Heute ist es soweit. Die Olympischen Sommerspiele in Peking stehen an. Ein Text aus Begriffen wie: Menschenrechte, Tibet, Darfur, Umweltverschmutzung, Naturkatastrophen, architektonischem Größenwahn, sportlicher Egoismus, Doping aber auch Freude, Annäherung, Wandel, Sportsgeist. Ich möchte die Spiele selbst nicht im Fernsehen oder in der Tagespresse verfolgen (siehe). Der, der es trotzdem tut, dem seien zwei Dinge ans Herz gelegt. 1.) Die Eröffnungparty in der ARD zwischen 13 Uhr und 18 Uhr unter Moderation von Sandra Maischberger. Das wird sicher ein megalophantasmatopisches Ding. 2.) Das erste Video der französischen Regisseurin Ariane Mnouchkine*.
In den alten Tagen der Billigproduktion hat man auf vieles verzichtet. Sogar auf das Anbringen von Sollbruchstellen. In der internationalen Produktion von Badelatschen aus Kunststoff gab es noch kein Phöbuskartell und keine Haltbarkeitsregel. Deswegen leben meine Latschen jetzt schon vielleicht fünfzehn Jahre. Weil sie nicht kaputtgehen, kann ich auch nicht umsteigen auf modischere Adiletten oder gar auf Zehenstegsandalen (es wäre Verschwendung). Nach Angabe meiner alten Chemielehrerin zerfällt Kunststoff erst nach ein paar Millionen Jahren. Wenn das stimmt, muss ich den Umstieg zum moderneren Modell wohl noch einmal verschieben.
Interessant, die Aktion von power_seller_08 bei eBay. Möchte man bei ihm/ihr einen Pelzmantel kaufen, muss man wohl auch durch diesen Teil der Produktbeschreibung:
Bevor man allerdings Pelzmäntel kauft, sollte man sich auch Gedanken darum machen, wie diese hergestellt werden:
Füchse beanspruchen in Freiheit ein relativ großes Jagdgebiet von mehreren Quadratkilometern. In einer Pelztierfarm gewährt man ihnen jedoch nur etwas mehr als einen halben Quadratmeter “Lebensraum” auf Drahtgitterboden. Entzündungen und Vereiterungen an den wunden Pfoten sind dabei unumgänglich. Fachgerechte Behandlung durch einen Tierarzt wäre unrentabel.
Die Beschreibung geht noch weiter und gipfelt in Bildern wie diesem [empfindliche Menschen möchten ihre Lektüre bitte hier beenden]: Continue reading ›
Erstaunlich auch diese Jahr wieder der Eurovison Song Contest mit einer Halbfinalregelung, die die absurde Punktvergabe im Finale noch übertrifft. Leider ist vorgestern wahrscheinlich einer meiner Lieblinge heraus geflattert… Doch wer weiß.
Sicher im Finale: “Baila el Chiki-chiki” von “Rodolfo Chikilicuatre”, ein Kandidat für den Sommerhit des Jahres–zumindest, wenn der Klimawandel dafür sorgt, dass alle mit Sonnenstich herumrennen.
Höchstwahscheinlich raus: Dustin der Truthahn mit “Irelande Douze Pointe” (sic!). Nicht schlimm, den der verrückte Vogel hat sicher schon ausgesorgt.