Skip to content

Category Archives: Web 1.0

Supergeil: Was für die Adaptation Studies

Vergleiche

mit

[via Nebel].

Phishing Gone Wild

Dass Scam bewusst blöde ist, ist Prinzip, denn schließlich sollen nur diejenigen Menschen geködert werden, die nicht fähig sind, den Betrug zu wittern. Deswegen fehlerhafte Rechtschreibung und verdrehte Tatsachen etc. Aber bei Phishing ist mir nicht ganz klar, warum man das so halten sollte. Deswegen wundert mich, dass diese Phishing-Mail, 1.) behauptet, dass es die Sparkasse an sich gäbe und 2.) auf Niederländisch verfasst ist. Wer soll darauf reagieren? Oder ist das die Verwechslung Deutsch vs. Dutch? Rätselhaft.

Bildschirmfoto 2014-02-12 um 22.55.25

Dial Up Modem Handshake Sound – Spectrogram

There is only a thin tranche of the population whose memories (will) include the tinkling of a dial-up modem as it connects. If you are one of them, you are most probably tech-savvy, between 30 and 40 years of age and from the so-called Western World. Right?

Auf welcher Straße…

…sind Sie aufgewachsen?

Ich denke, dass Apple zur Einrichtung seiner Sicherheitsabfrage nicht genug Geld hatte, einen vernünftigen Übersetzer zu bezahlen; der keine Möglichkeit hatte, nachzufragen, worum es denn überhaupt gehe; man einfach den Google-Übersetzer verwendet hat; das hat Siri erledigen lassen oder man das ganze gleich zukunftssicher auslegen wollte und man sich überlegt hat, dass wenn die Konservativen noch länger und dann Energiewende und Globalisierung und Krisen und die Schere zwischen Arm und Reich und und und, dass dann also der durchschnittliche Apple-Nutzer in Deutschland auf der Straße lebend aufgewachsen sein wird. Oder so.

What do you think about: Ecosia?

I guess, I’m a superhero now. 😉

Lesetipp/Kommentar: Marcel Weiß analysiert einen m. E. tendenziösen FAZ-Artikel zu den Presseleistungsschutzrechten

Soll nicht das Feuilleton der Platz sein, an dem die Intelligenz des Landes ihre Positionen herausarbeitet und intellektuell jede Konsequenz zu Ende denkt? ‘Was würde denn passieren, wenn unsere Forderung ‘A’ umgesetzt wird? Spielen wir das einmal durch.’ [hier]

Dass die FAZ von Zeit zu Zeit Kampagnen ohne Rücksicht auf die eigenen sonst inszenierten Qualitätsmaßstäbe fährt, ist m. E. bekannt (hier sei nur an die Rechtschreibreform erinnert). Marcel Weiß analysiert in seinem Text “Google-Krieg der deutschen Medien: Die Masken sind jetzt gefallen” bei neunetz.com: Wirtschaft im digitalen Zeitalter einen FAZ-Artikel von Jürg Altwegg. Leseempfehlung. Allerdings weiß ich nicht, ob der Weiß’sche Schluss nicht vielleicht doch zu radikal ist: Die kommerziellen Massenmedien seien nicht für eine demokratische Meinungsbildung geeignet. Schließlich zeigt der Text von Weiß, dass man diese Texte auch entlarven kann. Mein Schluss wäre, dass Medien oft nicht “neutral” über Themen berichten, die sie selbst direkt betreffen. Der FAZ-Artikel von Jürg Altwegg in der FAZ ist aber höchstens ein bisschen peinlich. Ich schäme mich ein bisschen fremd, wenn ich die zitierten Auszüge lese. Da schreiben Journalisten sich um Kopf und Kragen… Man muss natürlich überlegen, was aus dieser fehlenden kritischen Distanz folgt, wenn in der nächsten Zeit, den formativen Jahren des Internetzeitalters immer wieder besonders die Struktur und die Inhalte der Medien, ihre Vertriebsstrategien, veränderte Rezeptionsweisen und sich verschiebende gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen diskutiert werden müssen. Ich glaube, dass sich diese herkömmlichen Massenmedien zur Distanz zwingen und den Ton neutral halten sollten, weil sie sonst schneller weg vom Fenster sein werden, als sie sich jetzt vorstellen können.

Alcalá de Henares


[“Alcalá de Henares”, 2012-10-06. This is a scaled down section of the image. Click picture to see the whole panorama.]

