Frage mich noch immer, wie man auf die Idee kommen kann, einen riesigen Wasserfall mitten in eine kleine Altstadt zu setzen… Bisschen speziell ist das schon.
The other day, Nebel recommended a funny, little, movie-related game that connects Oscar nominees with the idea of the Six Degrees of Kevin Bacon. (Basis of the game is, of course, the six degrees of separation.) As Nebel writes, there is a wonderful on-line service called The Oracle of Bacon which not only tells you how the game works but also how one actor is related to Kevin Bacon and what Bacon number a given actor has.
The object of the game is to start with any actor or actress who has been in a movie and connect them to Kevin Bacon in the smallest number of links possible. Two people are linked if they’ve been in a movie together. We do not consider links through television shows, made-for-tv movies, writers, producers, directors, etc. [from here]
What I found quite interesting is that my own Bacon number is not so bad after all. Tell me, what is your Bacon number?
Ich kucke doch diese Fersehsendung mit Stefan Raab nicht. Hier hat es aber wohl eine Sache aus dem ProSiebenSat1-Media-Universum heraus in die Welt geschafft–zumindest in die Welt der Schüler und jungen Jugendlichen: Der Gerät.
Gerade Stadt Land Fluss gesehen und sehr begeistert. Nein, das ist keine Rezension. Aber ich möchte doch Benjamin Cantu loben, weil er Setting und Stimmen der Figuren (ob fiktional oder “authentisch” (im Presseheft spricht man von halb-dokumentarisch, glaube ich)) so wahrheitsnah und glaubwürdig wirken lässt. Natürlich sind weder Glaubwürdigkeit noch Wahrheitsnähe relevanten Kriterien für Kunst. Aber queere Liebesgeschichten befinden sich traditionell in einem besonderen Spannungsverhältnis zwischen Wunsch und Wirklichkeit der Leser und der Fiktionalisierung dieser beiden. Schon E. M. Forster hatte dieses Problem mit seinem Maurice. Wie soll man diese Liebesgeschichte enden lassen? In einem wahrheitsnahen schrecklichen Ende, einem Skandal und einem Bruch? Oder soll man ein Happy Ending kreieren, das dann dem Leser gefällt, ihn nicht in das Grau der Wirklichkeit und seine gesellschaftsbedingt mutmaßlich verlogene und gefürchtete Seinsweise zurückwirft? Total unglaubwürdig. Bei Forster geht das Paar fort. In den Wald. Ins Grüne. In eine Art Überrealität, die dem Wesen des Menschen und der Natur näher ist. Cantu macht einen Schnitt und beendet den Film. Das Paar, das seine Liebe nur in der Großstadt oder im Geheimen zu leben für möglich hält, bleibt dort wo es ist: in einer tiefen Nähe, mitten im ländlichen Milieu, in der Provinz Brandenburgs, auf dem Hof der LPG. Wo soll es auch hin? Nach Berlin, weg aus der Heimat? Und da eine Zukunft ihrer Liebe, dort wo sie in diesem Moment ist, undenkbar ist, friert die Zeit ein, endet der Film dort wo er am Schönsten ist. … Mehr nicht (obgleich sich so viel mehr sagen ließe). Lesenswert ist das Presseheft von Salzgeber (PDF), in dem überaus spannend der Hintergrund des Drehs beleuchtet wird (das Halbdokumentarische). Der Regisseur kommt auch zu Wort und berichtet davon, dass die von mir als undenkbar bezeichnete Liebe vielleicht doch denkbar ist… Mir bleiben die Bilder, der Sound und der Geschmack des Ländlichen, des Ostdeutschen, der Provinz. Sie sind ernüchternd und heimelig zugleich. Und–obgleich Cantu was anderes behauptet–befürchte ich, dass es für dieses Gefühl gut ist, dass der Film mit der Umarmung endet.
Sehr schön meta, Brannans Video zu “Beautifully“: Musikvideodreh im Musikvideo, Brannan in verschiedenen Rollen, Überzeichnung von Setting und Plot… Fehlt eigentlich nur, dass jemand Star-Spangled Banner anstimmt. (Sorry.)