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Category Archives: Universitäres

Wenn Maschinen was sagen wollen…

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Das verstehe ich noch. Z. B. weil ich einen Führerschein habe. Habe ich aber auch schon vorher gewusst. Es heißt: Einbahnstraße, und zwar von der falschen Seite. Da darf ich nicht rein, wohl aber kommen Leute raus. Potentiell zumindest. Es ist ein Fahrstuhl. Bei meiner Beobachtung habe ich allerdings niemanden gesehen.

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Und das heißt? Tja? Vielleicht hängt der Fahrstuhl oben links fest. Oder es ist der Anfangsbildschirm eines Pong-Spiels, das der eine mit dem anderen, dem Einbahnstraßenfahrstuhl, spielen möchte. Der muss aber erst warten, bis die ganzen Leute rausgekommen sind, die von der richtigen Seite der Einbahnstraße eingestiegen sind. Oder so…

Auf jeden Fall ist zweite Fahrstuhl kein HAL-Modell mit Augenbalken. Dem ersten traue ich das zu.

Aus der Rubrik “Nimmst du noch oder holst du schon”: Zum Mitholen

Zum Mitholen

Bei dem Wetter genau richtig: Linsenpampe mit Bockwurst

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[Linsensuppe mit Bockwurst hier]

Wenn ich mir überlege, dass dies wirklich ein nesid adaschim war, wird mir ganz übel. Allerdings ganz andere Vorzeichen als bei Esau. Der war gierig. Ich war selbstlos–mehrfach sogar. Resultat: Fast das gleiche. Well, Undank und so…

Kein Spaß am Denken mehr an der Uni Leipzig

Der Nikolaustag war der letzte Termin. Jetzt ist es schon wieder vorbei. Kein Spaß und kein Denken und überhaupt. Ach, Uni LE, was machst du nur immer?

Spaß am Denken - Uni Leipzig - Plakat

Sonderzeichen

Na, welche Sprache soll hier gelernt werden?

Vokabeltrainer-Sonderzeiche

Gebt Knallköppen nicht zu viel Gewicht

Überlege gerade, ob “Gebt Knallköppen nicht zu viel Gewicht” ein adäquates Gegenmotto wäre. Wahrscheinlich aber würde es sich so oder so nicht lohnen. Knallköppe bleiben Knallköppe, mit oder ohne Gewicht.

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Unibesetzung Trier: Impressionen von der Vollversammlung am 17. November 2009

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[13.00 Uhr, der Raum füllt sich noch]

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[Auch Vizepräsident Prof. Wolfgang Klooß und Kanzler Dr. Klaus Hembach sind anwesend.]

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[14.15 Uhr, die Vollversammlung der Student_Innenschaft der Karl-Marx-Universität Trier hat sich für eine unbefristete Besetzung des Auditorii Maximi entschieden.]

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[Kanzler Hembach spricht zur Vollversammlung.]

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[14.50 Uhr, die Vollversammlung ist beendet, die Besetzung beginnt mit der Bildung von Arbeitsgruppen.]

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[18.45 Uhr, im Audimax werden im Plenum die ersten Ereignisse und Ergebnisse diskutiert.]

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[Auch Präsident Prof. Peter Schwenkmezger hat es zwischenzeitlich bis in den Hörsaal geschafft.]

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Denen, die heute im Audimax übernachten können und wollen, einen gesunden Schlaf!

Studentenproteste lokal: Realitätsverleugnung beim Trierer Oberbürgermeister Klaus Jensen?

Zuerst einmal die Pressemitteilung des AStA der Uni Trier: hier (PDF, Quelle).

Dann der Artikel “OB Jensen verteidigt Stadt gegen AStA-Kritik” von Marcus Stölb bei 16vor (inklusive einiger triertypischer (engstirnig, provinziell, moralisierend) Kommentare).

