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Category Archives: Trier

Radwege: Männertagsausfahrt

…nur eine kurze. Dafür aber schöne Ausblicke, viel Sonne und Wind.


["Männertagsausfahrt", 2012-05-17]

Länge: 22,3 km
Höhendifferenz: 260 m (bei 737 m kumuliertem Anstieg)
Zeit: 1,5 h
Energieverbrauch: 1600 kcal

Besonderheiten: Rapsfelder, windschattige aber sonnenreiche Anstiege neben zugigen Höhen. XXL-Männertagsburger mit Bier auf dem Ruwertalradweg nicht zu mir genommen.

Schneeglöckchen in Trier…

…künden vom kommenden Frühling. Wie schön.


["Schneeglöckchen in Trier", 2012-02-19]

Trier: Day to Night Panorama

Zivilklauseldebatte

Gerade im Kommentarbereich der Lokalzeitung gepostet (X):

@Jörg Pistorius: Ich denke, es sollte bei solch einem schwierigen und auch gesellschaftlich höchst aktuellem und wichtigen Thema um Inhalte gehen und um Argumente, nicht um Diskussionskultur. Sicher ist auch die immer wichtig, hier aber doch nicht zentral. Kritikpunkt der durch den AStA vertretenen Studierendenschaft war ja meines Wissens nicht die Diskussionskultur sondern die befürchtete Militarisierung des akademischen Betriebs. Natürlich kann man auch Nebenschauplätze aufmachen, aber das ist dann eigentlich “off-topic”/nebelkerzig bzw. typischer Spin. Nein, Thema ist nicht Diskussionskultur, sondern die gefühlte stärkere Präsenz einer bestimmten Art der Darstellung von Militär und Krieg im akademischen Kontext. In der PM des AStA findet sich die Kritik daran, “Kriege als legitimes Mittel deutscher Politik darzustellen und nur noch in Bezug auf die Effektivität ihrer Durchführung zu untersuchen”. Auch die Kritik am bloßen (Kriegs-)“Anekdotenerzählen” findet sich dort. Dass es um genau das bei der aktuellen Veranstaltung ging (auch wenn die Ziele von Veranstalter, geladenen Gästen und Hörern sich unterschieden haben mögen), lässt sich gut aus dem vorliegenden Bericht des TV und dem Kommentar von @Christian Le entnehmen. Die implizite Behauptung Ihres Kommentars, die Studierendenschaft wolle Themen tabuisieren oder brandmarken geht fehl. Sie sorgt sich vielmehr um die Darstellung und die Funktion von bestimmten Arten von Diskursen im akademischen Rahmen. Nein, wie @Christian Le in seinem Kommentar schreibt, dreht sich die Kritik nicht darum, dass die Themen Krieg und Konflikt aus dem universitären Bereich verdrängt werden sollen. Ganz im Gegenteil! Sie richtet sich aber beispielsweise gegen das Beiseiteschieben wesentlicher Fragen, indem man die Diskussion auf die Ebene des Technischen oder auf die Ebene persönlicher Anekdoten zieht und damit möglicherweise klammheimlich eine gewisse Akzeptanz von kriegerischen Konflikten herbeizuführen hofft. Um es einmal platt und auch als Frage zu formulieren: Sollte die Universität fragen, wie eine Sprengfalle funktioniert und wie der Soldat damit umgeht oder eher darum, warum und von wem sie eingesetzt wird, welche Effekte sie auf das Leben der Menschen hat, wer von ihr auf welche Art profitiert–oder anders (ich gehe Fachbereiche und Fächer durch) beispielsweise: FB I: Wie kann man die Menschen zum Frieden erziehen? Welchen Sinn haben Krieg und Frieden/warum ist der Mensch kriegerisch? Was passiert mit der Psyche von Soldaten und Zivilisten im Krieg? FB II: Wie wird Propaganda produziert? Wie wird Krieg und Trauma narrativ verarbeitet? FB III: Wie sind die Bezüge zwischen antiken Kriegen und modernen? Wie werden Kriege in der Kultur dargestellt? Wem nützt Krieg? Wer sind die Profiteure und die Opfer? FB IV: Für wen und wie rechnet sich Krieg? FB V: Welches Recht gilt im Krieg? FB VI: Wie formen Konflikte die Erdoberfläche? … Dass Werbung für die Truppe oder geschickte Propaganda nicht zu den Aufgabenbereichen der Universität gehören, unterschreiben wir sicher alle. Warum also eigentlich keine Zivilklausel? Langer Text ist zu lang. Sorry.

