Wahlempfehlungen der Parteien zur Trierer OB-Stichwahl als Selbstoffenbarung

Am Sonntag findet die Stichwahl für die Stelle des Oberbürgermeisters in Trier statt. Zur Wahl stehen Wolfram Leibe (SPD) und Hiltrud Zock (die von der CDU (gestützt) ins Rennen geschickt wird). Wie bei solchen Anlässen üblich, sprechen politische Akteure der Stadt Wahlempfehlungen aus. Für mich und für andere, die sich schon lange entschieden haben, wem sie ihre Stimme geben möchten, sind diese Empfehlungen dennoch hilfreich, denn sie sind ein Indikator für die Haltung von und die Kompatibilität mit diesen politischen Akteuren. Vom Theater weiß man, dass eine direkte Fremdcharakterisierung in der Regel auch eine indirekte Autocharakterisierung darstellt. Als Hilfe für die nächste Kommunalwahl will ich, ganz in diesem Sinne (Möchte ich, dass Leute, die solche Empfehlungen abgeben bzw. verweigern als meinen Vertreter im Stadtrat sehen?) die Empfehlungen diverser politischer Akteure festhalten:

Gerade das explizite Ausbleiben (sic!) von Wahlempfehlungen irritiert mich. Wie ist das zu erklären–gerade auch angesichts der niedrigen Wahlbeteiligung? Die Links geben Hinweise auf die offiziellen Gründe. (Aber man hört so viel von Nicklichkeiten und dem Kleinklein der Provinzkommunalpolitik… Ich persönlich finde das ziemlich nervig. Mich als Bürger der Stadt interessiert nicht das Postengeschachere sondern die politische Vision und die Linie der Politik.)

Zuletzt noch zur Wahlempfehlung des Gelblog–ich mach es kurz (und erspare mir den Hinweis auf die parteipolitische Wahl zwischen Pest und Lippenherpes ;-)): Geht wählen und wählt Leibe, Leute!

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