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Category Archives: Leipzig

Kein Spaß am Denken mehr an der Uni Leipzig

Der Nikolaustag war der letzte Termin. Jetzt ist es schon wieder vorbei. Kein Spaß und kein Denken und überhaupt. Ach, Uni LE, was machst du nur immer?

Spaß am Denken - Uni Leipzig - Plakat

Exma: Das ist schon ein bisschen … *schnöff*

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Gott

Ist echt ‘ne Glaubensfrage, ob der Idiot, der immer die Aushänge von den HTWK-Pinwänden reißt oder Fahrradfahrer anpöbelt –manche nennen ihn einfach nur Kanzler ;-)–ob der also auch so schnell Gott los wird.

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Sommer auf der Karli …

… und diese beiden Rabauken lassen sich richtig die Sonne auf den Pelz scheinen.

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[Überbrückungs-Content]

Antifa-Spock

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[Auch die Bezeichnung “Partykundgebung” hat etwas. Scheint mir typisch deutsch. Ach, und dass Spock aus dem letzten Kinofilm aufs Plakat gebeamt wurde–Zachary Quinto also das Modell ist–, ist ebenso erstaunlich, wie die eigenartige Stirn der Figur.]

Mein MdB hat für Netzsperren gestimmt. Was tun?

Bei der letzten Wahl habe ich in Leipzig abgestimmt. Da kucke ich natürlich, wie die Bundestagsabgeordneten aus meiner Region in der Entscheidung um die Einführung einer zentralen Internet-Zensur-Infrastruktur abgestimmt haben.

Und da fällt mir wieder der Herr Gunter Weißgerber auf. Der hatte bereits bei der “Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung und anderer verdeckter Ermittlungsmaßnahmen sowie zur Umsetzung der Richtlinie 2006/24/EG; Drs.16/5846 und 16/6979” a.k.a. Vorratsdatenspeicherung fröhlich mit “Ja” gestimmt.

Auf der Website HatMeinAbgeordneterFuerNetzsperrenGestimmt.de finde ich ihn nun wieder als einen Befürworter von Netzsperren, die potentielle Einschränkungen von Rechten mit sich bringen könnten, die eigentlich per Grundgesetz garantiert sein sollten. Dazu kommt in diesem Fall, dass er sich dem Vorwurf aussetzen muss, ein Anhänger wahlkampfbeflügelter Symbolpolitik zu sein und lieber einen Vorhang vor das Gräuel sexualisierter Gewalt an Kindern hängen zu wollen als dieses schändliche Treiben tatsächlich zu beenden (satirische Analogie). Weitere Info zum unschönen Zustandekommen des besagten Gesetzes und der Kritik daran wurden in den letzten Wochen zur Genüge diskutiert (nur ein Beispiel).

Nun wäre eine negative Wahlempfehlung für Gunter Weißgerber für die Bundestagswahl am 27. September sinnlos, da der Politiker nicht mehr kandidieren will. “Gut so,” mag man sagen. Wer kommt aber dann? Wie ******* gestern sehr schön dargestellt hat, gibt es eine klare Parteiabhängigkeit bei grundrechtsbeschneidenden Abstimmungen der Bundestagsabgeordneten der Region. Mein Aufruf an alle, die in Leipzig am 27. September ihr Kreuz machen werden: Überlegt euch bitte, ob es die Möglichkeit gibt, einen Freund des Grundgesetzes, der Vernunft und der Demokratie zu wählen (jenseits der siechenden SPD und der ohnehin–aber lassen wir das!–CDU).

Unibib Leipzig: Nicht mahnen! Erinnern!

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Das ist doch großer Blödsinn, liebe Universitätsbibliothek Leipzig. Größter Blödsinn! Ihr sollt nicht per E-Mail mahnen! Ihr sollt erinnern bevor die Leihfrist abläuft! Schon allein deshalb, weil ihr Leihfristen nicht automatisch verlängert wie andere Bibliotheken.

Prolog Festival am 27.06.2009 | Those Dancing Days, The Cinematics, I Might Be Wrong, Knut und die herbe Frau, Shandy Mandies, Los Angeles Love (…)

[Mehr | Info]

Protestaktion an der Uni Leipzig / GWZ besetzt / Ist Tillig willig?

Wie viele wissen, hatte es der StuRa der Uni Leipzig mit seiner hirnrissigen und undemokratischen Aktion im Streikwinter 97/98 bei mir und vielen anderen Studenten meines Jahrgangs verschissen. Schön ist aber, wenn man die Situation mit der an anderen Universitäten–ich denke da an Universitäten in Franken–vergleicht, dass es überhaupt eine streitbare studentische Vertretung gibt. Wenn der momentane Protest der Leipziger Studenten also nicht nur die Sache einer kleinen Elite ist sondern von großen Teilen der Studentenschaft getragen wird, dann kann man nur die Daumen drücken, dass die notwendige Stamina zur Durchdringung des bekannten Dresdner Filzes gegeben ist und man tatsächlich etwas erreicht. Der Forderungskatalog des StuRa klingt auf jeden Fall sehr überlegt und könnte, falls sich die Politik zu Gesprächen herablässt, tatsächlich eine Verhandlungsgrundlage sein. Allerdings sind die Druckmittel recht beschränkt. Von gerichtlichen Auseinandersetzungen abgesehen haben die Studenten nicht viel in der Hand, wenn sie die breite Masse der Wähler auf ihre Seite ziehen. (Studiengebühren zahlt man ja in Sachsen noch immer nicht.)