Was ist nun von der Jensens Reaktion gegenüber 16vor zu halten? Klaus Jensen (SPD) sei erstaunt und befremdet über die Kritik des AStA, auch weil dieser sich direkt an die Presse gewandt habe, ohne vorher das Gespräch mit dem Rathaus gesucht zu haben. Ist ja blödsinnig, denn 1.) sollte die Wohnraumsituation und der Zustand des ÖPNV im Rathaus bekannt sein, wenn die Zuständigen nicht vollkommen auf der ältesten Wolke Deutschland schweben. 2.) Seit wann muss man, wenn man etwas zur Lage Triers sagt, das Rathaus um Erlaubnis bitten? Viele mögen sich in diesem miefigen Kaff mit allen anderen arrangieren, niemandem auf den Schlips treten wollen. Dass dieses Gebaren allerdings von den politischen Akteuren dieser Stadt erwartet wird, wirft schon einen dunklen Schatten auf ebendiese. 3.) Die Positionen des AStA sind bekannt. Im letzten Semester gab es gar ein Podiumsdiskussion zum Thema ÖPNV. Übrigens wurde damals auch die Haltung der Entscheidungsträger offensichtlich: mit ein paar Cent mehr Studienbeiträgen sei der Nachtbus schnell finanziert. Umschichtungen von Stadt nach SWT seien schwierig. Um- und Neudenken sind (so mein Eindruck) in Trier prinzipiell ausgeschlossen. Alles, was nicht aus dem Trierer Filz sickert, ist sowieso nichts wert… Dass eine Großstadt auch nachts ein halbwegs annehmbares ÖPNV-Netz bereitstellen sollte, versteht sich von selbst. Dass Trier es nicht tut, ist traurig und entlarvt die Stadt als Großstadt auf dem Papier. Dass der Oberbürgermeister einerseits die Studenten deklassieren zu wollen (keine Extrawurst!) und dann aber doch nichts gegen eine Finanzierung des städtischen Nachtverkehrs aus Studentenhand zu haben scheint, entlarvt ihn als Heuchler vor dem Herrn jemanden, der nicht zu wissen scheint, was er sagt oder will. Ich würde Klaus Jensen übrigens einmal empfehlen, eine Woche nur Bus zu fahren. Auch morgens kurz vor zehn vom Avelertal aus. Oder auch abends nach 20 Uhr von der Arnoldistraße Richtung Stadt.

Neben den irren Bemerkungen zum ÖPNV schlägt schon allein Jensens Hinweis auf die Wohnsituation für Studenten in Trier dem Fass die Krone ins Gesicht. In Trier-West solle aus einer ehemaligen Kaserne ein Studentenwohnheim werden. Braucht man gar nicht lange drüber nachzudenken. Man muss nur “Studenten” z. B. mit “Behinderten”, “Rentnern” oder “schwarzafrikanischen Asylbewerbern” ersetzen und schauen, ob das dann immer noch so gut klingt. Hätte der Trierer Oberbürgermeister gesagt, dass in Trier-West aus einer ehemaligen Kaserne ein Wohnheim für schwarzafrikanische Asylbewerber werden solle, hätte es wahrscheinlich schon deshalb Protest gegeben. Wie kann man die Leute in eine umgebaute Kaserne abschieben?

Latenten Hass auf Studenten möchte ich Klaus Jensen (neben all der zum Teil satirischen Polemik) nicht unterstellen. Eine große Arroganz und Ignoranz gegenüber den tatsächlichen Gegebenheiten der Stadt möchte ich nicht ausschließen. Die Uni und die Studenten sind ein wichtiger Standortfaktor und eine Bereicherung für diese Stadt. Dass die Politik die Studenten nicht ernst nimmt, sie stattdessen fast wie Dreck zu behandeln scheint und ihre kritischen Vorschläge einfach so vom Tisch wischen möchte, ist wirklich sehr sehr traurig.

Eigentlich müsste man in dieser Situation den AStA dazu aufrufen, das Semesterticket zu kündigen und den Studenten empfehlen, sich nicht in Trier anzumelden (bzw. sich wieder abzumelden). Eigentlich.

