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Category Archives: Musik

Wir sind Helden // … und unserer Plattenfirma sollte entweder Pleite gehen oder sich überlegen, wie Marketing 2010 eigentlich funktionieren sollte

Denkt ihr, dass sich ein Konzertbesuch bei den Helden lohnt?

Wollte gerade bei Laut in die Titel hineinhören und bekam nur ein “This video contains music from Sony Music Entertainment. // It is not available in your country.” angezeigt. (Eigentlich falsch: drei Mal hintereinander! Deswegen nervt es mich überhaupt. Dass mal ein Youtube-Video “in my country” nicht verfügbar ist, damit habe ich mich längst abgefunden) … Tja, dann eben nicht. Konzert fällt also aus (denn ich kaufe doch nicht die Helden im Sack). Vielleicht kaufe ich mir das Album bei meinem nächsten Russland-Aufenthalt für 1,92€. Da freut sich Sony Music Entertainment sicher drüber.

Carl Barât – Run with the Boys

Ich kann gar nicht so recht sagen warum, aber das Video zu Carl Barâts “Run with the Boys” gefällt mir. Vielleicht weil es mit der Fiktion arbeitet, dass sich im Leben nicht viel ändere, dass Freundschaften zuverlässig hielten, dass jedermann gesund und überhaupt alles beim Alten bliebe. Natürlich wäre das auch traurig, weil Entwicklung wichtig ist. Aber: Im geschlossenen Bereich um regelmäßige Outings with the boys … warum nicht? Anyway, vielleicht liegt es auch an den schnellen Schnitten zwischen häuslichem Frieden und dionysischem nächtlichen Treiben. Oder–und das wäre noch viel besser–es liegt an der Musik, dem fünften Lied auf dem Solo-Debüt-Album des Frontmanns der Libertines, Carl Barât. Das Album ist seit Montag draußen. Hier kann man in alle Tracks hineinhören. Die BBC schreibt, es sei ein “handwerklich sauber gearbeitetes Solo-Debüt, dass sich aber–so sehr es auch versucht–nicht von der Vergangenheit seines Machers befreien kann”.

Marketingmäßig nicht schlecht, dass das Album gleichzeitig mit Barâts Libertines-Biographie Threepenny Memoir: The Lives of a Libertine erscheint.

[via Popnutten]

Musik im Tatort “Die Unmöglichkeit, sich den Tod vorzustellen” (Berlin)

Endlich wieder einmal ein Tatort mit einem schönen Soundtrack.

Natürlich das beste Lied von Imogen Heap: “Hide and Seek” vom Album Speak For Yourself (2006). (Hier kann man bei Amazon reinhören.)

Und dann war doch noch ein anderes, nämlich “Summer In Siam” vom The-Pogues-Album The Very Best of the Pogues (2001) (zuerst auf Hell’s Ditch (1990) veröffentlicht).

Oh ja, und da waren noch zwei Stücke, die nur angespielt wurden. Für sachdienliche Hinweise bin ich dankbar.

Bei dem Wetter kann man eigentlich…

…nur auf der Fensterbank hocken, rausschauen, Tee trinken und Musik hören. Diese zum Beispiel:

Feist, “The Park”; Bright Eyes, “Poison Oak”; José Gonzales, “Heartbeats”; Beck, “Lonesome Tears”; Babyshables, “A’rebours”; Clueso, “Keinen Zentimeter”; Keinzeit, “Kling Klang”; Stina Nordenstam, “Sailing”

Rainald Grebe – Prenzlauer Berg

Neulich wieder drüber nachgedacht, zu Weihnachten über den Prenzlberg zu ziehen. Da sind dann alle bei den Eltern in Süddeutschland und man hat das Viertel für sich…

[via Carsten]

The Particle Physics Song / CERN Choir

One of the comments at YouTube says that this is “the most beautiful expression of ultra nerdyness” they have ever seen. Well, it’s not too nerdy, really, but beautiful anyway … and special.

Because I Back-Traced It! (REMIX)

Schon auf dem halben Weg zum Meme ist “Consequences will never be the same.” Ein sehr sehr geiles Remix des Rants hier:

[via]

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk: Warum nicht einfach freie Inhalte?