Ach, es gibt einen längeren, etwas umständlichen (Stichwort “Studentinnenrates”) Radio-Blau-Beitrag dazu.

[audio:http://www.freie-radios.net/mp3/20090409-protesttage-27429.mp3]

[Beitrag unter CC-Lizenz. Siehe Link oben.]

Hörrätsel – Was gibt da Laut?

[audio:http://gelb.net/gelblog/wp-content/uploads/2009/03/gerausch2.mp3]

Postkirchenfenster

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Großzschocher Bahnhof

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Großzschocher hat einen Wasserturm. Er überblickt den ganzen Ort. Oder besser: Er überstarrt alles. Dutzende Augen hat er. Vielleicht sind es auch Münder. Die Anwohner sagen, es seien einfach nur komische geformte Fenster. Continue reading ›

Buchmesseimpressionen von Eigenartigem

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[Zu den Scientology-Knallköppen vielleicht noch eine Geschichte. Man denkt ja, da sind so viele Leute am Stand (es sind offensichtlich viel zu viele für so eine müde Psychogruppe, die ihre Rituale um eine Wheatstonesche Brückenschaltung aufbaut). Aber: Als ich hinkam, um den Tisch mit dem E-Meter zu fotografieren, waren die beiden Mädels, die so aussahen, als seien sie interessierte Buchmessebesucher, die nur eben mal im Vorbeigehen ein paar Minuten am Stand zubringen, sehr daran interessiert, auch wirklich meinen Namen vom Schild zu entziffern.]

Buchmesseimpressionen von Videoaufzeichnungshinweisen

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Buchmesseimpressionen von Fressereien

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Billigster Umzugsanbieter

Jetzt weiß ich, wie es aussieht, wenn man sich auf den billigsten Umzugsanbieter einlässt.

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Buchmesseimpressionen von Menschenmassen

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[Die linke Person auf dem Blauen Sofa ist übrigens Daniel Kehlmann. Man beachte die Menschen, die sich vor den Monitor gestellt haben und das Gespräch dort verfolgen. Weird.]

04275-T-Shirt-Nachfolger gesucht

04275 Leipzig Südvorstadt T-Shirt

04275 Leipzig Südvorstadt T-Shirt

Bekanntlicherweise mache ich ja wohl bald hier den Abflug–ohne, dass ich je eines dieser schönen Südvorstadt-T-Shirts aus meinem Spreadshirt-Shop verkauft hätte. Da ich dieses Hemd dann nicht mehr durch Connewitz, das Zentrum-Süd, Schleußig oder Plagwitz tragen werde, muss also endlich ein Nachfolger ran. Also, kauft euch dieses T-Shirt! Exakt neun Cent gehen dabei an mich. Mit dem Rest des Geldes stützt ihr ein kleines äußerst sympathisches und auch besonders soziales Leipziger Unternehmen. Na?

Der besondere Dreh des Hemdes ist, dass die Postleitzahl der Südvorstadt in Spiegelschrift drauf steht und niemand fähig sein wird, zu entschlüsseln, was das denn nun heißen soll. Vielleicht so etwas wie “arsho” oder so? Letztlich geht das Shirt also an seinem Zweck (gewissermaßen ein Südvorstadt-Pride-Shirt) vorbei. Allerdings: Man hat mit dem Hemd immer einen Vorwand, interessante Menschen aufs Klo (wo der Spiegel hängt) zu locken. (Warum auch immer das ein Vorteil sein soll…)

Also, trotz der absoluten Hermetik der Nachricht, trotz des Arscho-Faktors und des Preises von Spreadshirt-Textilien: Kauft, Leute kauft!

(Dieser Beitrag ist übrigens kein kommerzieller.)

Küche anzugeben (inkl. Gerd dem Herd, Waschvollautomat Hannelore und Kühlschrank Rudi)

Wer in Leipzig eine Küche sucht, könnte bei mir an der richtigen Stelle sein. Wenn du also jemanden kennst, der auf ein bisschen DDR-Charme steht oder sich komplett küchenmäßig einrichten möchte (erste Bude oder so), gib ihm Bescheid! Wäre ja echt schade, wenn das gute Stück in die ewigen Jagdgründe etc…

[flashvideo file=http://gelb.net/gelblog/wp-content/uploads/2009/02/kuecheletterbox.flv image=http://gelb.net/gelblog/wp-content/uploads/2009/02/vlcsnap-91848.png /]

(Ich weiß, dass ich mal wieder den Kühlschrank abtauen sollte. Aber das überlasse ich dann lieber dem neuen Eigentümer bzw. dem Wertstoffhof.)

PS: Wem Gerd der Herd bekannt vorkommt, der liegt nicht falsch. Der gute war hier vor mehr als zwei Jahren schon einmal ein Thema.

UPDATE: Die Küche war sehr schnell weg. Frank bekommt sie. Herzlichen Glückwunsch!

Gemeinsam schwingen mit der Lokalzeitung

Gemeinsames Schwingen

Mathias Wöbking hat für die Lokalzeitung einen größeren Artikel über die Bloggerszene in Leipzig geschrieben (vgl. LVZ 14./15. Feb. 2009: 30). Hat er gut gemacht. Vor allem, weil er als Mann eines “alten” Mediums die neuen nicht unreflektiert schlecht macht, was ja leider häufig ein Reflex ist–auch von der Seite der Blogger in die andere Richtung übrigens. Anyway, gute Idee, das Ganze mit Illufabrik-Design aufzulockern.