Rotationshyperboloidenromantik

Naturzug-Kühlturme haben die Form von Rotationshyperboloiden, weil man mit wenig Material eine stabile Form gießen kann. Wer die Funktionsweise dieser Türme nicht kennt, wird vielleicht erstaunt sein zu erfahren, dass die ziemlich dünnhäutig sind. Das ist nicht verwunderlich, denn sie sind leer. Da ist nichts drin außer Luft. Man könnte in ihnen rumlaufen, wenn sie in Betrieb sind. Allerdings plätschert dann das Wasser ziemlich laut, und so läuft man bei Besichtigungen in der Regel durch gerade nicht laufende Kühltürme. Das ist ein außergewöhnliches Erlebnis und jedem zu empfehlen. Schon allein wegen der Perspektive vom Boden eines hohlen Rotationshyperboloiden. Da ich keine Fotos aus dem Innenbereich machen durfte, hier nur von außen…


[“Dampfturbinenläufer an Kühlturm”, 2011-09-09]

2 thoughts on “Rotationshyperboloidenromantik”

  1. Klasse! Auf den Bildern 3,4 und 11 bekommt man ein bisschen eine Ahnung. Es ist aber wirklich noch ganz anders, wenn man drinnen ist, über den Boden läuft und dabei nach oben kuckt. Die Wölbung machts… / Im Völki gibt es wegen der unterschiedlichen Wölbungen der Kuppel auch so einen eigenartigen Effekt… (zumindest bei mir).

    [Habe die fehlerhafte Dublette entfernt]

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