Volksempfänger: Wikimedia-Commons-Nutzer KMJ, CC-Lizenz (BY-SA-3).Es ist mir vollkommen rätselhaft, wie die öffentlich-rechtlichen MurksProduzenten ständig über das Verweildauerkonzept für Inhalte im Netz jammern können aber nicht auf die Idee kommen, Content einfach unter CC-Lizenz (oder ähnlichem (z. B. einer Lizenz für Gebührenzahler)) zu produzieren und den Rundfunktteilnehmern die Verbreitung zu überlassen. Bisher werden Angebote über antiquierte und auch widersinnige urheberrechtliche Beschränkungen (warum sollten öffentlich-rechtlich produzierte Inhalte überhaupt urheberrechtlich geschützt werden?) von der freien Verbreitung ausgeschlossen. Auch Menschen, die mit ihren Gebühren für die Produktion der Inhalte zahlen, haben letztlich keine Rechte daran. Es ist absurd. Gleichzeitig klagen die Produzenten jetzt darüber, dass durch das Verweildauerkonzept die Inhalte im Netz verloren gingen. Dabei waren sie es doch, die sich bewusst gegen eine Freigabe ihrer Inhalte entschieden haben. (Ich habe das Copyright-Zeichen aus dem Fernsehen gelernt.) Mir tun sie gar nicht Leid. Übrigens auch deswegen nicht, weil in Deutschland mit wahnsinnigen Gebührengeldmengen m. E. vor allem minderwertiger Mist produziert wird–ganz im Gegensatz übrigens zu überlegenen Anstalten wie der BBC. Wahrscheinlich liegt das am System oder am Selbstverständnis.

So, jetzt stelle man sich einmal vor, die Öffentlich-Rechtlichen würden unter CC-Lizenz publizieren, die Menschen könnten Inhalte speichern und weiterverbreiten! Plötzlich wäre es nicht mehr der Rundfunkrat oder der Intendant oder der Chefredakteur oder wer auch immer, der entschiede welche Beiträge wie im Netz aufrufbar blieben (unter Einhaltung der gesetzlichen Maximalverweildauer). Nein! Plötzlich wären es die Konsumenten, die Finanziers der Rundfunkanstalten. Was passierte denn dann, wenn das Steckenpferd eines Intendanten von niemandem gespeichert und angeboten würde? Hui! Plötzlich gäbe es eine Konkurrenzsituation! Das können viele Entscheidungsträger in den Anstalten nicht wollen. … Mal schauen, was sich da in der nächsten Zeit tut (ich glaube nicht, dass die sich wirklich rühren)! Vorerst freue ich mich, wenn ich für die Archivierung des über die Jahren produzierten Drecks nicht noch einmal zahlen muss.

[Volksempfänger: Wikimedia-Commons-Nutzer KMJ, CC-Lizenz (BY-SA-3).]

Schland Oh! Schland

Also mache ich mich auch zum Erfüllungsgehilfen dieser mehr oder weniger latent chauvinistischen Fußballproletenbewegung… Darauf Prost!

UPDATE: Hier eine andere Version:

Lydia Daher in Trier

LydiaDaher1

LydiaDaher2

Gestern in der TuFa: Bemerkenswert! mit Lydia Daher. Whow! Moderiert vom großartigen Ken Yamamoto, der für Dorian Steinhoff eingesprungen ist. Wer es verpasst hat, hat den Zonk. Ha! :-P Lydia hat Lyrik und Prosa gelesen, Lyrik gesungen und auch ein paar ihrer Lieder gespielt. Toll! Wer ein bisschen nachhören möchte, kann das auf Lydias MySpace-Profil.

Bemerkenswert! wieder am vierten Donnerstag des nächsten Monats (also am 24. Juni) mit Andreas Stichmann.

“I Will Always Love You”

Hut ab! Chinesischer Junge mit viel bessere Stimme als die cracksige Whitney Houstons:

[via]

Single Lady Devastation – Butzsch!

“This too Shall Pass” / Of the Blue Colour of the Sky by OK Go

Much better than the usual Mentos and Coke thing…

Attention: This video contains content from EMI. It shall not much longer be available in your country.

