Sahne schlecken / Kondome schmecken / oder so…

…naja, ein bisschen platt ist die Aktion schon. Aber auch nett: Leckere (!) Kekse in Kondomform mit dem Text “Kondome schützen” zu verteilen. Dann auch noch liebevoll mit einem Streifen Sahne verziert, den ca. 90% der Kaffeetrinker als erstes genüsslich vom Keks lecken werden… Wie schon gesagt: ein bisschen platt. Aber auch nett.

Kondome schützen Keks im Schmitz in Trier

Volleyball in Trier: Pritsch Deluxe

Volleyball in Trier: Pritsch DeluxeIn der Reihe Volleyball in Trier möchte ich die Mannschaft Pritsch Deluxe vorstellen. Sie nennen sich selbst die “Schwul-LesBische Volleyballmanschaft in Trier”. Aber das ist falsch, denn die einzige Frau, die momentan mitspielt, ist gar nicht lesbisch. Und die Männer nicht alle schwul oder bisexuell. Jede Woche Mittwoch trifft sich der sympathische Haufen zum Training, und dann und wann wird auch in der schwul-lesbischen Liga gespielt (mit mäßigem Erfolg aber großer Eleganz). Mehr Infos zu Pritsch Deluxe auf der (schlecht gepflegten) Website: Volleyball in Trier.

Momentan wird übrigens eine andere Freizeit-Volleyball-Gruppe aus Trier und Umgebung zum gelegentlichen Kräftemessen gesucht…

[PS: Man könnte diesen Eintrag als SEO-Post bezeichnen. Ich bitte die regelmäßigen Leser um Nachsicht. Ist doch für eine gute Sache. ;-)]

Maskuline Halloween-Kostüme für verweiblichte Jungs

Es ist noch Zeit, für die Kleinen das richtige Halloween-Kostüm zu schneidern. Und falls Ihr Junge sich ein bisschen zu schwuppig verhält, gibt es Tipps dafür, wie dem Einhalt geboten werden kann. Dann wird der Racker auch nicht von Justin und Jaqueline gehänselt.

Homophobe Schmiererei kann wohl kein Qualitätsjournalismus sein

Philipp Gut hat in einer Zeitung eine m. E. homophobe Schmähschrift veröffentlichen dürfen. Das ist nicht nur peinlich für die Zeitung sondern auch an sich ein skandalöser Vorgang. Während manche das Thema aufgreifen ohne Stellung dazu zu beziehen, kocht in vernünftigeren und demokratischeren Medien die Empörung hoch. Mario Sixtus erkennt in Guts “Sud aus Gift, Hysterie und Dumpfheit” das Versagen des Journalismus der alten Medien. Ich wollte mich an dieser Stelle auch genauer mit dem Text Guts beschäftigen, muss es aber gar nicht mehr, wenn ich auf Stefan Niggemeiers sehr richtige Analyse verlinke. Bleibt mir nur, ein paar Pfuis auszusprechen: Pfui, Herr Ruf! Pfui, Weltwoche! Pfui, Welt Online!

Claudia Roth im TIMM-Interview

Zu dem, was ich als Selbstzentriertheit bei den Piraten vorhin bemängelt habe, gibt es auch noch das Kontrastprogramm, das man beispielsweise im TIMM-Interview mit Claudia Roth nachempfinden kann.

Ich empfehle 2:04 – 4:49. Hier (Flash-Video).

(Wer das nicht öffnen kann, hier, dann links TIMM Spezial, F. 4 und “Play” klicken.)

Fundamentalistische Christen, Hassprediger und geistiger Brandstifter in Deutschland

Konkretes Beispiel: Gewalt gegen einen Schülerzeitungsautor wegen eines kritischen Berichtes über die Evangelikalen und das Christival (über das hier ja auch schon einmal zu lesen war).

Ein interessanter Beitrag von Zapp/NDR (24.06.2009, 23.00 Uhr).

Linkliste zum Thema (u. a. auch mit dem Beitrag von Schülerzeitungsautor Hannes Grosch) im Kirchensumpf.

Walter Kardinal Kasper zum CSD: Ich glaube es hackt, oder?