25% Steigung in Trier


["25% Steigung, Trier", 2011-09-25]

Habe ich schon erzählt…

…wie ich neulich so in Ägypten war, fing plötzlich das Fahrrad an zu klappern. Da haben wir kurz angehalten, eine Schraube fest gedreht und waren nach fünf Minuten schon wieder aus Ägypten raus. Ruhige Gegend…

Rollladenschlitze

Gestern schien, seit langer Zeit auch in Trier einmal wieder die Sonne. Und was gibt es besseres in solch einer Situation, als die Rollläden herabzulassen? Besonders, wenn die Sonne von unten kommt…

Trierer Enttäuschungsalgorithmus

  1. Hunderttausend-Feed meldet cooles Konzert.
  2. Ich folge dem Link zu Hunderttausend
  3. Wirklich wahr. Die spielen demnächst! Yay!
  4. Ich scrolle runter, bis der Vorverkaufseintrittskartenpreis erscheint… Eueueu! Teuer! Aber, meinetwegen…
  5. Ich scrolle ganz runter. Und dort, erst ganz unten, steht als Veranstaltungsort natürlich wieder ein für Nichtautofahrer unerreichbarer Ort in Luxemburg.
  6. Die übliche Trierer Enttäuschung macht sich breit.

Gibt es einen Veranstaltungskalender in Trier, mit RSS-Feed, der keine Veranstaltungen aus dem Nachbarland anzeigt? Ich möchte gern wechseln.

Aus der losen Reihe “Neulich auf dem Postamt”: Men Horses Zen Cats


["Men Horses Zen Cats", Trier, 2011-11-05]

Radwege: Trierer Hospitienwald / Um den Markusberg


["Trierer Hospitienwald / Um den Markusberg", 2011-10-02]

Länge: 25,6 km
Höhendifferenz: 190 m (bei 666 m kumuliertem Anstieg)
Zeit: 2,0 h
Energieverbrauch: 1850 kcal
Besonderheiten: Jägerkaserne; sehr steile Serpentinen; Kühe und Pferde; Zehn-Euro-Schein am Wegesrand, daneben ekliger schwarzer, dicker, schlangenhafter Wurm (ich werde Albträume haben); lustige Schlaglochasphaltpiste zwischen km 12 und 14.







Gasmaskenschläuche


["Gasmaskenschläuche", 2011-07-08]

Impressionistischer Himmel


["Impressionistischer Himmel", 2011-06-22]

Radwege: Moselradwege zwischen den Eisenbahnbrücken von Trier und Konz


Länge: 29,5 km
Höhendifferenz: 20 m
Zeit: 1,75 h
Energieverbrauch: 2100 kcal
Besonderheiten: Gänse, Pferde, Segelboote, glitzerndes Wasser, Schleuse, Angler, Frauen mit kleinen hässlichen Hunden, …, das volle Programm. Die Strecke ist wenig kreativ. Aber: die ganze Zeit in der Sonne und man kann gut an der Mosel (die über Eisenbahnbrücken gequert wird) pausieren.

Radwege: Falsches Biewertal und Sirzenich

Ich finde ja total krass, dass die in Sirzenich die gesamte Front, an der man einen tollen Blick über die Täler nach Trier hat, haben zubauen lassen. Nicht eine kleine Ecke für einen Aussichtspunkt… Dafür müssen aber die Menschen in den schönen neuen Häusern, die den Ausblick genießen dürfen, mit dem Gekläffe vom Hundeplatz leben.

