Much better than the usual Mentos and Coke thing…
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Much better than the usual Mentos and Coke thing…
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Von dieser Band, die ich letztes Jahr die Freude hatte, in der Alten Feuerwache in Mannheim erleben zu dürfen,
deren Sänger aussieht wie mein Freund Stefan und ebenso erstaunlich ist,
die auch unplugged gut klingt;
von der Band, die am Ende des Konzertes noch das Publikum auf die Bühne holt; von dieser Band also, könnte man sich dieses irgendwie lustige Interview ansehen. Bemerkenswert ist wohl, dass Stefan … ähm … Thomas nicht dabei ist.
Und zwar für den Rekorder (”Alphabetical aus dem Jahr 2004 gilt als eine der besten Platten der jüngeren Popgeschichte”) von Zeit-Online. Hier die Lyrics. Übrigens die beiden damit (und ein paar anderen Liedern) auch ganz groß in der ersten Zugabe beim Konzert kürzlich in Mannheim. (Brennende Handys wurden hochgehalten.)
“Was ein Spaß!” dachte ich mir: Ü30-Indy-Party im Chat Noir. Naja, die meisten, an die ich gedacht hatte, waren dann doch nicht dabei (”Wir reiben uns freitagabends immer gegenseitig mit Rheumasalbe ein.”).
Als ich mit Begleitung zum Varieté Chat Noir komme, fragen wir uns, ob die Veranstaltung vielleicht ausfällt (man sieht niemanden, hört keine Leute jolen, nichts). Dann fragen wir den Rausschmeißer. Der ist nett. Es fülle sich gerade noch. Okay. 4€ Eintritt, 1€ Garderobe. Dafür aber echt die große Sitzauswahl, die Tanzfläche leer. Als Getränk hat mir der Herr des Hauses kürzlich einen Gin-Tonic mit Gurke empfohlen. Den will ich haben. 6€. What a ripoff! 6€? Ja, 6€. … Mein Denkfehler natürlich. Ich bin auch nicht auf dem aktuell Stand. Meinen letzten Gin-Tonic hatte ich im Stadtzentrum von London dieses Jahr. Montagnachts im Heaven. Der hat 2,50£ gekostet. Aber klar: war ja nur London und nicht Trier, und das Heaven ist im Vergleich zum Chat Noir …, und das Publikum…, und natürlich die Gurkenscheibe (mit Schale)! Die macht den Unterschied.
Die Musik ist tanzbar. Der DJ macht ein paar Fingerübungen bei den Übergängen. Nirvana, Depeche Mode, und so alter Kram aber auch Phoenix, Bloc Party und Franz Ferdinand. Als Rammstein gröhlt, Continue reading ›
Da stolpre ich zufällig bei Youtube darüber, wo man sich in den Kommentaren normalerweise einen Vorgeschmack vom Untergang aller möglicher Kulturen holen kann, und bin ganz erstaunt ob der hinterlassenen Kommentare:
Z. B. “Susan Boyle is more beautiful inside than you will ever be Sharon Osbourne.” Die Kommentare sind fast durchweg Osbourne-kritisch ohne die beleidigsten Worte der englischen Sprache zu verwenden. Auch das rätselhafte Youtube-Gay taucht nicht auf… Gibt es noch Hoffnung?
Ich bin mir noch nicht sicher, welchen Nutzen die Videos von Stephen Torrence außerhalb des visuellen Vergnügens haben. Falls jemand eine Idee hat…
[Gebe natürlich zu, dass die Musik die größte anzunehmende Grütze ist.]
Holger Edmaier spielt am Samstag in Trier im Chat Noir auf. Hier ist sein neuestes Werk. Fast zwerchfellzerreißend lustig:
[via]
Gestern Abend. Nicht so viele Leute da, trotz geringem Eintritts. Okay, wahrscheinlich lag es an den Semesterferien und daran, dass kaum jemand die Zwei-Jungs-Combo kennt. Zu Unrecht!, denn die beiden (Pär Lammers und Daniel Schaub) machen eine wirklich gute Musik vom Typ Folktronica. Am besten kann man wohl bei Facebook reinhören, wenn man Angst hat, vor MySpace einen Anfall zu erleiden. “Endverbraucher” Slog hat bereits zwei Videos gepostet. Wie putzig die beiden sind, kann man aber auch bei ihrem Balcony-TV-Auftritt vom 1. März 2008 sehen. Enjoy.
PS: Übrigens gab es während und nach dem Konzert für Trier angeblich ungewöhnlich frenetischen Jubel.
PPS: Man kann die Musik von Jack Beauregard auch kaufen (z. B. als MP3-Download bei Amazon).
