Neulich wieder drüber nachgedacht, zu Weihnachten über den Prenzlberg zu ziehen. Da sind dann alle bei den Eltern in Süddeutschland und man hat das Viertel für sich…
[via Carsten]
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Neulich wieder drüber nachgedacht, zu Weihnachten über den Prenzlberg zu ziehen. Da sind dann alle bei den Eltern in Süddeutschland und man hat das Viertel für sich…
[via Carsten]
One of the comments at YouTube says that this is “the most beautiful expression of ultra nerdyness” they have ever seen. Well, it’s not too nerdy, really, but beautiful anyway … and special.
Schon auf dem halben Weg zum Meme ist “Consequences will never be the same.” Ein sehr sehr geiles Remix des Rants hier:
[via]
Es ist mir vollkommen rätselhaft, wie die öffentlich-rechtlichen MurksProduzenten ständig über das Verweildauerkonzept für Inhalte im Netz jammern können aber nicht auf die Idee kommen, Content einfach unter CC-Lizenz (oder ähnlichem (z. B. einer Lizenz für Gebührenzahler)) zu produzieren und den Rundfunktteilnehmern die Verbreitung zu überlassen. Bisher werden Angebote über antiquierte und auch widersinnige urheberrechtliche Beschränkungen (warum sollten öffentlich-rechtlich produzierte Inhalte überhaupt urheberrechtlich geschützt werden?) von der freien Verbreitung ausgeschlossen. Auch Menschen, die mit ihren Gebühren für die Produktion der Inhalte zahlen, haben letztlich keine Rechte daran. Es ist absurd. Gleichzeitig klagen die Produzenten jetzt darüber, dass durch das Verweildauerkonzept die Inhalte im Netz verloren gingen. Dabei waren sie es doch, die sich bewusst gegen eine Freigabe ihrer Inhalte entschieden haben. (Ich habe das Copyright-Zeichen aus dem Fernsehen gelernt.) Mir tun sie gar nicht Leid. Übrigens auch deswegen nicht, weil in Deutschland mit wahnsinnigen Gebührengeldmengen m. E. vor allem minderwertiger Mist produziert wird–ganz im Gegensatz übrigens zu überlegenen Anstalten wie der BBC. Wahrscheinlich liegt das am System oder am Selbstverständnis.
So, jetzt stelle man sich einmal vor, die Öffentlich-Rechtlichen würden unter CC-Lizenz publizieren, die Menschen könnten Inhalte speichern und weiterverbreiten! Plötzlich wäre es nicht mehr der Rundfunkrat oder der Intendant oder der Chefredakteur oder wer auch immer, der entschiede welche Beiträge wie im Netz aufrufbar blieben (unter Einhaltung der gesetzlichen Maximalverweildauer). Nein! Plötzlich wären es die Konsumenten, die Finanziers der Rundfunkanstalten. Was passierte denn dann, wenn das Steckenpferd eines Intendanten von niemandem gespeichert und angeboten würde? Hui! Plötzlich gäbe es eine Konkurrenzsituation! Das können viele Entscheidungsträger in den Anstalten nicht wollen. … Mal schauen, was sich da in der nächsten Zeit tut (ich glaube nicht, dass die sich wirklich rühren)! Vorerst freue ich mich, wenn ich für die Archivierung des über die Jahren produzierten Drecks nicht noch einmal zahlen muss.
[Volksempfänger: Wikimedia-Commons-Nutzer KMJ, CC-Lizenz (BY-SA-3).]
Also mache ich mich auch zum Erfüllungsgehilfen dieser mehr oder weniger latent chauvinistischen Fußballproletenbewegung… Darauf Prost!
UPDATE: Hier eine andere Version:
Gestern in der TuFa: Bemerkenswert! mit Lydia Daher. Whow! Moderiert vom großartigen Ken Yamamoto, der für Dorian Steinhoff eingesprungen ist. Wer es verpasst hat, hat den Zonk. Ha!
Lydia hat Lyrik und Prosa gelesen, Lyrik gesungen und auch ein paar ihrer Lieder gespielt. Toll! Wer ein bisschen nachhören möchte, kann das auf Lydias MySpace-Profil.
Bemerkenswert! wieder am vierten Donnerstag des nächsten Monats (also am 24. Juni) mit Andreas Stichmann.
Hut ab! Chinesischer Junge mit viel bessere Stimme als die cracksige Whitney Houstons:
[via]
Much better than the usual Mentos and Coke thing…
Attention: This video contains content from EMI. It shall not much longer be available in your country.
[via]
Von dieser Band, die ich letztes Jahr die Freude hatte, in der Alten Feuerwache in Mannheim erleben zu dürfen,
deren Sänger aussieht wie mein Freund Stefan und ebenso erstaunlich ist,
die auch unplugged gut klingt;
von der Band, die am Ende des Konzertes noch das Publikum auf die Bühne holt; von dieser Band also, könnte man sich dieses irgendwie lustige Interview ansehen. Bemerkenswert ist wohl, dass Stefan … ähm … Thomas nicht dabei ist.
