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Category Archives: Linguistisches

Wie Donne

Isch SOG’S ümmer: “Füschde wie Donne. FÜSCHTE WIE DONNE!” Unnun frog isch misch: Müsste dos nisch de Füsch-TEN-stroße sein? Fehlt da nisch ehn ‘n’ im Stroßennomen?

fischte_wie_tanne.png

Ergänze!

finites_verb.png

Gesucht wird ein finites Verb.

[Quelle].

AYBABTU

2001/2002. Total verpasst.

  • Narrator: In A.D. 2101, war was beginning.
  • Captain: What happen ?
  • Mechanic: Somebody set up us the bomb.
  • Operator: We get signal.
  • Captain: What!
  • Operator: Main screen turn on.
  • Captain: It’s you!!
  • CATS: How are you gentlemen!!
  • CATS: All your base are belong to us.
  • CATS: You are on the way to destruction.
  • Captain: What you say!!
  • CATS: You have no chance to survive make your time.
  • CATS: Ha Ha Ha Ha ….
  • Operator: Captain!!
  • Captain: Take off every ‘ZIG’!!
  • Captain: You know what you doing.
  • Captain: Move ‘ZIG’.
  • Captain: For great justice.

Die hohe Wonnegans

Eines der letzten Bilder des ausgestorbenen Tieres:

wonnegans.jpg

Ein Link zum Podcast von dradio (Kritik am 12.10.2007) zu Alex Hackes Sachbuch Der weiße Neger Wumbaba kehrt zurück bei Antje Kunstmann.

Celan und Nibelungen…

Source: Wikimedia / Detailed info: http://en.wikipedia.org/wiki/Image:Concrete_wall.jpg…werden auf der ersten Silbe betont. Wo es bei den Nibelungen ganz klar ist, fragt man sich doch bei Celan. Dieses Desideratum wurde von Thomas Movtchaniouk bereits 2005 erkannt. Lesenswert sein Text: /pawl ‘tšelan/.

Ein Browser ist ein Netzleser

Im Allgemeinen sind Browser Programme, mit denen Textdateien betrachtet werden können. To browse bedeutet im Englischen stöbern, und genau das tut nun der Browser: er stöbert (durch Verzeichnisse, Textdokumente, Skripte etc.).

Nun denkt man aber bei Browser vor allem an Web-Browser, also den Internet Explorer, Safari, Mozilla, Opera, Firefox, Konqueror oder gar den Netscape Navigator. Diese Programme sind allgegenwärtig, nur man redet nicht über sie. Browser (gesprochen: ‘Brauser’) kommt den Menschen schwer über die Lippen (ausgenommen sind natürlich die Netzarbeiter). Warum gibt es da kein deutsches Wort? Mit einem einfach zu merkenden deutschen Wort könnte man auch die Alleinstellung des IE bei Windows leichter brechen. “Wie gehen Sie ins Internet?” “Da starte ich mein’ Internet (Explorer) und gebe da die Adresse ein.” …

Die Macher des weltbesten* Internetbrowsers Opera (gesprochen: ‘Oppera’) sitzen in Oslo/Norwegen. Wenn man sie fragte was denn ein Browser sei, würden sie vielleicht so etwas sagen wie,

En nettleser (engelsk browser) er et program som brukes til å vise innhold fra internett som finnes i HTML-formatet. Nettleserens jobb er å ‘oversette’ HTML-kodene som angir plassering av tekst og bilder og vise dette i henhold til koden. Nettlesere opererer vanligvis på den delen av internett som kalles Verdensveven (WWW — World Wide Web). [Hier]

Und da kommt es schon vor: nettleser. Die Norweger verwenden diesen Begriff. Die deutsche Variante Netzleser könnte ein Ersatz für genanntes Problem sein. Ein paar Leute fordern diese Bezeichnung schon: der Wupperbayer oder der SoeDib. Der auf mich sehr suspekt wirkende Verein Deutsche Sprache e. V. (da wird auf der Website Erika Steinbach gefeatured und bei der Abkürzung “e. V.” verzichtet man auf das Leerzeichen zwischen den beiden Buchstaben) empfiehlt in seinem merkwürdigen Anglizismen-Index den Begriff Navigator, der unmöglich ist, da er als Begründungsgrundlage nur das Netscape-Produkt hat und keinem Menschen natürlich über die Lippen kommt.

Deswegen stelle ich folgende These zur Diskussion: Das Wort Netzleser ist eine brauchbare deutsche Bezeichnung für Webbrowser.

Netzleser, der; -s, – (EDV): 1.) Software zum Finden und Ansehen von Inhalten im World Wide Web. 2.) jmd., der etw. im Internet liest.

Ich bin mir bewusst darüber, dass man nicht nur mit Webbrowsern im Netz lesen kann. Übrigens sollte klar sein, dass ich kein Anglizismenhasser bin. Ich habe jedoch sehr viel mit netztechnisch unbeleckten Leuten zu tun, für die Bezeichnungen wie Browser oder Client immer noch unmöglich schwer sind. Diese Wörter gehen einfach nicht in den Kopf rein. Und das, obwohl diese Menschen täglich mit solchen Applikationen arbeiten. Noch etwas: im Englischen gibt es neben dem browser auch readers. Z. B. wenn es um RSS-Feeds oder PDF-Dokumente geht.

Vorstehhunde

Was ist eigentlich ein Vorstehhund?

Ostthüringen und die deutsche Standardsprache

Wie es bei einem Blick in die Titeleien scheint, werden beide relevanten* aktuellen deutschen Rechtschreibwörterbücher in Pößneck beim GGP gedruckt. Damit ist Ostthüringen nach Georg von der Gabelentz das erste Mal wieder ein Zentrum der deutschen Sprachwissenschaft (*lach*). Wie schön!

[*: über Zehetmairs/Bertelsmanns Werk kann man sicher streiten, medienpräsent ist es allemal]

Zehetmair bei Bertelsmann

[Bild: http://rechtschreibrat.ids-mannheim.de/zehetmair.jpg]Hans Zehetmair ist Ehrendoktor diverser bayerischer Universitäten. Mit klassischer Philologie, Germanistik, Geschichte und Sozialkunde hatte er es bis zum Gymnasiallehrer gebracht, bevor er sich in die Politik aufmachte. Nun wettert er gegen den Duden. Warum? Na, weil er den Duden nicht mag. Der ist ihm zu progressiv und lässt sich auch nicht auf die Lobbypolitik der großen konservativen (FAZ, Spiegel, etc.) ein. Zehetmair wirbt für den Wahrig. Für diesen hat er sogar das Vorwort der neuen Ausgabe geschrieben. der Duden-Verlag habe bei ihm nicht angefragt. Damit scheint der Vorsitzende der konservativen Hanns-Seidel-Stiftung, der Ehrendoktor diverser bayerischer Universitäten und Chef des Rechtschreibreformverwässerungsrats auch zufrieden zu sein. Von Vorsehung spricht er sogar. Dabei hat der neue Duden doch einfach das gemacht, was der Duden immer macht: er überlässt Vorworte den eigenen Sprachwissenschaftlern, nicht irgendwelchen ausgebildeten Gymnasiallehrern und Lobbyisten. So, jetzt überlege ich mir, ob ich mir den neuen Wahrig kaufe, oder lieber gleich die Junge Freiheit.