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Category Archives: Bayreuth

Mystischer Abgrund

Mystischer Abgrund, Festspielhaus Bayreuth

Aushänge die die Welt begeistern: Das Damenfahrrad

damefahrradverkauf

[Aufgenommen am 16. 4. 2009 in der Universitätsbibliothek Bayreuth]

Vorgestern am Festspielhaus…

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…lag Schnee ohne Ende. Fast wären wir auf dem Weg von der Haltestelle zur recht persönlichen Führung noch verunfallt. Aber zum Glück haben wir es noch heil bis in den “mystischen Abgrund” geschafft. Erstaunlicherweise sind die Schatten um die Spielstätte nicht düster oder grau sondern hellblau. Nicht schlecht.

Hähnchenbrust in Sesamkruste mit Sauce Asia

[Aufgetischt in der Hauptmensa des Studentenwerks Oberfranken in Bayreuth am 2. Dezember 2008.]

Empfohlene Portionsgröße

Mjam mjam. Weil die Pommes scheinbar schon den ganzen Tag portionsgrößenillustrierend unter der Wärmelampe stehen, müssen sie wohl ab und zu benetzt werden, was das Wasser auf dem Teller erklärt. Der Illustrationskartoffelsalat daneben, ist jedoch gänzlich eingetrocknet, kann aber keinem Betrachter zugemutet werden. Nur die Assoziationen beim Betrachten also: Straßenpizza, eingetrockneter See oder eingetrockneter See mit Straßenpizza.

X-Wurf in BT (X von Xerox)

Wie ist denn überhaupt die Mehrzahl von Russ. Russe? Auf jeden Fall hat man in Bayreuth den Russ kloniert und verscherbelt ihn jetzt an Festspieltouristen, damit diese, den Hund–nach viel Diskussion wahrscheinlich gar im Handgepäck–in die ferne Heimat mitnehmen können, wo er dann ein paar Jahre im Garten sitzen wird. Die Nachbarn haben eine Reihe pink Flamingos, aber wir, wir haben einen schwarzen Hund aus Europe. Wagner’s Hund. You know, the composer…

Ach übrigens: Eine Woche noch.

Hypertextgesalbter

Den Messias gesehen. Er war da, in Oberfranken, und zwar kurz vor der Festspielzeit. OMG!

Sex Gags

Jetzt mal ganz ehrlich, Alter. Hör zu! Da brauchst du kein Paartherapeut, oder so. Holst du einfach einen Sex Gag für zwei Eier vom Klo, und dann läuft das erstmal wieder mitter Alten. Kannste die Kohle sparen. Kannste mir geben, wennste willst. Weißte wie.

Dokumentarfilmbashing

Ist Christus ein Spielverderber?

Eigentlich sind es ja mindestens elf. Aber gut...

Bratwurstfest am Wochenende

Wer noch nicht weiß, welche gesundheitsförderliche und durchaus auch familienfreundliche Aktivität er am Wochenende tätigen sollte, könnte ja einmal darüber nachdenken. Die Programmpunkte auf dem Plakat klingen jedenfalls alle sehr verlockend. Was die Mainwelle präsentiert, kann ja nur absolut genial sein. Viel besser bestimmt noch als Katharina als Juror bei DSDS.

Ist mir Birne…

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…echt. Ganz egal in welcher Form.

Mensaessen vom SWO

Da habe ich mir also überlegt, wie man das Essen des Studentenwerks Oberfranken so richtig in Szene setzen könnte. Es ist aber gar nicht notwendig, da es schon jemanden gibt, der in dieser Tätigkeit seine Berufung gefunden hat. Lecker Bayreuther Mensaessen findet sich, leider nicht in Blogform, bei h@bl.

Was soll man schon von einem Schrank erwarten, …

… der in einer Universität steht?

Kopflastiger Schrank

Jay D. Bolter in Bayreuth

Yes, he talked at the Americanisms conference in Bayreuth. Topic: “The Scopic Regimes of American Media Culture”.

Jay Bolter in Bayreuth

Drei Bratwürste mit Sauerkraut (Schwein)

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"Ich bin der Direktor von Holiday on Ice": Henryk M. Broder mit jüdischem Selbsthass bei der Langobardia

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22.1.2008, gegen 18.30 Uhr beginnt Broder seinen Vortrag im Hörsaal 32 der Campus-Universität Bayreuth. Veranstalter ist die K. D. St. V. Langobardia. “K. D. St. V.” steht dabei für “Katholische Deutsche Studentenverbindung”. Es liegen Flyer aus, deren Titelseite junge Männer, Leute aus der Verbindung, zeigt, die sich vor dem Markgrafenbrunnen haben ablichten lassen. Im Hintergrund also Christian Ernst, mittels Pferd auf einem Türken (mit Turban) herumtrampelnd, im Vordergrund die Prinzipen Glaube, Wissenschaft, Freundschaft und Heimat. Ich möchte mich fast übergeben, stelle aber fest, dass Herr Broder zu einem recht unterhaltsamen Vortrag anhebt. Thema ist der Selbsthass der Juden. Historisch, pathologisch, überhaupt. Sehr interessante Verweise, z. B. zu Karl Kraus, zu Karl Marx, zu Wilhelm Marr, zu Alexander Roda Roda und Reuven Moskovitz. Broder ist gut anzusehen: schwarze Armbanduhr, schwarze Brille, schwarzes Poloshirt, schwarze Hose, schwarzes Jackett und braune Schuhe. Er erzählt vom Unterschied zwischen Kritik und Ressentiment, vom Verhältnis von Antisemitismus und Antizionismus, vom Ausbleiben von Vergewaltigungen palästinensischer Frauen durch Israelische Soldaten, vom sekundären Antisemitismus, der aus dem Gefühl entstehe, dass der Täter dem Opfer nicht verzeihen könne, dass es ihn zur Tat verleitet hätte. Dieser Mechanismus gelte für Triebtäter wie auch für das Verhältnis von Deutschen und Juden. Ja, irgendwie bekommt nämlich Broder, der erst fast nur über Juden redet, am eine Kurve, nach der er über die Verteidigung Israels und das Verhältnis von Deutschen und Juden redet. Ein bisschen inhomogen wirkt er auf mich, ein bisschen als ob das Hauptziel immer das Gegenargument, das Widersprechen, sei. Auf die Frage, wie er sich politisch einordne, erwidert er, “ich glaube, dass ich noch ein linker bin. Nur denke ich, dass die Linke schon ganz woanders ist.” Deswegen vielleicht bekundet er wohl auch sein Bedauern darüber, dass der Veranstalter keine schlagende Verbindung sei. Das hätte seine linken und liberalen Freunde nämlich noch mehr geärgert.

Festspielzeitsonderbildbericht Bayreuth 2007/1

Schlurchsen im Splitt

Total würdevoll, die Musik in diesem Video.

Ankündigung: Bericht vom grünen Hügel

Heute eine Karte für Bayreuth gekauft. Demnächst dann ein Bildbericht im Gelblog.