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Category Archives: Leipzig

In Leipzig wird nicht GEZimpert…

Mephisto meldet gestern, dass die Polizei gegen einen Leipziger ermittle, der einen Vertreter der GEZ angegriffen habe, als dieser in der Wohnung des mutmaßlichen Täters die Anmeldung von Rundfunk- und Fernsehgeräten habe überprüfen wollen. Die Polizei ermittle nun wegen Nötigung und Körperverletzung. Alle, die die Strategien der GEZ-Drücker kennen, werden sich die Situation anders ausmalen können…

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Leonie enttäuscht Leipziger bereits zur Taufe

Gewöhnliche LeipzigerDa sollten die Leipziger nun ihre Leonie zu Gesicht bekommen, bevor diese unter der Erde verschwindet. Leider wurde nichts daraus. Die LVZ hatte zuvor ihre Leser gebeten, der Tunnelbohrmaschine einen Namen zu geben. In einer Ted-Umfrage entschieden sich 39,8% für den Gewinnernamen. Ähnlich öffentlichkeitswirksam wurde dann also auch von der Wirtschaftsförderung Sachsen zur Schildtaufe eingeladen:

Am Donnerstag dem 11. Januar 2007 findet am Bayerischen Bahnhof die Taufe der Tunnelbohrmaschine (TBM) statt. Dafür ist die Baustelle von 10:30 – 15:00 Uhr geöffnet und wir laden Sie herzlich dazu ein, sich die Maschine aus der Nähe anzusehen, bevor sie im Untergrund verschwindet. [hier]

Prominente Sachsen und andereDummerweise wurde aus dieser Nähe nichts, da die Schaulustigen nur von oben in die Baugrube kucken durften, in der die Prominenz die Taufe vollführte und auf Tuchfühlung mit Leonie gehen durfte. Diese war nach oben sogar durch ein schützendes Zelt vor Blicken der gewöhnlichen Leipziger abgeschirmt. Nicht einmal ein Lautsprecher wurde für die interessierten Massen installiert, von einer Videoleinwand oder ähnlichen Dingen wollen wir erst gar nicht reden. Und so sickerten nur Gerüchte nach oben durch. Leonie mit SichtschutzAngelika Meeth-Milbradt, die Frau des sächsischen Ministerpräsidenten, habe es zuerst nicht geschafft, die 1,5l-Flasche Perlwein am Gerät zu zerschlagen, so dass ein Arbeiter nachhelfen musste… Auch wenn die Leipziger also den Schildbohrer nie direkt zu Gesicht bekommen werden, werden sie ihn vielleicht in den nächsten Monaten spüren. Der Bohrstart ist für den 15. Januar avisiert. Zwei Monate später soll der Leuschnerplatz erreicht sein. Ob dann im Café Cantona noch alle Gläser heil sind, werden wir sehen… 😉

Von oben sieht man zumindest die Massen, die selbst gar nichts sehen können...

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Die Hits des Jahres 2006, und die von 1986: Bei Gudrun sind sie nicht wirklich zu hören

StempelIch bezeichnete die Ilse ja eine Zeit lang als meinen Hausklub, aber was sich eben dort abspielte spottet jeder Beschreibung: fünf Euro Eintritt scheinen mir noch in Ordnung zu sein. Aber wenn man seine Bude dann so füllt, dass man nirgends mehr tanzen kann und vom Eingang kaum zum Klo oder von der Bar kaum zum Ausgang oder vom Klo kaum zur Bar oder wie auch immer kommt, dann hat die reine Profitgier wohl wirklich obsiegt und die Ilse wird zur No-Go-Area. War das früher besser? Vielleicht ist ja Gudruns Gesellschaft für angewandte Popkultur mbH der Beitrag der Zeit zu Kopf gestiegen? Wer noch etwas wirklich alternatives oder neues erleben möchte, kann nun wahrscheinlich wirklich nicht mehr in der Südvorstadt oder in Connewitz bleiben… Ich, jedenfalls, habe die Schnauze erst einmal gehörig voll vom Ilses Erika und gehe demnächst vielleicht wieder in die MB. Ist ja dasselbe, nur größer und billiger. 😉

Reichsstraße, Leipzig in der Vorweihnachtszeit

Leipzig, Reichsstraße in der Vorweihnachtszeit 2006

GUTEN MORGEN, liebe Eule!