Alcalá seems to be very close here. However, it was a two hours walk from the place where I am staying as you cannot cross the river at the barrage of the Henares to access the hill/mountain. That’s my suggestion for city development: Build a bridge and an escalator from New Alcalá and the place will be teeming with people. Well, maybe not. There weren’t many people at the enchanting water front or the meadows of the flood plain. Oh, if you look carefully, you’ll notice the high-rise buildings on the horizon. This is Madrid.

The $8 Billion iPod – Rob Reid on Copyright Maths – TED Talks

[via]

Eli Pariser on Online “Filter Bubbles”

Almost a year old but still very topical and worthwhile TEDTalk on filter bubbles and the threat that content-filtering algorithms might pose to democratic societies in the age of the internet.

[via]

What’s Your Degree of Kevin Bacon?

The other day, Nebel recommended a funny, little, movie-related game that connects Oscar nominees with the idea of the Six Degrees of Kevin Bacon. (Basis of the game is, of course, the six degrees of separation.) As Nebel writes, there is a wonderful on-line service called The Oracle of Bacon which not only tells you how the game works but also how one actor is related to Kevin Bacon and what Bacon number a given actor has.

The object of the game is to start with any actor or actress who has been in a movie and connect them to Kevin Bacon in the smallest number of links possible. Two people are linked if they’ve been in a movie together. We do not consider links through television shows, made-for-tv movies, writers, producers, directors, etc. [from here]

What I found quite interesting is that my own Bacon number is not so bad after all. 🙂 Tell me, what is your Bacon number?

Adblock jetzt auch zur Offline-Nutzung verfügbar


[via]

This is What Wikipedia’s Protest against SOPA and PIPA Looked Like / 2012-01-18

[This is a post for historians of the future, when Wikipedia, after it will have been forbidden entirely (like all major “anarchistic” publications of the early years of the State-Grid-Halliburton-Google-Web (called World-Wide-Web back then)), will also have been systematically purged from all archives.]

Users at the time were not fully aware of the threatening danger posed by a legislation influenced by state politics/old-ecomnomy oligarchs/criminal syndicates to free speech, network neutrality, accessibility of internet services, … (plus the once in a century chance to change the whole planet for the better), worldwide. Therefore, they, instead of joining the protest, rather switched off JavaScript on Wikipedia.org and complained about those political nerds/idiots. Could they actually be so naive to believe that they could possibly change anything?

Book Cover of the Future…

… or just some gimmicky idea whose effect on the reader will wear off quickly? [via, more]

Impressive GetUp! Commercial

Really worth having a look at this Australian commercial against sex-based marriage discrimination. Next to the wonderful music and images, the speed of the narrated time together with fast cutting puts viewers readily into the perspective of the focalizer, who is one part of a young couple living their life together. In the end, the other half proposes… And the viewer can decide whether to accept or not…


[“It’s Time,” Get Up! Action for Australia, YouTube, Music Oliver Tank (“Last Night I Heard Everything in Slow Motion”), 24 Nov. 2011, via]

Background is that the majority of Australian voters support marriage equality, but PM Julia Gillard opposes it on grounds of the usual Christian-fundamentalist-based ideas of the inequality of men and women…

Are Religious People the Biggest Nerds in the World?

Let’s see…

[via]

How to Preserve Our Culture…

…forever–or, at least, a very long time? Hungry Beast’s on to it. Hilarious! May the Bieber live on.

Copying Is Not Theft

Wunderschönes Video wiedergefunden, das die Sache sehr anschaulich macht…

Spannend übrigens die vielen verfügbaren Arrangements des Lieds.

Medienrepräsentation von WikiLeaks und Stillosigkeiten bei der ARD / FAS-Nachlese

Nach dem verunglückten Assange-Bashing von Hendrik Ankenbrand im Mantelbogen der FAS vom letzten Sonntag ist das Feuilleton wirklich eine Erholung. Nicht nur dass Medienmann Harald Staun kenntnisreich die irreführende Medienrepräsentation von Wikileaks und den Protesten gegen Zensur gerade rückt. Er schreibt:

Dass viele Medien solche digitalen Provokationen als ‘Angriffe’ brandgefährlicher Cyberkrieger beschreiben, liegt nicht nur an technischer Unkenntnis, sondern auch am klaren Willen, Wikileaks wieder in den Kontext des Verbrechens einzuordnen. Kaum jemand macht sich deshalb die Mühe zu erklären, was eigentlich an den ‘Angriffen’ gefährlich oder kriminell sein soll. ‘Distributed Denial of Service’-Versuche sind sicher keine besonders zivilisierte From der Meinungsäußerung–und trotzdem handelt es sich eher um die zeitgemäße Form eines Sit-ins als um virtuelle Gewalt. (“Daten statt Worte: Wikileaks oder Wie die Medien den Cyberkrieg erfinden”, FAS 12. Dez. 2010: 33)

Nein. Besonders gut: Nils Minkmars Aufmacher “Gerechtigkeit für Anne Will! Warum belohnt die ARD weder Loyalität noch Qualität?”. Klar, weil sie möglicherweise nach dem Bohlen-Prinzip verfährt. Eine Schande! Wills Sendung habe eine Reihe starker Fernsehmomente produziert. Zum Beispiel war da “die Erläuterung von Bischof Franz-Joseph Overbeck zur Homosexualität: ‘Das widerspricht der Natur. Die Natur des Menschen ist angelegt auf das Miteinander von Mann und Frau.’ Ein Satz für die Archive, abgelegt gleich neben solchen Dokumenten, in denen früher Wissenschaftler die unterlegene Natur der Frau oder die geistige Primitivität der Schwarzen darlegten” (ibid., 25). Minkmar fällt auch auf, dass die Frauen in der ARD, der “dysfunktionalen Familie”, offenbar einen schweren Stand haben: “Am Ende der ganzen ARD- Renovierung (sic) haben die Frauen den späten Wochentagsplatz, die Herren talken besonders wertvoll für die wachen Geister. Man möchte nicht, dass das beispielgebend ist”. Stark auch Minkmars letzter Absatz über die “ans Vulgäre grenzende Stillosigkeit” der ARD in dieser Sache.

PS: Minkmar ist auch nicht ganz ironiefrei. Wie er beispielsweise den Moderator des deutschen Franchises eines britischen Game-Show-Formats und eines boulevardesken Reportagemagazins ständig als “berühmt” bezeichnet, lässt zumindest jüngere Leser schmunzeln.

Poke 53280,11; Poke 53281,12; Print chr$(155)

Schon der Mantelbogen der FAS von gestern ist ein großes Ärgernis. Neben den furchtbar geschriebenen Aufhängerartikeln über einen pädophilen Lehrer dann das Assange-Bashing von Hendrik Ankenbrand auf Seite 14. Dieser schreibt: “Assanges Weltsicht kennt keine Grautöne, wie bei seinem ersten Computer, einem Commodore C 64, mit dem er mit 16 Jahren erstmals in ein großes Firmennetzwerk einbrach, gibt es nur 0 und 1, ein und aus, Schwarz und Weiß.” Das ist ja 1.) entweder totaler Quatsch (siehe Überschrift bzw. hier) und stilistisch blöde (Was soll mittels C64-Verweis gesagt werden? Geht es um eine Mystifikation der Figur Assange?) oder 2.) eine verhunztes Synekdoche und damit eine starke Vereinfachung (Alle digitalen Geräte arbeiten mit Binärcode.) und damit genau das, was Assange im nächsten Absatz vorgeworfen wird (Ironie? Ist der Text etwa heimlich auf der Seite Assanges?): Wikileaks sei (vom Text durch einen mutmaßlichen Assange fokalisiert) eine “Cybermassenvernichtungswaffe“, die gegen alles Böse eingesetzt würde. “Er ist ein großer Vereinfacher, das erklärt auch seine Popularität…”. Und diesem fiktiven Assange, der Geistfigur Ankenbrands, möchte man entgegnen: “Käse! Wissen ist höchstens Macht und keine Massenvernichtungswaffe.” Oder: “Wahrheit kann nie schaden.” Oder: “Die Wahrheit triumphiert nie.” Oder: “Die Wahrheit ist eine Braut ohne Aussteuer.” Oder auch einen anderen abgedroschenen Spruch. Für Ankenbrand und die FAS kann man höchstens geltend machen, dass Dichtung ja bekanntlich nur “eine Expedition nach der Wahrheit” ist. … Naja.

Falling “E.M. Forster”

I wonder if this means that less and less Forster is being tought at universities and high schools. Does the graph below vindicate this idea? The lows during the summer breaks stay more or less stable whereas the rest dwindels over the years.

By the way: Quite interesting to see how the precise search term has changed over the years and how it is also a function of the origin of searchers. The Brits, e.g., don’t exactly seem to like the dots after the given name initials…