
Das ist doch großer Blödsinn, liebe Universitätsbibliothek Leipzig. Größter Blödsinn! Ihr sollt nicht per E-Mail mahnen! Ihr sollt erinnern bevor die Leihfrist abläuft! Schon allein deshalb, weil ihr Leihfristen nicht automatisch verlängert wie andere Bibliotheken.
Wednesday, April 15, 2009
Wie viele wissen, hatte es der StuRa der Uni Leipzig mit seiner hirnrissigen und undemokratischen Aktion im Streikwinter 97/98 bei mir und vielen anderen Studenten meines Jahrgangs verschissen. Schön ist aber, wenn man die Situation mit der an anderen Universitäten–ich denke da an Universitäten in Franken–vergleicht, dass es überhaupt eine streitbare studentische Vertretung gibt. Wenn der momentane Protest der Leipziger Studenten also nicht nur die Sache einer kleinen Elite ist sondern von großen Teilen der Studentenschaft getragen wird, dann kann man nur die Daumen drücken, dass die notwendige Stamina zur Durchdringung des bekannten Dresdner Filzes gegeben ist und man tatsächlich etwas erreicht. Der Forderungskatalog des StuRa klingt auf jeden Fall sehr überlegt und könnte, falls sich die Politik zu Gesprächen herablässt, tatsächlich eine Verhandlungsgrundlage sein. Allerdings sind die Druckmittel recht beschränkt. Von gerichtlichen Auseinandersetzungen abgesehen haben die Studenten nicht viel in der Hand, wenn sie die breite Masse der Wähler auf ihre Seite ziehen. (Studiengebühren zahlt man ja in Sachsen noch immer nicht.)
Ach, es gibt einen längeren, etwas umständlichen (Stichwort “Studentinnenrates”) Radio-Blau-Beitrag dazu.
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[Beitrag unter CC-Lizenz. Siehe Link oben.]
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Großzschocher hat einen Wasserturm. Er überblickt den ganzen Ort. Oder besser: Er überstarrt alles. Dutzende Augen hat er. Vielleicht sind es auch Münder. Die Anwohner sagen, es seien einfach nur komische geformte Fenster. Continue reading ›
Wednesday, March 18, 2009












[Zu den Scientology-Knallköppen vielleicht noch eine Geschichte. Man denkt ja, da sind so viele Leute am Stand (es sind offensichtlich viel zu viele für so eine müde Psychogruppe, die ihre Rituale um eine Wheatstonesche Brückenschaltung aufbaut). Aber: Als ich hinkam, um den Tisch mit dem E-Meter zu fotografieren, waren die beiden Mädels, die so aussahen, als seien sie interessierte Buchmessebesucher, die nur eben mal im Vorbeigehen ein paar Minuten am Stand zubringen, sehr daran interessiert, auch wirklich meinen Namen vom Schild zu entziffern.]
Jetzt weiß ich, wie es aussieht, wenn man sich auf den billigsten Umzugsanbieter einlässt.




[Die linke Person auf dem Blauen Sofa ist übrigens Daniel Kehlmann. Man beachte die Menschen, die sich vor den Monitor gestellt haben und das Gespräch dort verfolgen. Weird.]
Saturday, February 28, 2009

04275 Leipzig Südvorstadt T-Shirt
Bekanntlicherweise mache ich ja wohl bald hier den Abflug–ohne, dass ich je eines dieser schönen Südvorstadt-T-Shirts aus meinem Spreadshirt-Shop verkauft hätte. Da ich dieses Hemd dann nicht mehr durch Connewitz, das Zentrum-Süd, Schleußig oder Plagwitz tragen werde, muss also endlich ein Nachfolger ran. Also, kauft euch dieses T-Shirt! Exakt neun Cent gehen dabei an mich. Mit dem Rest des Geldes stützt ihr ein kleines äußerst sympathisches und auch besonders soziales Leipziger Unternehmen. Na?
Der besondere Dreh des Hemdes ist, dass die Postleitzahl der Südvorstadt in Spiegelschrift drauf steht und niemand fähig sein wird, zu entschlüsseln, was das denn nun heißen soll. Vielleicht so etwas wie “arsho” oder so? Letztlich geht das Shirt also an seinem Zweck (gewissermaßen ein Südvorstadt-Pride-Shirt) vorbei. Allerdings: Man hat mit dem Hemd immer einen Vorwand, interessante Menschen aufs Klo (wo der Spiegel hängt) zu locken. (Warum auch immer das ein Vorteil sein soll…)
Also, trotz der absoluten Hermetik der Nachricht, trotz des Arscho-Faktors und des Preises von Spreadshirt-Textilien: Kauft, Leute kauft!
(Dieser Beitrag ist übrigens kein kommerzieller.)
Wednesday, February 25, 2009
Wer in Leipzig eine Küche sucht, könnte bei mir an der richtigen Stelle sein. Wenn du also jemanden kennst, der auf ein bisschen DDR-Charme steht oder sich komplett küchenmäßig einrichten möchte (erste Bude oder so), gib ihm Bescheid! Wäre ja echt schade, wenn das gute Stück in die ewigen Jagdgründe etc…
[flashvideo file=http://gelb.net/gelblog/wp-content/uploads/2009/02/kuecheletterbox.flv image=http://gelb.net/gelblog/wp-content/uploads/2009/02/vlcsnap-91848.png /]
(Ich weiß, dass ich mal wieder den Kühlschrank abtauen sollte. Aber das überlasse ich dann lieber dem neuen Eigentümer bzw. dem Wertstoffhof.)
PS: Wem Gerd der Herd bekannt vorkommt, der liegt nicht falsch. Der gute war hier vor mehr als zwei Jahren schon einmal ein Thema.

