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Category Archives: Leben

Plötzlich waren da überall diese Aufforderungen…

It is the spectator, and not life, that art really mirrors, sag ich mir immer.

Unkaputtbares: Meine alten Badelatschen

In den alten Tagen der Billigproduktion hat man auf vieles verzichtet. Sogar auf das Anbringen von Sollbruchstellen. In der internationalen Produktion von Badelatschen aus Kunststoff gab es noch kein Phöbuskartell und keine Haltbarkeitsregel. Deswegen leben meine Latschen jetzt schon vielleicht fünfzehn Jahre. Weil sie nicht kaputtgehen, kann ich auch nicht umsteigen auf modischere Adiletten oder gar auf Zehenstegsandalen (es wäre Verschwendung). Nach Angabe meiner alten Chemielehrerin zerfällt Kunststoff erst nach ein paar Millionen Jahren. Wenn das stimmt, muss ich den Umstieg zum moderneren Modell wohl noch einmal verschieben.

Blumig und hintergründig

Zurück in Deutschland, habe ich einmal meine Fotoseite für die aktualisiert, die sie regelmäßig einsehen. Dabei sind mir auch zwei mögliche Desktophintergrundbilder über den Weg gelaufen, die ich mit üblicher CC-Lizenz auch hier anbieten mag. Übrigens folgen die Reisebilder erst später. Es sind eine ganze Menge geworden…

1. Gänseblümchen-im-Gras-Wallpaper

Gänseblümchen Desktop-Hintergrundbild, Daisy Desktop Wallpaper

[Formate: 1024x768, 1280x800]

2. Bodendecker-mit-Splitt-und-Gartenzaunschatten-Wallpaper

Bodendecker mit Splitt und Schatten

[Formate: 1024x768, 1280x800]

Jeder hat sein ganzes Päckchen zu kaufen

A Guitar w/o a G string.

Zumindest gilt das dann, wenn man eine 0,58 mm starke bronzeumwundene Saite von C. F. Martin & Co. kaufen möchte. Ich hatte noch eine Packung frischer Saiten, allerdings ohne entsprechende G-Saite und wollte nur ergänzen. Aber das geht nicht, denn einzeln reißen sie zwar aus irgendwelchen Gründen beim Aufziehen, werden so aber nicht verkauft. Schon das letzte Mal hatte ich das gleiche Problem mit einem unvollständigen Set. Damals kaufte ich mir ein komplette Packung und entnahm nur die benötigte G-Saite. Fehlende G-Saiten ziehen sich bei mir, sozusagen, durch meine Saiten-Geschichte. Immer fehlt die, die ich beim letzten Mal aus dem Set genommen hatte, und nie bekomme ich sie einzeln. Natürlich könnte ich auch einfach einmal die neuen E-, A-, D-, H- und E-Saiten entsorgen und einen Neustart beginnen; schon alleine, um mich nicht mehr über diese Situation des andauernden G-Mangels zu ärgern. Aber zum Wegschmeißen sind sie zu schade. Vielleicht spende ich sie auch der Musikschule…

5:4 im Wartezimmer

Kati meint, dass die großen Serviceunterschiede zwischen Privat- und Kassenpatienten in Leipzig–ich erzählte ihr vom ersten Anruf bei meiner Orthopädin (privat:nächste Woche, Kasse:in drei Monaten)–daher kämen, dass so wenige Menschen hier privat versichert seien, was mir sofort einleuchtete. Auch hier ein Art Almendeproblem. In Leipzig warten jedoch nicht nur Privatversicherte noch nicht, sondern auch die Vertreter der Pharmaunternehmen. Zumindest ist das bei meiner Hausärztin so, auch wenn sie sie nicht sofort ins Sprechzimmer ruft. Am Montag stand es bei Frau Z. in der Kochstraße 5:4. Also fünf wartende Patienten vs. vier wartende Pharma-Vertreter. Zwei von denen, eine Dame, die mir das ideale Bild zum Eintrag “ungainly” in einem Bildwörterbuch des Englischen zu sein schien, und ihre Kollegin, eine aufgetakeltes Schiff, gehörten zusammen und entschieden sich für die mittlere Variante einer Reihe möglicher Vorgehensweisen in gefüllten Wartezimmern: die Mittelschnelle, bei der man die Ärztin vor dem Sprechzimmer abfängt und ihr fünf Minuten nimmt. Ein Herr, der mit seinem Subsubnotebook neben mit sitzend “zauberte” (so nannte das die recht formlose Dame)–ja, man kennt sich gut in der Szene–hatte sich indes für die lange Variante entschieden: Er würde es aussitzen bis er an die Reihe kam. Der letzte, ein Typ vom Schlage eines Agraringenieurs, kam zuletzt, entschied sich für den schnellen Weg, indem er nur eine Broschüre hinterließ, und eile alsbald, seine Kollegen kaum gewürdigt habend wieder davon. Vier von neun hatten also die Wahl. Der Rest saß bis zum bitteren Ende.