Hatte gar nichts genommen, war ausgeschlafen und gut drauf. Und trotzdem muss irgendetwas mit der Wahrnehmung nicht gestimmt haben, denn plötzlich stand er vor mir, der “Gitarrenlehrer der Nation”. Oder sollte man sagen, der Volks-Gitarrenlehrer (falls das nicht schon von Springer geschützt ist). Wie auch immer: P e t e r B u r s c h . Oder besser: ein Bild von ihm. In der Trierer Innenstadt! Ein Mahner und Warner für mich. Ich muss mich wieder einmal an die Klampfe hocken. Vielleicht wird es ja doch noch etwas mit “Nothing else Matters”…

Für den nächsten Berlinbesuch schon einmal den Soundtrack vorgemerkt.
Und auch irgendwie eine ganz arme Sau.
[Hintergrund | Übrigens wird der Ton dort unterdrückt, wo Eminem flucht. (America, I love you so much.)]
Zu den unwürdigen Vorfällen um den Slavic Gay Pride in Moskau berichten ja viele. Z. B. Queer.de und UK Gay News mit Livetickern. Da erfährt man, wie die Menschenrechtsaktivisten heute verhaftet wurden, was in Russland Rechtstaatlichkeit bedeutet, wie die Medien eingebunden sind (Schlagwort Sex-Parade) und vielerlei andere Dinge.
Eine Randbemerkung: Pillenknick ist bei some about … aufgefallen, dass die Spezial-Miliz-Einheit OMON (Otrjad Milizii Osobowo Nasnatschenija – “Milizbrigade besonderer Bestimmung”), die die Verhaftungen heute vorgenommen hat, wohl ein Problem haben sollte, sich heute im Spiegel zu betrachten. Ironie der Gewalt.

[Zur Illustration gespiegeltes Bild von Flickr.com user "lazyoldsun", CC-Lizenz]
Dabei waren Bachs Toccata Nr. 3 in E-Moll, Beethovens Sonate Nr. 13 in Es-Dur, seine Sonata quasi una fantasia und Schumanns Kinderszenen im ersten Teil. Nach der Pause spielte Andsnes noch zwei Chopin-Walzer (Op. 70 und Op. 42) sowie die Ballade Nr. 3 (Op. 47) (als Zugabe auch noch einen sehr spielerischen Debussy). Ein lohnenswerter Abend im sehr eindrucksvollen Konzerthaus.* Wir saßen im Turm D, rechts, wo man einen ganz guten Blick nicht nur auf die Bühne sondern auch auf das Auditorium hat.
*Die einige Schwachstelle der Architektur ist wohl die etwas abgelegene und viel zu klein dimensionierte Toilette. Ich meine nicht, dass die Becken zu klein waren. Es sind einfach nicht genug Becken da, wenn in der knapp bemessenen Pause ca. 1300 zum großen Teil ältere und womöglich blasenschwache Konzertbesucher die Rampe heruntergerannt kommen.
Zur Feier des Tages ein kleines Liedchen von Mama Cass.
Wegen dieses sehr putzigen Channel-Four-Films komme ich auf sie (der deutsche Trailer ist ziemlich gut, aber ein bisschen eigen, weil man erst nicht weiß, wer da erzählt).
… ist diese Jahr am Samstag. Ich finde diese Disharmonie von Namen und Tag jedes Jahr erneut verwirrend. Aber ich muss damit ja nicht klar kommen. Der Tag an dem überall die Rosen doppelt so viel kosten wie sonst ist für mich eine Ausgeburt konsumeristischer Nulpen. Ignoriert man also den Tag, passiert auch nichts. Okay, man wundert sich vielleicht, wer so alles durch den Park schlendert–wenn das Wetter halbwegs tauglich ist. Man wundert sich auch, dass man keine Kinokarte für den momentanen Schmachtfetzen (Was ist das? The Curious Case of Ben B.?) bekommt. Ja, und man wundert sich vielleicht auch, was die vielen schlecht angezogenen, breiten Dialekt sprechenden Umländler auf der ehemaligen Hauptmeile der Rüpelradfahrer (a.k.a. Grimmaische) machen, wo sie hin wollen und warum? Wie dem auch sei, hat der Wallendienstag am Samstag auch Vorteile. Nur ein Beispiel: Amazon.com verschenkt einen auditiven Schmachtfetzen: “Let’s Get It On” von Marvin Gaye. Runterladen (nur am 13. und 14.2.)! Eigentlich für Verliebte als (Achtung: Platter Euphemismus!) Kuschellied. Können aber auch alle anderen hören.