[via]

Laurent Brancowitz und sein Bruder Christian Mazzalai im Last.fm-Interview

Von dieser Band, die ich letztes Jahr die Freude hatte, in der Alten Feuerwache in Mannheim erleben zu dürfen,

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deren Sänger aussieht wie mein Freund Stefan und ebenso erstaunlich ist,

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die auch unplugged gut klingt;

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von der Band, die am Ende des Konzertes noch das Publikum auf die Bühne holt; von dieser Band also, könnte man sich dieses irgendwie lustige Interview ansehen. Bemerkenswert ist wohl, dass Stefan … ähm … Thomas nicht dabei ist.

Russel Brand vs. Jonas Bros

Wegen des Kalauers im WDR-Tatort “Klassentreffen”, noch einmal die Geschichte mit Russel Brand und den Jonas Brothers nachgeschaut.

Das famose Original:

“Because a lot of the things I say don’t look good written down”:

[Hier noch mehr von Brands Show.]

Thomas Mars und Christian Mazzalai von Phoenix spielen “Lisztomania”

Und zwar für den Rekorder (“Alphabetical aus dem Jahr 2004 gilt als eine der besten Platten der jüngeren Popgeschichte”) von Zeit-Online. Hier die Lyrics. Übrigens die beiden damit (und ein paar anderen Liedern) auch ganz groß in der ersten Zugabe beim Konzert kürzlich in Mannheim. (Brennende Handys wurden hochgehalten.)

Ü30-Indy im Chat Noir

“Was ein Spaß!” dachte ich mir: Ü30-Indy-Party im Chat Noir. Naja, die meisten, an die ich gedacht hatte, waren dann doch nicht dabei (“Wir reiben uns freitagabends immer gegenseitig mit Rheumasalbe ein.”).

Als ich mit Begleitung zum Varieté Chat Noir komme, fragen wir uns, ob die Veranstaltung vielleicht ausfällt (man sieht niemanden, hört keine Leute jolen, nichts). Dann fragen wir den Rausschmeißer. Der ist nett. Es fülle sich gerade noch. Okay. 4€ Eintritt, 1€ Garderobe. Dafür aber echt die große Sitzauswahl, die Tanzfläche leer. Als Getränk hat mir der Herr des Hauses kürzlich einen Gin-Tonic mit Gurke empfohlen. Den will ich haben. 6€. What a ripoff! 6€? Ja, 6€. … Mein Denkfehler natürlich. Ich bin auch nicht auf dem aktuell Stand. Meinen letzten Gin-Tonic hatte ich im Stadtzentrum von London dieses Jahr. Montagnachts im Heaven. Der hat 2,50£ gekostet. Aber klar: war ja nur London und nicht Trier, und das Heaven ist im Vergleich zum Chat Noir …, und das Publikum…, und natürlich die Gurkenscheibe (mit Schale)! Die macht den Unterschied.

Die Musik ist tanzbar. Der DJ macht ein paar Fingerübungen bei den Übergängen. Nirvana, Depeche Mode, und so alter Kram aber auch Phoenix, Bloc Party und Franz Ferdinand. Als Rammstein gröhlt, Continue reading ›

Sharon Osbourne über Susan Boyle

Da stolpre ich zufällig bei Youtube darüber, wo man sich in den Kommentaren normalerweise einen Vorgeschmack vom Untergang aller möglicher Kulturen holen kann, und bin ganz erstaunt ob der hinterlassenen Kommentare:

Z. B. “Susan Boyle is more beautiful inside than? you will ever be Sharon Osbourne.” Die Kommentare sind fast durchweg Osbourne-kritisch ohne die beleidigsten Worte der englischen Sprache zu verwenden. Auch das rätselhafte Youtube-Gay taucht nicht auf… Gibt es noch Hoffnung?

A Porn Musical

Weird. Have a look!


Jenna Haze Porn Musical

?í??” | MySpace Video

[via]

Gebärdensprachenmusik

Ich bin mir noch nicht sicher, welchen Nutzen die Videos von Stephen Torrence außerhalb des visuellen Vergnügens haben. Falls jemand eine Idee hat…

[Gebe natürlich zu, dass die Musik die größte anzunehmende Grütze ist.]