UPDATE: Die Küche war sehr schnell weg. Frank bekommt sie. Herzlichen Glückwunsch!
Saturday, February 14, 2009

Mathias Wöbking hat für die Lokalzeitung einen größeren Artikel über die Bloggerszene in Leipzig geschrieben (vgl. LVZ 14./15. Feb. 2009: 30). Hat er gut gemacht. Vor allem, weil er als Mann eines “alten” Mediums die neuen nicht unreflektiert schlecht macht, was ja leider häufig ein Reflex ist–auch von der Seite der Blogger in die andere Richtung übrigens. Anyway, gute Idee, das Ganze mit Illufabrik-Design aufzulockern.
Saturday, January 31, 2009
… heute Morgen.

[Blindi hat's gesehen.]
Nun fragt man sich, ob sich das heiße Tier selbst entzündet hat oder ob da Vandalen am Werk waren. Der Baubiber war schon in der Vergangenheit durch gesundheitliche Probleme und exzentrisches Verhalten aufgefallen.

[Fällt gern durch exzentrisches Verhalten auf: Der Baubiber lässt sich seine Zähne vergolden (März 2008).]
ich habe mich gerade wahnsinnig über euch geärgert und finde euch von nun an–das ist ein Schwur–nur noch Scheiße. In alle Ewigkeit. So wahr euch eure Schienen rosten.
Von wegen akute Wetterlage! Akute Unfähigkeit würde ich es nennen. Warum muss ich denn auf die 0:07-Uhr-Neun am Bayerischen warten, wenn sie doch nicht kommt? Bei fast 12 °C minus so etwas? Und dieses höhnische “wir lassen Sie nicht im Regen stehen”, das man minutenlang in der Warteschleife der Service-Hotline der LVB (19449) zu hören bekommt (ohne dass jemals jemand ran geht), das könnt ihr euch auch in euren Stümperarsch schieben! Ich bin sauer und werde in Zukunft lieber schwarz fahren, als euch nur einen einzigen Cent zukommen zu lassen! Und wenn ich nicht schwarz fahre, dann kaufe ich mir Wanderschuhe und wander regelmäßig von Thonberg bis nach Lindenau. Und weil euch das bestimmt noch mehr ärgert, wander ich zukünftig auch von Schönefeld nach Markkleeberg und zurück (auch wenn ich da gar nichts will). Jeden Dienstag. Und wenn es die Chance gibt, gemeinschaftlich auf eure Bahnen Schneebälle zu werfen, werde ich an vorderster Front stehen.
Ist es denn so schwer, die Haltestellenanzeige aktuell zu halten? Wenn man keine Bahn einsetzen kann oder will, dann kann man das den Fahrgästen doch zumindest mitteilen. Nicht?
Herzliche Grüße von jemandem, der euch im nächsten Semester dem Sockelbetrag aufkündigen wird.
Horatiorama
Es hat heftigst geschneebelt. Zwanzig Zentimeter Schnee an nur einem Tag. Das gab es zuletzt 1971. Krass! Und schön. Zeit zum Schneeballzielschießen (mit H. heute nach dem Tatort gemacht), zum Schneemannbauen (steht noch an; hoffentlich bleibt die Konsistenz der Flocken erhalten) und, um die Skier herauszuholen (habe ich seit geschätzten zwanzig Jahren nicht mehr gemacht; damals noch am Staudammhang). Ach ja, und dann gibt es ja auch noch die Schneeengel (zu alt) und die Schneefototourenzuirgendwelchenverlassenenbahngeländen. Die gibt es aber erst, wenn die Sonne scheint. Vielleicht ja, wenn es am Dienstag oder Mittwoch minus 15°C sind. Dann können wir unseren Atem beim Gefrieren und Herunterschneebeln fotografieren…



Monday, December 29, 2008
Die L-IZ meldet, dass Moleskin Leipzig ein ganz besonderes Geschenk machen wird: ein City-Notebook Universität Leipzig. Außerdem verreißt sie Claudius Nießens Text aus der Broschüre “Rendezvous in Leipzig” und hofft auf einen besseren Beitrag des in Leipzig bekannten Literaturagenten für das Notizbüchlein.
Wer keine Vorstellung davon hat, wie so ein City-Notebook aussieht, schaue hier.
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Sunday, December 28, 2008
Die LVZ schreibt:
[Polizeipräsident Horst] Wawrzynski forderte alle neugierigen “Zaungäste” auf, den Brennpunkten im Stadtteil Connewitz in der Silvesternacht fernzubleiben. “Denn im Falle einer Eskalation ist es für uns gar nicht mehr möglich, jeden Einzelnen – friedlich oder nicht friedlich – zu unterscheiden”, begründete der Polizeipräsident.
Wie meint er das? Was hat er vor? Ich befürchte sehr Schlimmes.
Tuesday, December 23, 2008

Hatte ich schon erzählt, dass ich bei der “Leipziger Internet Zeitung” a.k.a. Lizzy gewonnen habe, und zwar beim Weihnachtgewinnspiel? Eine große Freude. Ein Buch für mich, ein Buch für den Vater und eines für spontane Geburtstagsgeschenke. Vielen Dank, liebe Lizzy. Für alle, die es auch einmal versuchen wollen: Zweimal habt ihr noch die Chance, den Weihnachtskater zu finden. Auf, auf!
PS: Liebe Lizzy, ihr habt ein Raucherbüro, oder?