PS: Zur Unlogik des SWT-Verkehrsbetriebschef Frank Birkhäuer, der in Stölbs Artikel auch zu Wort kommt, kann man fast nichts mehr sagen. Der Nachtbus richte sich fast ausschließlich an eine Bevölkerungsgruppe und werde deswegen nicht von den SWT finanziert. … Die Busse morgens richten sich auch vor allem an eine Gruppe der Bevölkerung, nämlich die, die Frühschicht haben. Trotzdem werden die Busse von den SWT finanziert. Käse also, was Birkhäuser da meint. Vielmehr geht es wohl, wie auch bei Jensen, eher darum, dass man glaube, es mit den Studenten machen zu können.

Exma: Das ist schon ein bisschen … *schnöff*

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Filmseminarauswertung

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Da ist die Mathematik ziemlich sauber: Die Anzahl der Teilnehmer (N) verhält sich als Funktion der Nummer der Sitzung (Z) folgendermaßen:

N(Z)=8/2(Z-1)

Das bedeutet, dass am Ende des kommenden Semesters nur noch 4,9*10-4 Teilnehmer, also sozusagen, eine 2048stel Person im Publikum sitzen werden, wenn es genau so läuft wie in diesem. Da die Mathematik nie lügt, werde ich wohl ein bisschen über das Seminar nachdenken müssen…

Übrigens haben mir die Filme sehr gefallen. Das ist ja die Hauptsache. 😉

NACHTRAG: Heureka! Ich muss doch einfach nur dafür sorgen, dass zur ersten Sitzung 16384 Leute kommen, damit ich am Ende nicht allein dort hocke. Wie einfach es manchmal ist…

Unibib Leipzig: Nicht mahnen! Erinnern!

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Das ist doch großer Blödsinn, liebe Universitätsbibliothek Leipzig. Größter Blödsinn! Ihr sollt nicht per E-Mail mahnen! Ihr sollt erinnern bevor die Leihfrist abläuft! Schon allein deshalb, weil ihr Leihfristen nicht automatisch verlängert wie andere Bibliotheken.

Ein Nachtrag zum Thema Karl-Marx-Universität Trier…

…sei erlaubt. Es soll nämlich auf die leicht verständliche, gut strukturierte und sehr schlüssige Stellungnahme des AStA der Universität Trier verwiesen werden. Sehr lesenswert, wenn man mitdiskutieren will. Allerdings nehme ich an, dass die schreienden rechts/konservativen Lokalpolitiker nicht über genug Bildung und Verstand verfügen werden, das Papier zu verstehen.

Marxhäufigkeit

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Relative Verteilung des Nachnamens Marx. Da würde es doch kaum auffallen, wenn man die örtliche Universität auch so nennen würde.

[Quelle: Geogen / Christoph Stöpel.]

Protestaktion an der Uni Leipzig / GWZ besetzt / Ist Tillig willig?

Wie viele wissen, hatte es der StuRa der Uni Leipzig mit seiner hirnrissigen und undemokratischen Aktion im Streikwinter 97/98 bei mir und vielen anderen Studenten meines Jahrgangs verschissen. Schön ist aber, wenn man die Situation mit der an anderen Universitäten–ich denke da an Universitäten in Franken–vergleicht, dass es überhaupt eine streitbare studentische Vertretung gibt. Wenn der momentane Protest der Leipziger Studenten also nicht nur die Sache einer kleinen Elite ist sondern von großen Teilen der Studentenschaft getragen wird, dann kann man nur die Daumen drücken, dass die notwendige Stamina zur Durchdringung des bekannten Dresdner Filzes gegeben ist und man tatsächlich etwas erreicht. Der Forderungskatalog des StuRa klingt auf jeden Fall sehr überlegt und könnte, falls sich die Politik zu Gesprächen herablässt, tatsächlich eine Verhandlungsgrundlage sein. Allerdings sind die Druckmittel recht beschränkt. Von gerichtlichen Auseinandersetzungen abgesehen haben die Studenten nicht viel in der Hand, wenn sie die breite Masse der Wähler auf ihre Seite ziehen. (Studiengebühren zahlt man ja in Sachsen noch immer nicht.)

