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Category Archives: Universitäres

Exma: Das ist schon ein bisschen … *schnöff*

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Filmseminarauswertung

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Da ist die Mathematik ziemlich sauber: Die Anzahl der Teilnehmer (N) verhält sich als Funktion der Nummer der Sitzung (Z) folgendermaßen:

N(Z)=8/2(Z-1)

Das bedeutet, dass am Ende des kommenden Semesters nur noch 4,9*10-4 Teilnehmer, also sozusagen, eine 2048stel Person im Publikum sitzen werden, wenn es genau so läuft wie in diesem. Da die Mathematik nie lügt, werde ich wohl ein bisschen über das Seminar nachdenken müssen…

Übrigens haben mir die Filme sehr gefallen. Das ist ja die Hauptsache. ;-)

NACHTRAG: Heureka! Ich muss doch einfach nur dafür sorgen, dass zur ersten Sitzung 16384 Leute kommen, damit ich am Ende nicht allein dort hocke. Wie einfach es manchmal ist…

Unibib Leipzig: Nicht mahnen! Erinnern!

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Das ist doch großer Blödsinn, liebe Universitätsbibliothek Leipzig. Größter Blödsinn! Ihr sollt nicht per E-Mail mahnen! Ihr sollt erinnern bevor die Leihfrist abläuft! Schon allein deshalb, weil ihr Leihfristen nicht automatisch verlängert wie andere Bibliotheken.

Ein Nachtrag zum Thema Karl-Marx-Universität Trier…

…sei erlaubt. Es soll nämlich auf die leicht verständliche, gut strukturierte und sehr schlüssige Stellungnahme des AStA der Universität Trier verwiesen werden. Sehr lesenswert, wenn man mitdiskutieren will. Allerdings nehme ich an, dass die schreienden rechts/konservativen Lokalpolitiker nicht über genug Bildung und Verstand verfügen werden, das Papier zu verstehen.

Marxhäufigkeit

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Relative Verteilung des Nachnamens Marx. Da würde es doch kaum auffallen, wenn man die örtliche Universität auch so nennen würde.

[Quelle: Geogen / Christoph Stöpel.]

Protestaktion an der Uni Leipzig / GWZ besetzt / Ist Tillig willig?

Wie viele wissen, hatte es der StuRa der Uni Leipzig mit seiner hirnrissigen und undemokratischen Aktion im Streikwinter 97/98 bei mir und vielen anderen Studenten meines Jahrgangs verschissen. Schön ist aber, wenn man die Situation mit der an anderen Universitäten–ich denke da an Universitäten in Franken–vergleicht, dass es überhaupt eine streitbare studentische Vertretung gibt. Wenn der momentane Protest der Leipziger Studenten also nicht nur die Sache einer kleinen Elite ist sondern von großen Teilen der Studentenschaft getragen wird, dann kann man nur die Daumen drücken, dass die notwendige Stamina zur Durchdringung des bekannten Dresdner Filzes gegeben ist und man tatsächlich etwas erreicht. Der Forderungskatalog des StuRa klingt auf jeden Fall sehr überlegt und könnte, falls sich die Politik zu Gesprächen herablässt, tatsächlich eine Verhandlungsgrundlage sein. Allerdings sind die Druckmittel recht beschränkt. Von gerichtlichen Auseinandersetzungen abgesehen haben die Studenten nicht viel in der Hand, wenn sie die breite Masse der Wähler auf ihre Seite ziehen. (Studiengebühren zahlt man ja in Sachsen noch immer nicht.)

Ach, es gibt einen längeren, etwas umständlichen (Stichwort “Studentinnenrates”) Radio-Blau-Beitrag dazu.

Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.

[Beitrag unter CC-Lizenz. Siehe Link oben.]

Memexes

Take a look at the Memexes designed by the students of the Cybertexts Seminar at the University of Bayreuth. Starting from Bush’s first text about the Memex, they were to discus the look of the machine and to depict it, as they understood it, at the blackboard. Remarkable is the glimpse one can get of the imaginative framework of a person in 2008 if one asks these questions: How do screens look like? How do levers look like? What’s the size and the form of a keyboard? What else is important about such a machine and working with a Memex in general.

