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Category Archives: Leipzig

“Procrastinators: Leaders of Tomorrow” jetzt auch als Motiv…


 Procratinators: Leaders of Tomorrow


Procratinators: Leaders of Tomorrow

…zum Gestalten eines individuellen Shirts (oder irgendwelcher anderer Klamotten in den verrücktesten Designs und Farben–Ta ta!) bei Spreadshirt. Funktioniert ausgezeichnet (Aufs Bild klicken!).

Und falls ihr fleißig designt, lade ich von den 3€/Item den grandiosen Designer zu einem Viez ein. Jawoll! (Oder soll ich bei, sagen wir, 20 Shirts innerhalb von 28 Tagen lieber ein Bild von mir mit Shirt und Unterhose posten? Oder eben nicht (so als Androhung einer negativen Verstärkung)?)

Bahn fördert auch 2010 wieder Kunst am Bahnhof

Es scheint sich um ein längerfristiges Engagement der Bahn für die Kunst zu handeln. Auf dem Leipziger Hauptbahnhof hat der geförderte Künstler, dessen Werke in der Westhalle installiert werden eine weitere Schaffensphase erreicht. Hatte er 2006 noch mit roten Eimern und Kleinstabsperrungen experimentiert, hatten sich bis 2009 lediglich Form und Farbe der Eimer geändert. Auch der Ort der Installation und der Umfang der Absperrungen waren präsenter geworden.

[Eimerkunst im September 2006. Ausstellungsort damals noch im Durchgang von der Shopping Mall in die Westhalle. / (c)]

(Eimerkunst im September 2006. Ausstellungsort damals noch im Durchgang von der Shopping Mall in die Westhalle. / (c))

(Auch Touristen reisten damals schon an, um die Ausstellung des Künstlers zu besuchen.)

(Auch Touristen reisten damals schon an, um die Ausstellung des Künstlers zu besuchen.)

(Januar 2009. Die Ausstellung findet direkt in der geräumigeren Westhalle des Bahnhofs statt: Der Ritterschlag für den Künstler.)

(Januar 2009. Die Ausstellung findet direkt in der geräumigeren Westhalle des Bahnhofs statt: Der Ritterschlag für den Künstler.)

Nun, 2010, ist der Künstler aus der Eimer-Phase in die Lappen-Phase übergetreten. Die Eimer sind in künstlerischer Reduktion ganz verschwunden. Organischer wirkende Wischlappen führen einen Tanz um eine benetzte Fläche aus.

(März 2010. Dass die aktuellen Ausstellungen wieder Kunstfreunde nach Leipzig pilgern lassen, ist wohl zu erwarten.)

(März 2010. Dass die aktuellen Ausstellungen wieder Kunstfreunde nach Leipzig pilgern lassen, ist wohl zu erwarten.)

Wie dürfen gespannt auf die nächsten Schaffensjahre sein. Man kann nur hoffen, dass die Bahn ihr bisher ungebrochenes Engagement für Gegenwartskunst fortsetzt. Vielleicht werden auch die trantütigen Feuilletonisten endlich verstehen, das die Baumwollspinnerei im direkten Vergleich mit dem Hauptbahnhof abkackt wie Sau.

Nicht im Mannheim…

Klischees im Quadrat Leipzig Plakat

…sondern in Leipzig.

GDR, Basically…

…even if the shape looks somehow ungainly.

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Für den Fall, dass ich meine vegetarischen Freunde zum Essen einladen muss, …

… habe ich auch schon das richtige Restaurant parat. Voilà, die Karte.

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PS: Man lernt: Gutes Essen muss nicht teuer sein.

Stillleben

Stillleben mit Schuhen, Bügeleisen und Weihnachtsmann

Bei dem Wetter genau richtig: Linsenpampe mit Bockwurst

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[Linsensuppe mit Bockwurst hier]

Wenn ich mir überlege, dass dies wirklich ein nesid adaschim war, wird mir ganz übel. Allerdings ganz andere Vorzeichen als bei Esau. Der war gierig. Ich war selbstlos–mehrfach sogar. Resultat: Fast das gleiche. Well, Undank und so…

Kein Spaß am Denken mehr an der Uni Leipzig

Der Nikolaustag war der letzte Termin. Jetzt ist es schon wieder vorbei. Kein Spaß und kein Denken und überhaupt. Ach, Uni LE, was machst du nur immer?

Spaß am Denken - Uni Leipzig - Plakat

Exma: Das ist schon ein bisschen … *schnöff*

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Gott

Ist echt ‘ne Glaubensfrage, ob der Idiot, der immer die Aushänge von den HTWK-Pinwänden reißt oder Fahrradfahrer anpöbelt –manche nennen ihn einfach nur Kanzler ;-) –ob der also auch so schnell Gott los wird.

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[Überbrückuns-Content]

Sommer auf der Karli …

… und diese beiden Rabauken lassen sich richtig die Sonne auf den Pelz scheinen.

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[Überbrückungs-Content]

Antifa-Spock

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[Auch die Bezeichnung "Partykundgebung" hat etwas. Scheint mir typisch deutsch. Ach, und dass Spock aus dem letzten Kinofilm aufs Plakat gebeamt wurde--Zachary Quinto also das Modell ist--, ist ebenso erstaunlich, wie die eigenartige Stirn der Figur.]

Mein MdB hat für Netzsperren gestimmt. Was tun?