Meine Position zur christlichen Religion ist völlig klar: Respekt vor dem Einzelnen, aber wenig Verständnis für das Zur-Schau-Stellen, diese Propaganda bei den “Gottesdiensten” und “öffentlichen Glaubensbekundungen” wie “Kirchentagen” oder “Prozessionen” UND wohl im Einklang mit der Mehrheit der Bevölkerung–NEIN zur Einmischung der Kirche in die Politik und NEIN zur christlich-fundamentalistischen Intoleranz und Gewalt.

Geht einem ja wieder einmal die Hutschnur hoch, wenn man sich das Gebrabbel dieser Knallköppe anhört. Gibt es da keinen Filter gegen? (Zensursula hilf!)

Gaydar-Eichung

gaydartest

Teste deinen Gaydar (das ist sowas wie Radar, nur anders herum*)! Falls das Ding tatsächlich funktioniert, hat es mich jetzt sehr erstaunt. Andere Ergebnisse, irgendwer? Wer weiß, was dieses blödsinnige Bild soll, bitte auch kommentieren.

[* Einen Groschen fürs Kalauerschwein. Tatsächlich geht es um die Fähigkeit, homosexuelle Menschen zu erkennen. Visuell, auditiv oder gar olfaktorisch.]

Tanz am Zoo


Fast hätte ich es vergessen: Natürlich proppenvoll. Aber: Das Publikum sehr angenehm. Der Frauenanteil irgendwo zwischen zehn und dreißig Prozent. Die halbe Albertina da. Eher weniger der Muldentalkreis. Nur leider die Musik kacke. (Warum muss die Qualifikation des DJs eine Perücke sein? Und warum steht da etwas von Indy im Programm, wenn es doch nur… Aber gut. Jetzt nörgel ich schon wieder…)

Das Drei(-kippelige)-Säulen-Modell der Leipziger CSD-Woche

Pride Season ist ist nicht nur in Köln oder Berlin, sondern auch in Leipzig. Das Schöne an Leipzig: Man möchte auch politisch und kulturell sein. Dafür gibt es viel Beifall, und die Veranstaltung sind bis zum Anschlag mit Aktivisten gefüllt, wie man bereits ganz am Anfang, am Samstag bei der “Queeren CSD-Eröffnungsparty mit DJane Claudia K.” in der Frauenkultur in der Windscheidstraße erleben konnte. Massenhaft strömte man nach Connewitz um zu tanzen und gleichzeitig für die gute Sache … §$%&/ kratz )%/$” spring &$§)%) …

[Huch! Da stehen ja nur ein paar Leute vor dem Haus (und es ist keine Warteschlange). Öh hm?]

[Huch! Da ist ja auch kaum jemand im Haus (Hängen da etwa Aquarelle?). Öh hmhm?]

Ja, war irgendwie ziemlich leer dort in der Windscheidstraße. Ein paar Frauen, die zur Stammbelegschaft zu gehören schienen. Ein junger Mann mit Partei-Name-Badge stolperte auch noch durch die Anlage. Ansonsten war es das. War es das wirklich? Ja.

Ich möchte wetten, dass zum großen Pride-Ball eine Woche später die Kongresshalle am Zoo proppenvoll sein wird. Und über diesen anzunehmenden Umstand könnte ich mich wieder aufregen. Tue es aber nicht, sondern lese die Pressemitteilung Nummer 001, in der “das bewährte Konzept mit den drei Säulen Politik, Kultur und Party” gelobt wird. Irgendetwas scheint mir daran nicht zu stimmen. Irgendwas steht da schief. Selbst die Partysäule scheint nur dann nicht zu kippeln, wenn man sie mit genug Trash oder “knackig rattigen Terrorschwestern” unterfüttert. Autsch!

Pimmelzwang?

Den Post von Batz zum Tag gegen Homophobie muss ich verlinken. Zum einen, weil seine Aufstellung der Aussagen von “Ich hab ja nix gegen … aber”-Mitbürgern unterhaltsam ist, zum anderen, weil sie jeder schon einmal gehört hat oder gar selbst verwendet. In ein paar Tagen beginnt in Leipzig die CSD-Woche. Ich hatte mich im letzten Jahr schon ein bisschen über die von mir empfundene Janusgesichtigkeit dieses Projekts ausgelassen (und ein bisschen vergaloppiert), aber: dass die Veranstaltungen des CSD politisch sind und dass richtige und gute Forderungen aufgestellt werden, ist sehr lobenswert und verlangt auch nach Interesse und Unterstützung. Deswegen, Freunde der Sonne, werft einen Blick in das Programm des CSD in Leipzig und geht hin!