei’m hier! Mir blei’m hier! Mir…

[Poster von pantoffelpunk / CC-BY-NC-SA]

Der novellierte Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) lauert schon. Hoffentlich führt er vor allem dazu, dass sogenannte Grüne–ich sage nur: “Wir sind weiterhin gegen den JMStV, die Fraktion hat sich aufgrund parlamentarischer Zwänge anders entschlossen”–bei der nächsten Wahl ein paar Stimmen weniger bekommen. So unaufrichtig! Bäh!

Also, falls es notwendig wird, was ich nicht glaube (vgl. Lawblog), bin ich mein eigener Jugendschutzbeauftragter. Schließlich habe ich erst gestern mit Staunen gelesen, dass ich in einer “Tageseinrichtung für Kinder” arbeite.

Sachsenklinik im Internet

Hätten die zu der Zeit in der Media City in Leipzig gedreht, dann stünden wohl mehr Leute auf der Straße, und auch Scheinwerfer. Ergo: die Fiktion der Sachsenklinik muss wohl direkt für Google Street View kreiert worden sein. Sehr cool. Also, Fans von In aller Freundschaft, hier ist der Klinikeingang:


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Ja, das kaufen unsere Kunden…

…gern und auch in rauen Mengen zusammen. Wir fragen uns natürlich nicht wieso, weil ja … naja, weil wir uns freuen, wenn die Menschen unser Zeug kaufen.

Wir sind Helden // … und unserer Plattenfirma sollte entweder Pleite gehen oder sich überlegen, wie Marketing 2010 eigentlich funktionieren sollte

Denkt ihr, dass sich ein Konzertbesuch bei den Helden lohnt?

Wollte gerade bei Laut in die Titel hineinhören und bekam nur ein “This video contains music from Sony Music Entertainment. // It is not available in your country.” angezeigt. (Eigentlich falsch: drei Mal hintereinander! Deswegen nervt es mich überhaupt. Dass mal ein Youtube-Video “in my country” nicht verfügbar ist, damit habe ich mich längst abgefunden) … Tja, dann eben nicht. Konzert fällt also aus (denn ich kaufe doch nicht die Helden im Sack). Vielleicht kaufe ich mir das Album bei meinem nächsten Russland-Aufenthalt für 1,92€. Da freut sich Sony Music Entertainment sicher drüber.

Abfall an Obamas Pult

Der Obama ist schon eine coole Sau. B-)

Es ist katastrophal!

Und wenn, man den Überblick darüber nicht verlieren möchte, wie die Welt gerade auseinander bricht, sich die Apokalypse nähert oder es einfach nur mit der Menschheit den Bach herunter geht, der findet alle notwendigen Informationen beim Havaria Information Service der ungarischen National Association of Radio-Distress Signalling and Infocommunications (RDSI). Mit dabei: ein wunderbarer Google-Maps-Mashup mit klickbaren Katastrophen-Icons, Listen aktueller, kurz- und langfristiger Ereignisse. Auch Autounfälle im UK, Tsunamies, der Zustand der Supervulkane und die zu erwartenden Asteroideneinschläge werden in wertvollen, informativen Tabellen verzeichnet. Definitiv mein Tipp fürs Wochenende: Katastrophentourismus mit dem Mauszeiger auf der Landkarte.

PS: Ich finde ja die nicht weiter kommentierten Epidemie-Risikofälle am beeindruckendsten. Was wird es wohl sein? SARS, die Vogelgrippe, hämorrhagische Fieber, Super-Resistenzen oder noch nie gesehene Keime aus Biowaffen-, oder Pharmalaboren, aus dem langsam auftauenden Permafrostboden, aus Asteroiden oder dem großartigen Darwinschen Variationskosmos?

The Particle Physics Song / CERN Choir

One of the comments at YouTube says that this is “the most beautiful expression of ultra nerdyness” they have ever seen. Well, it’s not too nerdy, really, but beautiful anyway … and special.