Alle haben Recht und auf Roster gehört Senf

Es ist schon ein ganz großer Mist, wenn einem das Blog gerade dann zerhackt wird, wenn man mit Fieber im Bett liegt. Zeichen des dräuenden Unheils gab es indes schon länger. Hätte ich nur einmal eher reagiert! Beim Heldenstadt-Treffen neulich tönte ich noch mit meinem veralteten Wordpress und meinte auf die Hinweise zu den Sicherheitslücken nur, dass niemand mehr ein WP 2.0 hacken würde. Geirrt. ;-) Aber da waren ja auch die anderen Zeichen. Leere Kommentare, zum Beispiel, die sich nicht aus dem Spamfilter löschen ließen. Als dann ein vor ewigen Zeiten im Suff geschriebener und seitdem in der Entwurfliste der Löschung harrender Eintrag ohne mein Zutun mit der Zugabe einiger Konsumempfehlungen veröffentlicht wurde, war es amtlich: dieses Blog wurde zerhackt. Meine Hoffnung, dass ich in Ruhe nach einer Lösung suchen könnte, zerschlug sich, als mir Besteckfachinlaufrichtung mitteilte, dass mein Feed nicht mehr funktioniere. Alles war betroffen. Alles. Alles also aus. *klick*

Was habe ich gelernt? Per Hand knapp 150 Spamzusätze aus den eigenen Texten zu löschen dauert auch halbautomatisch seine Zeit. 1&1 sind beim Einrichten schnell. Will man eine Datenbank löschen, oder auch eine Subdomain, dann kann man zwischenzeitlich schon einmal gut ausschlafen. Das aktuelle Wordpress ist viel cooler als das alte. Also zumindest von hinten. Vorne gibt es noch Unstimmigkeiten, die aber eher an einer schlechten Dokumentation des Stylesheets liegen. Und: Geht man mit einer Irin und einem Briten in den Johannapark grillen, kümmert man sich am besten um Wurst, Brötchen und Senf, nicht um den Grill, Wein oder die Gläser. Sonst muss man nämlich unter Umständen die Roster im süßen Labberbrötchen im Hot-Dog-Stil mit Ketchup essen, was eines echten Thüringers echt nicht würdig sein kann. Aber das ist eine ganz andere Geschichte…

Mittelmeer-Feeling in Leipzig

Ganz klar: Nicht in irgendeine Pizzeria oder zum Griechen oder Südfranzosen oder so. Nein, zu Subway auf den Bahnhof muss man, denn wie mir scheint, wird dort die Toilette mit dem von mir sehr geschätzten Klorix gewischt. Und wenn man dort auf der Schüssel sitzt, die Augen schließt und tief, und auch sehr langsam, durch die Nase einatmet, könnte man glauben, dass man in einem billigen Hotel an der Costa Brava auf dem Klo sitzt, dass draußen der Strand oder abends die Party auf einen wartet. Vielleicht fühlt man sich sogar wieder ganz jung. So jung, wie die Menschen in der Rainbow-Tours-Werbung, die nach Lloret de Mar zum Feiern fahren, die dann die ganze Nacht über der Schüssel hängen, und auch so den wundervollen Klorix-Duft einatmen. Das sieht und riecht man aber nicht in der Werbung.