Und zwar für den Rekorder (“Alphabetical aus dem Jahr 2004 gilt als eine der besten Platten der jüngeren Popgeschichte”) von Zeit-Online. Hier die Lyrics. Übrigens die beiden damit (und ein paar anderen Liedern) auch ganz groß in der ersten Zugabe beim Konzert kürzlich in Mannheim. (Brennende Handys wurden hochgehalten.)
“Was ein Spaß!” dachte ich mir: Ü30-Indy-Party im Chat Noir. Naja, die meisten, an die ich gedacht hatte, waren dann doch nicht dabei (“Wir reiben uns freitagabends immer gegenseitig mit Rheumasalbe ein.”).
Als ich mit Begleitung zum Varieté Chat Noir komme, fragen wir uns, ob die Veranstaltung vielleicht ausfällt (man sieht niemanden, hört keine Leute jolen, nichts). Dann fragen wir den Rausschmeißer. Der ist nett. Es fülle sich gerade noch. Okay. 4€ Eintritt, 1€ Garderobe. Dafür aber echt die große Sitzauswahl, die Tanzfläche leer. Als Getränk hat mir der Herr des Hauses kürzlich einen Gin-Tonic mit Gurke empfohlen. Den will ich haben. 6€. What a ripoff! 6€? Ja, 6€. … Mein Denkfehler natürlich. Ich bin auch nicht auf dem aktuell Stand. Meinen letzten Gin-Tonic hatte ich im Stadtzentrum von London dieses Jahr. Montagnachts im Heaven. Der hat 2,50£ gekostet. Aber klar: war ja nur London und nicht Trier, und das Heaven ist im Vergleich zum Chat Noir …, und das Publikum…, und natürlich die Gurkenscheibe (mit Schale)! Die macht den Unterschied.
Die Musik ist tanzbar. Der DJ macht ein paar Fingerübungen bei den Übergängen. Nirvana, Depeche Mode, und so alter Kram aber auch Phoenix, Bloc Party und Franz Ferdinand. Als Rammstein gröhlt, Continue reading ›
Da stolpre ich zufällig bei Youtube darüber, wo man sich in den Kommentaren normalerweise einen Vorgeschmack vom Untergang aller möglicher Kulturen holen kann, und bin ganz erstaunt ob der hinterlassenen Kommentare:
Z. B. “Susan Boyle is more beautiful inside than? you will ever be Sharon Osbourne.” Die Kommentare sind fast durchweg Osbourne-kritisch ohne die beleidigsten Worte der englischen Sprache zu verwenden. Auch das rätselhafte Youtube-Gay taucht nicht auf… Gibt es noch Hoffnung?
Ich bin mir noch nicht sicher, welchen Nutzen die Videos von Stephen Torrence außerhalb des visuellen Vergnügens haben. Falls jemand eine Idee hat…
[Gebe natürlich zu, dass die Musik die größte anzunehmende Grütze ist.]
Holger Edmaier spielt am Samstag in Trier im Chat Noir auf. Hier ist sein neuestes Werk. Fast zwerchfellzerreißend lustig:
[via]
Gestern Abend. Nicht so viele Leute da, trotz geringem Eintritts. Okay, wahrscheinlich lag es an den Semesterferien und daran, dass kaum jemand die Zwei-Jungs-Combo kennt. Zu Unrecht!, denn die beiden (Pär Lammers und Daniel Schaub) machen eine wirklich gute Musik vom Typ Folktronica. Am besten kann man wohl bei Facebook reinhören, wenn man Angst hat, vor MySpace einen Anfall zu erleiden. “Endverbraucher” Slog hat bereits zwei Videos gepostet. Wie putzig die beiden sind, kann man aber auch bei ihrem Balcony-TV-Auftritt vom 1. März 2008 sehen. Enjoy.
PS: Übrigens gab es während und nach dem Konzert für Trier angeblich ungewöhnlich frenetischen Jubel.
PPS: Man kann die Musik von Jack Beauregard auch kaufen (z. B. als MP3-Download bei Amazon).
Hatte gar nichts genommen, war ausgeschlafen und gut drauf. Und trotzdem muss irgendetwas mit der Wahrnehmung nicht gestimmt haben, denn plötzlich stand er vor mir, der “Gitarrenlehrer der Nation”. Oder sollte man sagen, der Volks-Gitarrenlehrer (falls das nicht schon von Springer geschützt ist). Wie auch immer: P e t e r B u r s c h . Oder besser: ein Bild von ihm. In der Trierer Innenstadt! Ein Mahner und Warner für mich. Ich muss mich wieder einmal an die Klampfe hocken. Vielleicht wird es ja doch noch etwas mit “Nothing else Matters”…

Für den nächsten Berlinbesuch schon einmal den Soundtrack vorgemerkt.