Heldenstadt schrumpft wegen Leistungsschutzrecht

Schade! Schade! Die Heldenstadt zieht sich wegen der Leistungsschutzrecht-Regelung weitgehend vom bisherigen täglichen Geschäft zurück. 🙁

Die erste Konsequenz wird bis auf weiteres sein, dass wir auf der Seite Heldenstadt.de ab sofort nicht mehr auf Texte in deutschen Presseangeboten hinweisen. […] Als zweite Konsequenz werden wir fast alle bisherigen Artikel aus dem Netz nehmen. (“In eigener Sache: Welche Konsequenzen Heldenstadt.de aus dem Leistungsschutzrecht zieht. #LSR“)

Ich will das verabschiedete Gesetz gar nicht weiter kommentieren, weil es Daniel Heinze und Guido Corleone bei Heldenstadt schon getan haben. Dort gibt es auch genügend Links zu Texten, die sich vertieft mit dem Gesetz beschäftigen. Auch ich muss mir aber Gedanken über dieses Blog machen…

So wie auch die Heldenstadt, möchte ich bei der nächsten Wahl nicht vergessen, wer aus meinem Wahlbezirk (Trier) gegen diese m. E. absurde, freiheitsfeindliche und schlecht gemachte Regelung gestimmt hat und wer sie durch den Bundestag durchgewunken hat.

Gegen das Gesetz haben gestimmt:

Manfred Nink (SPD)
Katrin Werner (Die Linke)

Ihnen sei gedankt, auch wenn die SPD im Bunderat ja gemegafailt hat.

M. E. mitverantwortlich für Einschränkungen bei Netzpublikationen durch Zustimmung zum Gesetz ist

Bernhard Kaster (CDU).

Leider kann ich nicht damit drohen, ihn das nächste Mal nicht zu wählen, da mir bekanntlich sowieso eher die Hand vom Arm fault als dass ich bei den “Christdemokraten” ein Kreuz mache. Aber es ist doch gut, sich ab und an einmal daran zu erinnern, warum dem so ist.

Quelle für das Abstimmungsverhalten: Spiegel Online

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