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Zirkusseminar

Wieder einmal beim Zirkusseminar gewesen. Weiß nicht recht, ob das was bringt, so ein Bachelor in Zirkuskunde, wenn ich Hochseilartist werden will. Naja, die Theorie wird uns schon ganz gut vermittelt. Vielleicht sollte ich schon einmal Initiativbewerbungen starten bei Krone und Konsorten: Hochseilartist ohne praktische Erfahrung aber mit HSA und Theorie ohne Ende sucht… Oder soll ich doch besser Dompteur? Aber da haben wir auch wieder nur Bilder von Großkatzen gesehen. Hmm?

The Book of the Machine

Es ist da: das neue Buch, das nun zur Anbetung oder, wie das I Ging, zur Beantwortung der wichtigsten Fragen dienen soll: Wo kommt der Verlag her, wo geht der Autor hin? Zum ersten Mal werden in der dritten Ausgabe des MLA Style Manuals die Neuerungen, die anderenorts erst ab 2009 gelten sollen, veröffentlicht. Dazu gehört beispielsweise die Angabe von URLs. Was nützen sie einem, wenn sie sehr schnell veralten oder ellenlange Session-Daten enthalten? Wie man in Zukunft MLA-genormt damit umgehen soll, kann man jetzt in Kapitel 6.7.1 lesen.

Wirklich in der Bibo streamen?

Je länger ich darüber nachdenke, desto problematischer scheint mir die Idee des Fußballlivestreamschauens in der Bibliotheka Albertina. Zuerst einmal müsste sicher gestellt werden, dass der Stream auch noch steht, wenn man um 22 Uhr aus dem Gebäude fliegt. Fängt man auf dem Grünstreifen davor noch genug WLANlinge ein? Fliegen die nachts überhaupt? Und auch im Lesesaal selbst: Möchte man, dass solche Bilder wie im Screenshot dargestellt, in den heiligen Hallen zu sehen sind?

Screenshot mit ARD Website

“The Bouquet residence, the lady of the house speaking” – Ich hatte da was bestellt.

Jetzt weiß ich, an wen mich die Frau erinnert, die derartig entschleunigt über die grauen Filzböden der Bibo schlurchst, dass man ihr–zumindest theoretisch–beim Laufen die Schuhe neu besohlen könnte–was ein Problem darstellt, wenn sie Bücher aus dem Regal holen muss (Ich hoffe immer, dass bis zu ihrer Wiederkunft die Einrichtung nicht schließt.). Auf jeden Fall erinnert mich die sehr liebenswerte Dame an die ebenso liebenswerte Hauptfigur einer Britischen Kultserie aus den Neunzigern: Hyacinth Bucket. Pardon! Bouquet meine ich natürlich.

Hauptlesesaal Albertina Leipzig

Hauptlesesaal Albertina Leipzig am Abend

Mensa Petersteinweg

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Mensch, da hat sich die Mühe wohl doch noch gelohnt, wenn ich auch gern meinen Vorschlag realisiert gesehen hätte.

Jay D. Bolter in Bayreuth

Yes, he talked at the Americanisms conference in Bayreuth. Topic: “The Scopic Regimes of American Media Culture”.

Jay Bolter in Bayreuth

Drei Bratwürste mit Sauerkraut (Schwein)

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"Ich bin der Direktor von Holiday on Ice": Henryk M. Broder mit jüdischem Selbsthass bei der Langobardia