Wie geht’s eigentlich …

… der Digicam?

kamera.png

Augenmaß

“Bei der musst du aufpassen, wo sie die Spritze hinsetzt,” meinte mein Freund Benny die Tage über meine derzeitige und seine ehemalige Hausärztin. Sonderlich kompetent wirke sie nicht. Am nächsten Tag war ich dann bei ihr, um mir eine Ladung Twinrix in den Arm drücken zu lassen. Benny hatte nicht Recht. Alles lief gut. Ganz souverän. Kein Problem. Als ich vor dem Duschen dann das Pflaster vom Oberarm zog, stellte ich fest, dass nicht das Impfen das Problem war sondern das Pflasterkleben. Bei einer Wundauflage von einem Zentimeter hatte sie es doch geschafft, die Einstichstelle mit dem Kleberand zu verschließen. Vielleicht fehlt ihr einfach das Augenmaß?

Schleife zeigen!

Der Betreiber dieses Blogs lässt sich zu vielem hinreißen. Zum Beispiel auch zu einem roten Band am Welt-AIDS-Tag. Der ist heute.

[Source and info]

Informationen zu HIV und AIDS beispielsweise hier und bei der Aidshilfe.

Buß- und Bettag

Am Morgen des Buß- und Bettag sitze ich vor den CDs der Woche. Gerade aufgestanden und schon ganz gespannt, was die Musikredakteure bei SpOn herausgekramt haben. Ungekämmt, erste Tasse Kaffee in der Hand. Es klingelt. Noch einmal. Noch einmal. Immer wieder. Ich bin alarmiert. Am Feiertag? Wer kann so aufdringlich sein. Sofort überlege ich, was ich schnell verschlucken müsste, käme jetzt der Zoll oder die Bundespolizei. Aber da ist nichts, was ich verschlucken könnte und müsste. Ich erhebe mich also gemütlich vom Rechner und stapfe zur Tür um in die Sprechanlage zu hören. Allerdings ist da nichts zu hören, denn es geht nur eines: klingeln oder sprechen. Und es klingelt. Es kreischt. Ein Tönen, dass ich von der Nostomo kenne. Oder auch von anderen Raumschiffen, bei denen der Selbstzerstörungsmechanismus aktiviert wurde. Bei mir gibt es keine Ansagen. Nicht “noch 1,5 Minuten bis zur Sprengung Ihrer Mietwohnung”. Kein “bitte benutzen sie die Fluchtkapseln”. Nichts. Nur das Lärmen des Gerätes. Ich werde langsam wach, öffne das Fenster um zu sehen, wer denn da vor dem Haus mit dem Finger an der Klingel steht. Zwei Menschen mit Mappen auf dem angewinkelten Arm. MDR? Zoll? Zeitung? Definitiv keine Staubsauger! DRK? Johanniter? Aber die sehen immer so praktisch angezogen aus. Mein potentieller Feiertagsbesuch trägt dunkel. Das Läuten stoppt. Am Hörer ein junger Mann, der sich entschuldigt. Die Taste sei hängen geblieben. Kein Problem. Danke für das Herausziehen. Am Buß- und Bettag seien viele Menschen irgendwie naja - so richtig habe ich mir das nicht gemerkt. Irgendwie geht es darum, dass viele so ins Leben geworfen seien und einen Führer brauchten. Oder einen Ratgeber. Das ist eigentlich trivial. Ob denn die Bibel so ein Ratgeber und Begleiter sein könne. Oh nein! Schlimmer als Zeitungs-, Staubsauger- und GEZ-Drücker zusammen! Ich tippe auf die Zeugen. Aber die beginnen doch immer mit persönlicher Betroffenheit. So nach dem Motto: “Wir möchten gern mit Ihnen über IHR Leben reden.” Oder “Es geht um etwas für SIE sehr wichtiges.” Aber vielleicht gibt es bei denen einen neuen PR-Chef und man versucht etwas revolutionär neues. Wer weiß? Ich denke an das Telefonmarketinggegenskript, dass ich noch nie anwenden konnte. Ich denke daran, wie unverschämt ich unangekündigte Geschäftskontakte an der Tür und am Telefon finde. Ich denke daran, wie die armen Schweine am Feiertag nichts anderes zu tun haben, als durch das Viertel zu tingeln um Leute in Gespräche zu verwickeln. Ich denke daran, dass es Leute gibt, die sich verwickeln lassen, die fortan irgend einer Kirche Geld geben werden, die sich vielleicht gegen Blut- und Organspenden, gegen Homosexuelle und Rockmusik aussprechen werden. Ich denke an einen Freund, der die Zeugen mal in seine Küche ließ um mit Ihnen die Existenz Gottes auszuloten, bis die Besucher schließlich aufgeben mussten und ziemlich verzweifelt die Wohnung verließen. Ich denke daran, dass ich eigentlich in die CDs der Woche hören möchte. “Danke, Bibel habe ich schon. Ich wünsche noch einen schönen Feiertag. Auf Wiedersehen!”