De Thomas sei Körperbehaarung

Gestern drei gerade noch präpubertäre Jungs vorm Netto, halb stehend, halb liegend auf den Einkaufswagenschlangen abhängend… Thema: de Thomas sei Körperbehaarung. (Ich lass die regio- und soziolektale Markierung mal weg.). Drei Haare habe er unter den Achseln. Man habe sie gesehen. Schlimm! Der muss sich also einmal rasieren! … Und ich überlege, wie denn das früher einmal war. Da waren diese pubertierenden Jungs, die irgendwann anfingen zu stinken, und man musste ihnen ein Deo kaufen und sie für Hygiene begeistern. Dann sahen sie irgendwann aus, wie ein seit einigen Wochen in einer Höhle kampierender Shaggy Rogers und man schenkte ihnen einen Rasierer. … Doch anstatt darüber zu reden und die Jugendlichen davon zu überzeugen, dass die paar Flusen im Gesicht irgendwie eklig aussahen, schenkte man ihnen fast ohne Worte das Gerät. Vielleicht folgte noch kurz der lebenswichtige Hinweis: “nur nicht mit/gegen den Strich!” Eine Formel, ein deklarativer Sprechakt, der viel wichtiger war als anderen Initiationsrituale. … T. S. Eliot meinte einmal, dass es nur zwei Arten von Menschen gäbe: die, die Katzen lieben und die, die das nicht tun. Nunja. Ich denke eher, dass die Trennlinie zwischen den zwei Rasurklassen von Männern (mit oder gegen den Strich (und eine Minderheit quer (Kollaborateure, Trickster und Königsmörder))) liegt. Aus dieser Trennung entspringt der naive Grunddissens, der dann im Verlauf sowohl des einzelnen Lebens als auch der Menschheitsgeschichte Streit, Zwietracht, Chaos, Religionen, Kriege, Genozide, die Atombombe und den ersten Menschen in den Weltraum bringt. Und warum? Wegen der Rasur! … Aber sei es drum! Was ich mich gestern fragte war: Schenken Väter/Onkel ihren Söhnen/Neffen jetzt (etwas früher als früher*) Rasierer mit den Worten, “Rasier dir mal die Achseln! Und nur nicht gegen den Strich!” (“Und wäsch disch!“)? Und wie wird das in Zukunft sein? Werden diese Kinder dann ihren Kindern einen Rasierer oder eine Tube Enthaarungscreme bereits in die Schultüte packen, damit das erste Haar auch nicht zu lange stehen bleibt? Wir werden sehen…

Aus der losen Reihe “Food Photography zum Wegrennen”: Dessert Fork Plays Hide and Seek

["Dessert Fork Plays Hide and Seek", Café Mohrenkopf, Trier]

Rallye-Impressionen

Auf dem Weg zum Bäcker an der Rallye vorbeigekommen. In der Thebäerstraße, wo ich im letzten Jahr eine Reisegruppe älterer amerikanischer Touristen getroffen hatte, die dort aus dem Reisebus geschmissen worden waren und nun versuchten, zu ihrem Hotel, dem Römischen Kaiser, zu kommen (arme Schweine: nicht ortskundig, nicht so gut zu Fuß, Gepäck dabei, keine Rallye-Karten (was aus 400 m zum Hotel einen Umweg von mindestens 2 km machte)), dort, auf jeden Fall, ein total irritiertes japanisches Paar getroffen. Sie hatten sich auf das römische Trier gefreut. *lol* Hätten sie sich im Reisebüro doch nur für Heidelberg entschieden…

Sehr sympathisch: Absperrung für die Rallye vom Steingröverweg direkt an der Nordallee, und die nette Dame im ADAC-Leibchen möchte gern festlegen, wer alles dort (also außerhalb der Absperrung) stehen bleiben darf: Nur Leute mit Karte, die ein älterer Herr nicht hat. “Ja, aber ich bin doch außerhalb der Absperrung.” “Aber Sie kucken ja zu.” “Dann drehe ich mich eben um.” (Dreht sich um.) “Ja, aber trotzdem.” (Älterer Herr mit Frau ab.)

PS: Übrigens soll ja jetzt zur Wirkung der Rallye auf die Anwohner und Touristen befragt werden. Hoffentlich werden dabei nicht die Leute vergessen, die man mit der ADAC-Rallye vor ihre romantisierten Köpfe gestoßen hat…

Radwege: Konzer Tälchen

Zu großer Vogel ist zu groß (für Baum)

Aus der Reihe “Over- und verhört”: Zorro aus Trier


["Zorro aus Trier"]