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22.1.2008, gegen 18.30 Uhr beginnt Broder seinen Vortrag im Hörsaal 32 der Campus-Universität Bayreuth. Veranstalter ist die K. D. St. V. Langobardia. “K. D. St. V.” steht dabei für “Katholische Deutsche Studentenverbindung”. Es liegen Flyer aus, deren Titelseite junge Männer, Leute aus der Verbindung, zeigt, die sich vor dem Markgrafenbrunnen haben ablichten lassen. Im Hintergrund also Christian Ernst, mittels Pferd auf einem Türken (mit Turban) herumtrampelnd, im Vordergrund die Prinzipen Glaube, Wissenschaft, Freundschaft und Heimat. Ich möchte mich fast übergeben, stelle aber fest, dass Herr Broder zu einem recht unterhaltsamen Vortrag anhebt. Thema ist der Selbsthass der Juden. Historisch, pathologisch, überhaupt. Sehr interessante Verweise, z. B. zu Karl Kraus, zu Karl Marx, zu Wilhelm Marr, zu Alexander Roda Roda und Reuven Moskovitz. Broder ist gut anzusehen: schwarze Armbanduhr, schwarze Brille, schwarzes Poloshirt, schwarze Hose, schwarzes Jackett und braune Schuhe. Er erzählt vom Unterschied zwischen Kritik und Ressentiment, vom Verhältnis von Antisemitismus und Antizionismus, vom Ausbleiben von Vergewaltigungen palästinensischer Frauen durch Israelische Soldaten, vom sekundären Antisemitismus, der aus dem Gefühl entstehe, dass der Täter dem Opfer nicht verzeihen könne, dass es ihn zur Tat verleitet hätte. Dieser Mechanismus gelte für Triebtäter wie auch für das Verhältnis von Deutschen und Juden. Ja, irgendwie bekommt nämlich Broder, der erst fast nur über Juden redet, am eine Kurve, nach der er über die Verteidigung Israels und das Verhältnis von Deutschen und Juden redet. Ein bisschen inhomogen wirkt er auf mich, ein bisschen als ob das Hauptziel immer das Gegenargument, das Widersprechen, sei. Auf die Frage, wie er sich politisch einordne, erwidert er, “ich glaube, dass ich noch ein linker bin. Nur denke ich, dass die Linke schon ganz woanders ist.” Deswegen vielleicht bekundet er wohl auch sein Bedauern darüber, dass der Veranstalter keine schlagende Verbindung sei. Das hätte seine linken und liberalen Freunde nämlich noch mehr geärgert.

Verspätete Vogelperspektive

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Uni-Sex(ismus): Der Kampf für die Unisextoilette möge beginnen!

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Hört! Hört!

[PS: Da fällt mir die Ali-G-Episode zum Feminismus ein... Do you think that all girls should try uni sex at least once?]

LEiLC

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Leider sind auf der Website der Leipzig Explorations in Literature and Culture die Bilder verschwunden. Sowohl die Cover-Abbildungen der letzten Bände, als auch das lustige Loge, dem ich, ob dessen Schönheit, hier eine Gastrolle einräumen möchte.

Literatur ist das Leben und das Leben Literatur, oder etwa nicht?

Heute hätte ich vielleicht die Chance gehabt, jemanden zum Studium der Literaturwissenschaft zu bewegen. Ich habe es nicht getan und frage mich nun warum. Ist nicht die Literaturwissenschaft die Wissenschaft, die sich mit dem Leben in all seinen Facetten beschäftigt? Ist nicht Literatur das Leben und Leben Literatur? Gerade für einen Menschen, der ein bisschen orientierungslos durch die Welt treibt, kann sie doch ein Anker sein. Sie kann helfen, sich selbst zu verorten, sich im Vergleich mit anderen Leben auszumitteln. Aber braucht man dafür die Wissenschaft? Würde nicht die Literatur allein genügen? Oder wäre ein Studium der Philosophie oder der Psychologie angebrachter? Vielleicht habe ich sie nicht empfohlen, weil der Spagat zwischen meiner Vorstellung von Literaturwissenschaft und dem Schwerpunkt an einer bestimmten Universität zu groß ist. Vielleicht glaube ich nicht, dass man mit dieser Ausrichtung das tun kann, was Literaturwissenschaft ihren Wert gibt. Vielleicht aber bin ich gar nicht so sehr überzeugt, wie ich dachte? Ich mache mir Sorgen. Um mich und um den Typen. Vielleicht war ich aber einfach viel zu müde.