Den dritten Tag in Folge ist der Mann mit dem Laubbläser hinterm Haus am Werk. Um acht ging es los. Gestern den ganzen Tag. Gibt es keine Regel, die verhindert, dass diese Geräte zur Mittagszeit oder vor zehn Uhr morgens zum Einsatz kommen, um die Geisteswissenschaftler, Langschläfer und Faulen zu schonen? Die Lerche mit dem Gebläse rächt sich an der Eule wegen der nächtlichen Störungen. Ist das brutal! Ich denke an den letzten Tatort. Ich denke an Killerspiele und die verlorenen Köpfe der Kirsten Harms. Gewalt aber bringt nichts! Man muss sich entziehen; doch es scheint zwecklos: Auf der anderen Seite dröhnt nämlich auch schon der Erdverdichter von der Baustelle gegenüber: Kunstanstalt Max Bresslauer. (In einer Stunde gehts auf ins Sportstudio. Da dudelt bestimmt schon wieder Jump mit der gleichen Playlist wie letzte Woche. Kurz nach elf kommen da die Scissor Sisters. ist der Chef nicht da, dreht dann wieder jemand das Radio leise. Ich wäre ja fürs Abschalten. Oder Sicherung raus! Nur das Klappern der Geräte und das Stönen aus dem Freihantelbereich. ????? ???????!)

Wassis Journal

Irgendwie sehe ich gerade nicht den Sinn des Kundenjournals der Leipziger Wasserwerke. Das kommt regelmäßig und wird zum Glück immer schmaler (jetzt nur noch 8 Seiten), so dass die Altpapierextrabelastung doch noch vertretbar bleibt. Aber warum sollte man etwas über die Aktionstage am Augustusplatz lesen, wenn man sie selbst erlebt hat? Und warum soll man eigentlich solch furchtbare Märchenmetaphern ertragen: “Bis es soweit ist, hält Dirk Thärichen den Froschkönig fest in der Hand. Der wartet auf viele Spendenküsse, denn nur sie können das Stadtbad aus dem Dornröschenschlaf wecken” (aquaL 4/2006, 5)? Der Frosch gehört an die Wand geklatscht, nicht geküsst! So wird ein Prinz draus–wenn man Glück hat. Neben Selbstbeweihräucherung und Berichten über andere Marketingaktionen gibt es dann noch anderthalb Seiten über den Austausch von Bleirohren. Das hätte ja vielleicht auch in die Volkszeitung, auf ein Flugblatt oder ins Internet gepasst.

WILMA-D-Party

Heute steht sie wieder an, die internationalste Deutschlandparty Leipzigs. Bin sehr gespannt, wer diesmal Mr. und Miss Germany werden und auch ob sich die nach dem Einlassstopp draußen wartenden die Zeit mit dem Verzehr von Sauerkraut versüßen…

Wie schnell…

…lackiert man so eine Telefons?le?

WILMA-Party am Freitag

Die beste Party des Jahres steht an: Am Freitag, den 20 Oktober wird die erste WILMA-Party in diesem Semester gefeiert. Geile Mukke und preiswerterte Getränke sind neben den nettesten Studenten aus fast allen Ländern dieser Welt ein Grund diese Kultveranstaltung nicht zu verpassen. Los geht es um 20 Uhr im Kulturbundhaus, Elsterstraße 35. Der Eintritt 2 Euro.

Kostenloser Mark-Schulman-Schlagzeug-Workshop am Sonntag + Backstagepassverlosung Pink

“Beim Workshop der Modern Music School am 22. Oktober um 12.30 Uhr in der Moritzbastei wird Mark Schulman aus seinem Leben und natürlich auch dem Leben auf Tour plaudern. Er wird sein Können auf dem Schlagzeug zeigen, Fragen beantworten und selbstverständlich auch Autogramme geben. Als absolutes Highlight wird am Ende des Workshops ein Backstage-Pass verlost werden.”

