Aus der Losen Reihe “Radfahren in Trier”: Eine offizielle Guillotine der Straßenbauverwaltung?

Wer in Trier Rad fährt, kennt das: Glas auf dem Radweg, Autos (auch mal Polizei) parken auf dem Radweg, Beschilderung ist komplett irre (man wird gern mal mit dem Rad per Pflichtschild auf einen Radweg gezwungen, der sich nach einigen Metern irgendwie verliert oder in gefährlichen Sackgassen endet (z. B. in der Einmüdung der Aulstraße in die Matthiasstraße oder in der Nähe des Stadtbades)). Ein besonderes Ärgernis sind aber die absichtlich abgestellten Schilder auf Radwegen (neben Baumaschinen, Laubhaufen, abgesägten Ästen…). Eigentlich müssten ja gerade die, die für das Aufstellen der Schilder zuständig sind, sich auch um die Sicherheit auf den Radwegen kümmern. Oder geh ich da fehl? Wie ignorant müssen die eigentlich sein? Ein Beispiel:


[“Schild auf Radweg in Trier”, 2011-09-25]

Rotationshyperboloidenromantik

Naturzug-Kühlturme haben die Form von Rotationshyperboloiden, weil man mit wenig Material eine stabile Form gießen kann. Wer die Funktionsweise dieser Türme nicht kennt, wird vielleicht erstaunt sein zu erfahren, dass die ziemlich dünnhäutig sind. Das ist nicht verwunderlich, denn sie sind leer. Da ist nichts drin außer Luft. Man könnte in ihnen rumlaufen, wenn sie in Betrieb sind. Allerdings plätschert dann das Wasser ziemlich laut, und so läuft man bei Besichtigungen in der Regel durch gerade nicht laufende Kühltürme. Das ist ein außergewöhnliches Erlebnis und jedem zu empfehlen. Schon allein wegen der Perspektive vom Boden eines hohlen Rotationshyperboloiden. Da ich keine Fotos aus dem Innenbereich machen durfte, hier nur von außen…


[“Dampfturbinenläufer an Kühlturm”, 2011-09-09]