Ach, es gibt einen längeren, etwas umständlichen (Stichwort “Studentinnenrates”) Radio-Blau-Beitrag dazu.

[audio:http://www.freie-radios.net/mp3/20090409-protesttage-27429.mp3]

[Beitrag unter CC-Lizenz. Siehe Link oben.]

Memexes

Take a look at the Memexes designed by the students of the Cybertexts Seminar at the University of Bayreuth. Starting from Bush’s first text about the Memex, they were to discus the look of the machine and to depict it, as they understood it, at the blackboard. Remarkable is the glimpse one can get of the imaginative framework of a person in 2008 if one asks these questions: How do screens look like? How do levers look like? What’s the size and the form of a keyboard? What else is important about such a machine and working with a Memex in general.

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Zirkusseminar

Wieder einmal beim Zirkusseminar gewesen. Weiß nicht recht, ob das was bringt, so ein Bachelor in Zirkuskunde, wenn ich Hochseilartist werden will. Naja, die Theorie wird uns schon ganz gut vermittelt. Vielleicht sollte ich schon einmal Initiativbewerbungen starten bei Krone und Konsorten: Hochseilartist ohne praktische Erfahrung aber mit HSA und Theorie ohne Ende sucht… Oder soll ich doch besser Dompteur? Aber da haben wir auch wieder nur Bilder von Großkatzen gesehen. Hmm?

The Book of the Machine

Es ist da: das neue Buch, das nun zur Anbetung oder, wie das I Ging, zur Beantwortung der wichtigsten Fragen dienen soll: Wo kommt der Verlag her, wo geht der Autor hin? Zum ersten Mal werden in der dritten Ausgabe des MLA Style Manuals die Neuerungen, die anderenorts erst ab 2009 gelten sollen, veröffentlicht. Dazu gehört beispielsweise die Angabe von URLs. Was nützen sie einem, wenn sie sehr schnell veralten oder ellenlange Session-Daten enthalten? Wie man in Zukunft MLA-genormt damit umgehen soll, kann man jetzt in Kapitel 6.7.1 lesen.

Wirklich in der Bibo streamen?

Je länger ich darüber nachdenke, desto problematischer scheint mir die Idee des Fußballlivestreamschauens in der Bibliotheka Albertina. Zuerst einmal müsste sicher gestellt werden, dass der Stream auch noch steht, wenn man um 22 Uhr aus dem Gebäude fliegt. Fängt man auf dem Grünstreifen davor noch genug WLANlinge ein? Fliegen die nachts überhaupt? Und auch im Lesesaal selbst: Möchte man, dass solche Bilder wie im Screenshot dargestellt, in den heiligen Hallen zu sehen sind?

Screenshot mit ARD Website

“The Bouquet residence, the lady of the house speaking” – Ich hatte da was bestellt.

Jetzt weiß ich, an wen mich die Frau erinnert, die derartig entschleunigt über die grauen Filzböden der Bibo schlurchst, dass man ihr–zumindest theoretisch–beim Laufen die Schuhe neu besohlen könnte–was ein Problem darstellt, wenn sie Bücher aus dem Regal holen muss (Ich hoffe immer, dass bis zu ihrer Wiederkunft die Einrichtung nicht schließt.). Auf jeden Fall erinnert mich die sehr liebenswerte Dame an die ebenso liebenswerte Hauptfigur einer Britischen Kultserie aus den Neunzigern: Hyacinth Bucket. Pardon! Bouquet meine ich natürlich.

Hauptlesesaal Albertina Leipzig

Hauptlesesaal Albertina Leipzig am Abend