[hier]

Tatsächlich kann man einfach so mal den Schlagzeuger, Songwriter und Produzenten Mark Schulman (Pink) in Leipzig sprechen und anfassen. Unfassbar!

Liebenswertes Leipzig: Rustikale Tür für Cafeteria Beethovenstraße

Es ist fast soweit. Die neue Tür der Cafeteria in der Beethovenstraße gegenüber der Albertina ist eingebaut. Ganz erstaunlich rustikal wirkt sie. Aber sie entspricht dem Trend zu bodenständigerer Küche, der sich diese Tage auch in Gerichten wie Kalbsgeschnetzeltem Zürcher Art, Lammbraten mit Rosmarin, Kräuterquark Hausfrauen Art, Schmorbraten vom Rind oder der Rinderzunge in Rotweinsoße zeigt. Ein paar Tage wird es noch dauern, aber dann wird man samstags durch diese Tür kommend schon den Duft frischen Malzkaffees schnuppern…

Liebenswertes Leipzig: Herz voll Gift?

Sensu Hörprobe

Sensu haben immer noch keine Hörproben auf ihrer Website. Schade! Deswegen hier einfach einmal der Party-Kracher (MB-Montagsdemobesucher der ersten Staffel kennen ihn) der Heidelberger. Vielleicht als Anreiz, in Zukunft etwas fleißiger zu werden. 😉
[audio:http://gelb.net/03-03-Tirol.mp3]

Herzlich…

Seife rätselt heute über die Bedeutung der Herzen in der leipziger Innenstadt. Sind die Wasserwerke schuld, und was haben die genau vor?

Schau mal, ein Flugzeug!

Hana Jensel hat ja in ihrem Buch Zonenkinder* so manche erstaunliche Befindlichkeit ostdeutscher Menschen meiner Generation festgehalten. Da ist das Gefühl, eben weder Playmobil– noch Lego-Kind gewesen zu sein, wenn man im Ausland Erfahrungsberichten der anderen Deutschen lauscht. Da ist die Erfahrung, dass die Eltern einem irgendwie nicht so die Ratschläge zum Überleben im System geben können, weil sie genau so lange darin sind wie die Kinder etc…

Was sie aber vergessen hat ist die eigenartige Angewohnheit, jedes vorüberfliegende Flugzeug, jeden Hubschrauber zu kommentieren. Vielleicht liegt das daran, dass es früher so wenige davon gab. Dieser Flugzeugmangel sitzt noch in den Köpfen die sich dann automatisch drehen, immer wenn ein Motor am Himmel brummt. Leute zeigen nach oben, bleiben stehen, schauen nach. Bin mal gespannt, was passiert, wenn DHL in Leipzig ist. Ob der Verkehr ob der vielen angefahrenen Fußgänger auf den leipziger Straßen zum Erliegen kommt?

* [irgendwo ist da ein Dreher drin]

Schule für Popularmusik bald auch in Leipzig

Am 24. September macht endlich eine Filiale der Modern Music School in Leipzig auf. Dann haben wir unsere eigene ‘Pop-Akademie’, nur mit dem Unterschied, dass die MMS eben eine richtige Musikschule ist und keine TV-Sternchen fünften Ranges sondern Leute hervorbringt, die dann bei Juli, Silbermond, Captain Overdrive oder Gusto mitspielen. Der Schlagzeuger Dirk Brand hat mal mit Gloria Gaynor gearbeitet und lädt im formschönen Flachbau am Bayerischen Platz zum Probieren ein. Das wird ein Spaß!

Bahn fördert Kunst im öffentlichen Raum

Die Bahn fördert auf dem Leipziger Hauptbahnhof junge Kunst. Hier ein Objet trouvé in der Westhalle. Auch Touristen sollen mit dieser Aktion in den Bahnhof gelockt werden.