Crowd Surfing im Auensee

Was sagt man denn, wenn einem ein neun Tage älterer Mann aus Leeds sein verschwitztes Hemd und seine schöne Hose samt Körper in die Hände drückt? “Na na na na naa” (mit entsprechender Zeigefingerbewegung) oder “Bitte!”? Vielleicht auch “Danke”? Schön war es, auch wenn ich das Gefühl hatte, dass Andrew Whites Gitarre am Anfang ganz leicht verstimmt klang.

Vielleicht war es das kleinste Konzert der Kaiser Chiefs auf der European Tour. Auf der Website des “MTV’s Artist of the Week”, der Silversun Pickups, taucht der Gig im Haus Auensee erst gar nicht auf, auch wenn der erstaunliche Schlagzeuger dieser Vorband mehrfach den Zusammenbruch seines Crash-Beckens und des dafür zuständigen Roadies riskierte. Werbung gab es auch kaum. Die Bude nicht ganz voll. Aber schön eben.

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Vorband Jakobinarina.

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Kaliningrad

Königsberger Klopse

Sony Ericsson w880i

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*freu*

Dinge, die passieren: Dass man mal zuviel beim Billigaufbäcker zahlt

Dass Herr Jensen, nach dem beschriebenen Beschiss, vor einem Bäcker in der Leipziger Innenstadt warnt, finde ich nicht schlecht. Selbst habe ich nie bei BackWERK in der Petersstraße gekauft, kann diese Bäckerei also nicht boykottieren.

Ahhhhhhgh: Layout-Sünden sind wie Lippenherpes

Layout-Sünde

Man muss ja sicher mit vielem Leben. Zum Beispiel muss man damit leben, dass man auch Projekte umsetzt, die nicht ideal sind. Das passiert beispielsweise, wenn Strukturen und Techniken vorgegeben sind. Da kann es dann also passieren, dass man eine Website mit Landkarte und Frutiger-Schrift hat, die leicht an eine Abteilung beim NDR erinnert–was der Website aber eine gewisse Würde und Seriösität geben soll. Mit Frames lebt man dann auch. Aber sobald man den Rücken kehrt, kommen sie wieder, die Design-Krankheiten, eitrige Furunkel tief aus der matschigen, blassen Arschhaut eines aufgedunsenen Webservers und sowieso absolute Unmöglichkeiten. Hier: ein furchtbar hässlicher New-Button. Nicht nur, dass dieser Button abgrundtief hässlich ist, er hat auch noch einen grauen Hintergrund, der überhaupt nicht zum Hintergrund der Seite passt. Was soll man da sagen außer … AHHHHHHGH!

Zwei Frauen, ein Mann, ein Kondom: Pizza in Leipzig

aktion_2007-07.jpgVorgestern im Briefkasten einen Werbeflyer von World of Pizza gefunden und mich gefragt, was diese Werbung bedeuten soll. Dazu gibt es dann den Satz “Welcher von beiden es besser geschmeckt hat, erfährt er wohl nach dem Dessert,” der mich genau so fragen zurück lässt. Was will mir diese Werbung sagen? Geht es um das Angebot des Monats, “Pizza Summer Night”? Bekommt man ein Kondom mit dazu? Soll hier einfach nur Safer-Sex propagiert werden? Werde ich mit Rauke und Weichkäse auf der Pizza besonders attraktiv für Frauen, oder hat die Pizza den idealen Nährwert für sonst auslaugende Threesome-Abenteuer? Warum scheint eine der beiden Frauen auf dem Bild zu schlafen? Macht zu viel Pizza müde? Vielleicht muss ich einfach mal das Angebot ordern. Dann weiß ich bestimmt mehr.

[Abbildung: World of Pizza]

Zentrum-Süd-Wolken

wolkenmacht.jpgDa bin ich also in dem Haus, “wo [zwar] alle wohnen,” ich jedoch nur jemand ganz besonderen besuche, und schaue aus dem Fenster. Woosh!