Bei der letzten Wahl habe ich in Leipzig abgestimmt. Da kucke ich natürlich, wie die Bundestagsabgeordneten aus meiner Region in der Entscheidung um die Einführung einer zentralen Internet-Zensur-Infrastruktur abgestimmt haben.

Und da fällt mir wieder der Herr Gunter Weißgerber auf. Der hatte bereits bei der “Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung und anderer verdeckter Ermittlungsmaßnahmen sowie zur Umsetzung der Richtlinie 2006/24/EG; Drs.16/5846 und 16/6979″ a.k.a. Vorratsdatenspeicherung fröhlich mit “Ja” gestimmt.

Auf der Website HatMeinAbgeordneterFuerNetzsperrenGestimmt.de finde ich ihn nun wieder als einen Befürworter von Netzsperren, die potentielle Einschränkungen von Rechten mit sich bringen könnten, die eigentlich per Grundgesetz garantiert sein sollten. Dazu kommt in diesem Fall, dass er sich dem Vorwurf aussetzen muss, ein Anhänger wahlkampfbeflügelter Symbolpolitik zu sein und lieber einen Vorhang vor das Gräuel sexualisierter Gewalt an Kindern hängen zu wollen als dieses schändliche Treiben tatsächlich zu beenden (satirische Analogie). Weitere Info zum unschönen Zustandekommen des besagten Gesetzes und der Kritik daran wurden in den letzten Wochen zur Genüge diskutiert (nur ein Beispiel).

Nun wäre eine negative Wahlempfehlung für Gunter Weißgerber für die Bundestagswahl am 27. September sinnlos, da der Politiker nicht mehr kandidieren will. “Gut so,” mag man sagen. Wer kommt aber dann? Wie Hansi gestern sehr schön dargestellt hat, gibt es eine klare Parteiabhängigkeit bei grundrechtsbeschneidenden Abstimmungen der Bundestagsabgeordneten der Region. Mein Aufruf an alle, die in Leipzig am 27. September ihr Kreuz machen werden: Überlegt euch bitte, ob es die Möglichkeit gibt, einen Freund des Grundgesetzes, der Vernunft und der Demokratie zu wählen (jenseits der siechenden SPD und der ohnehin–aber lassen wir das!–CDU).

Unibib Leipzig: Nicht mahnen! Erinnern!

wir-mahnen-per-email

Das ist doch großer Blödsinn, liebe Universitätsbibliothek Leipzig. Größter Blödsinn! Ihr sollt nicht per E-Mail mahnen! Ihr sollt erinnern bevor die Leihfrist abläuft! Schon allein deshalb, weil ihr Leihfristen nicht automatisch verlängert wie andere Bibliotheken.

Prolog Festival am 27.06.2009 | Those Dancing Days, The Cinematics, I Might Be Wrong, Knut und die herbe Frau, Shandy Mandies, Los Angeles Love (…)

[Mehr | Info]

Protestaktion an der Uni Leipzig / GWZ besetzt / Ist Tillig willig?

Wie viele wissen, hatte es der StuRa der Uni Leipzig mit seiner hirnrissigen und undemokratischen Aktion im Streikwinter 97/98 bei mir und vielen anderen Studenten meines Jahrgangs verschissen. Schön ist aber, wenn man die Situation mit der an anderen Universitäten–ich denke da an Universitäten in Franken–vergleicht, dass es überhaupt eine streitbare studentische Vertretung gibt. Wenn der momentane Protest der Leipziger Studenten also nicht nur die Sache einer kleinen Elite ist sondern von großen Teilen der Studentenschaft getragen wird, dann kann man nur die Daumen drücken, dass die notwendige Stamina zur Durchdringung des bekannten Dresdner Filzes gegeben ist und man tatsächlich etwas erreicht. Der Forderungskatalog des StuRa klingt auf jeden Fall sehr überlegt und könnte, falls sich die Politik zu Gesprächen herablässt, tatsächlich eine Verhandlungsgrundlage sein. Allerdings sind die Druckmittel recht beschränkt. Von gerichtlichen Auseinandersetzungen abgesehen haben die Studenten nicht viel in der Hand, wenn sie die breite Masse der Wähler auf ihre Seite ziehen. (Studiengebühren zahlt man ja in Sachsen noch immer nicht.)

Ach, es gibt einen längeren, etwas umständlichen (Stichwort “Studentinnenrates”) Radio-Blau-Beitrag dazu.

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[Beitrag unter CC-Lizenz. Siehe Link oben.]

Hörrätsel – Was gibt da Laut?

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Postkirchenfenster

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Großzschocher Bahnhof

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Großzschocher hat einen Wasserturm. Er überblickt den ganzen Ort. Oder besser: Er überstarrt alles. Dutzende Augen hat er. Vielleicht sind es auch Münder. Die Anwohner sagen, es seien einfach nur komische geformte Fenster. Continue reading ›

Buchmesseimpressionen von Eigenartigem

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[Zu den Scientology-Knallköppen vielleicht noch eine Geschichte. Man denkt ja, da sind so viele Leute am Stand (es sind offensichtlich viel zu viele für so eine müde Psychogruppe, die ihre Rituale um eine Wheatstonesche Brückenschaltung aufbaut). Aber: Als ich hinkam, um den Tisch mit dem E-Meter zu fotografieren, waren die beiden Mädels, die so aussahen, als seien sie interessierte Buchmessebesucher, die nur eben mal im Vorbeigehen ein paar Minuten am Stand zubringen, sehr daran interessiert, auch wirklich meinen Namen vom Schild zu entziffern.]