Ulrich Plenzdorf tot

Interessant ist Else Buschheuers 1/4-Nachruf-3/4-Filmrezension.

Okta-Stöckchen

Looza schmeißt mir ein Wahrheit-oder-Pflicht-Stöckchen zu, das ich gern fange (Vielen Dank!). Es kommt mit Regeln:

  • Jeder Spieler, jede Spielerin beschreibt acht Dinge von sich.
  • Wer das Stöckchen zugeworfen kriegt, schreibt das alles in seinen Blogrein, mitsamt den Regeln.
  • Nun überlegt man sich, an welche acht Personen resp. Blogs man das Stöckchen weiter reicht.
  • Schlussendlich schreibt man bei den Betreffenden einen entsprechenden Beitrag/Kommentar in den Blog.

Na denn…

  • Erstens (mein Balkon): Bis vor drei Wochen hatte ich meine alten vertrockneten Studentenblumen vom letzten Jahr noch auf dem Balkon stehen. Mein Vater, der Gärtner, kam zur Tagetes-Neupflanzaktion vorbei, brachte Pflanzen und Erde. Als Dank dann zur Bierbörse. Kein gutes Geschäft für ihn und die Nachbarn können auch nicht mehr lästern. Aber ich freue mich des Anblicks.
  • Zweitens (meine Stapel): Ich bin ein Stapler. Ein Dokumentenstapler (deutsch, nicht englisch). Die Stapel hecken auch. Es ist unmöglich. Meist sind sie systematisch. Aber manchmal springen sie über und es bilden sich Mischwesen. Bastardstapel. Die sind besonders schwer aufzulösen. Ihre Dekonstruktion benötigt zuweilen Stunden.
  • Drittens (meine Zeit): Ich werde wohl auch nie in die Sowjetunion reisen können.
  • Viertens (meine Bekannten): Ich kenne jemanden, der sich manchmal Quicolino nennt. Verrückt, nicht?
  • Fünftens (mein Plugin): Mein LastFM-Plugin stürzt beim Start von Winamp immer ab.
  • Sechstens (meine Füße): Ich habe sehr flexible Zehen. Ja, auch lang sind sie. Ich kann mit ihnen ganz gut greifen und mich vielleicht sogar damit an Ästen festhalten–wer weiß? Nein, Zeige-, Mittel- und Ringzeh (haben die nicht-medizinische Namen?) wirken fast wie eine Kinderhand.
  • Siebtens (mein Ekelgefühl): Ich habe nichts dagegen, beim Essen über für andere eklige Dinge zu reden. Mir wird davon nicht schlecht und meine Appetit verliere ich auch nicht. Aber es gibt ein paar Dinge, die ich mir nicht vorstellen mag–mit oder ohne Essen. Zum einen ist das, wie jemand ein herunterfallendes Messer fängt. Ikea hatte im Beipackzettel meines Küchenmessers davor gewarnt, fallende Messer fangen zu wollen. Und dann–ich hatte neulich mit Guido darüber gesprochen–mag ich mir nicht vorstellen, wie ich an Bahnsteigen just in dem Moment ins Gleisbett stürze, wenn eine Bahn angefahren kommt. Ich halte Abstand und stehe auch immer hinter den weißen Linien. Es ist wirklich so, dass mich die Vorstellung etwas ekelt. Dann lieber von einem herabstürzenden Flügel erschlagen werden.
  • Achtens (mein Herpes): Wo wir schon dabei sind… Ich kriege in einigen Kneipen vom Flaschenbier, und in einigen auch vom Glas, manchmal Griefen. Es ist furchtbar. Ich muss vor dem Trinken mit einem Taschentuch den Flaschenhals reinigen. Dann geht es. Ich weiß nicht: Es ist psychosomatisch, oder? Oder gibt es einfach versifftes Abwaschwasser und schmutzige Bierflaschen?

An wen soll ich jetzt den Staffelstab weiterreichen? Die Chancen sind gering. Also lege ich das Stöckchen zum Gebrauch hier ab und bitte einfach die Leser, dieses aufzugreifen. Wie schaut es denn z. B. mit der Pummelfee oder Besteckfachinlaufrichtung aus?