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Monthly Archives: November 2011

Aus der losen Reihe “Food Photography zum Wegrennen”: Geschmack-Bild-Schere / Ganz schlimm in Meerrettichsoße ertränkt aussehendes Schweinesteak mit Klößen

Hier divergieren Geschmack und Aussehen gewaltig. Es war überaus lecker. Selbstgemachte Meerrettichsoße, dünnes Steak vom Schwein, erst angebraten, dann in einer Brühe weitergekocht (die dann Grundlage für die Soße war), Klöße selbst gemacht (mit in Schweinschmalz zubereiteten Rösteln) etc… Aber: Sieht fürchterlich aus. Größe und Farbe der Klöße wie aus einem Kochbuch aus den 70ern, vertröpfelte Soße, Steak in ebendieser ertränkt, einziges farbliches Highlight der Teller.


[“Schweinesteak, Meerrettichsoße und Klöße auf Zwiebelmuster-Teller”, 2011-07-03]

Impressive GetUp! Commercial

Really worth having a look at this Australian commercial against sex-based marriage discrimination. Next to the wonderful music and images, the speed of the narrated time together with fast cutting puts viewers readily into the perspective of the focalizer, who is one part of a young couple living their life together. In the end, the other half proposes… And the viewer can decide whether to accept or not…


[“It’s Time,” Get Up! Action for Australia, YouTube, Music Oliver Tank (“Last Night I Heard Everything in Slow Motion”), 24 Nov. 2011, via]

Background is that the majority of Australian voters support marriage equality, but PM Julia Gillard opposes it on grounds of the usual Christian-fundamentalist-based ideas of the inequality of men and women…

No Self


[“[N]o self is an island”, 2011-10-18]

Eigentlich ist jetzt genau das richtige Wetter, um gepflegt in der Stube…

…zu sitzen und alte Hollywood-Schinken zu kucken. Wie den Ivanhoe von 1952. Der Trailer ist fjeden sehr reizvoll.

The History of English in Ten Minutes

Learn about the history of English in ten minutes: Much faster and funnier than e.g. Baugh and Cable–but, alas!, probably not sufficient to pass your BA exam. Anyway, have a look:

[via Maria]

More info (e.g. transcripts) at the source, The Open University.

Pina sein Laubsauger – Jetzt bei Amazon

Nebel hat ein Kleinod aus den Tiefen des Kundenrezensionsdickichts bei Amazon gehoben: “Eine Frau geht mit einem Laubsauger in künstlerischer Pose durch einen Blätterwald“. Es handelt sich um eine Besprechung der recht aktuellen filmischen Hommage an die großartige Pina Bausch. Ich habe mir die Diskussion per E-Mail abonniert und vorher noch frisches Popcorn bei Amazon geordert…

Folgen auch Sie den kritischen Kommentaren zum Bausch-Verriss von Mc Kay, dem Rezensenten von [das muss man sich jetzt auf einzelnen Seiten in Trajan gesetzt vorstellen] Lesbian Babes 3D, My Sweet Sexy Interactive Girl 3D Edition 1 und und und … [Trajan off]

Aber ganz im Ernst: Ich weiß nicht, wie ich dazu stehen soll. Soll ich den Rezensenten gut finden, weil er auf die Diskussionsbeiträge eingeht und irgendwie ehrlich scheint? Soll ich eine Kanondiskussion fordern? Soll ich das Bildungssystem und die Gesellschaft anklagen, die massenhaft Leute hervorzubringen scheint, die die größte Choreografin unserer Zeit nicht kennen (und dabei aber auch nicht blöde sind)? Sollte ich als allgemeines Gesetz fordern, dass man die Fresse halten soll, wenn man keine Ahnung hat? Soll ich mich heimlich darüber freuen, dass im Web 2.0 so einiges neu ausgehandelt werden zu müssen scheint? Oder soll ich es befürchten? Eine ähnlich unerquickliche Diskussion hätten wir auch, wenn (um das mal greifbarer zu machen) man dem normalen Bürger einer Stadt mal vorrechnen müsste, welche Förderung das Theater erhält und welche das Kino (zum Glück interessieren sich die meisten Menschen für fast nichts, so dass uns das erspart bleibt (zumindest so lange, bis der Rotstift durch kommunale Kulturetats wandert und sich bei der Unterschriftenaktion zum Erhalt der Theatersubventionen eine lächerlich geringe Anzahl von Unterzeichnern findet–im Gegensatz zu der Aktion zum Erhalt der nächtlichen Biertanke). Jetzt habe ich zu viele Klam)mern und Abschweifungen. … Kurzum: Ich weiß es nicht, halte selbst die Fresse und warte auf das Popcorn und weitere Diskussionbeiträge.

Auch knapp 150 Jahre nach der Veröffentlichung…

…scheint mir der Ruskin überaus lesenswert und höchst aktuell. Vielleicht sollte man Politiker und Wirtschaftsfunktionäre zur Lektüre solcher Texte drängen? (Das ist möglicherweise ein Vorteil der konsekutiven Studiensysteme, in denen als BA so etwas sinnvolles wie Literatur, Kultur oder Philosophie und als MA dann berufliches Handwerkszeug wie Wirtschaft oder Jura studiert wird…)

So far as I know, there is not in history record of anything so disgraceful to the human intellect as the modern idea that the commercial text, “Buy in the cheapest marekt and sell in the dearest,” represents, or under any circumstances could represent, an available pinciple of […] economy. (John Ruskin, “Unto this Last: Four Essays on the First Principles of Political Economy” (Unto this Last and Other Writings; Hg. Clive Wilmer; London: Penguin, 1997; 155-228; Print; 187))

…Mal so ganz aus dem Zusammenhang gerissen. Sorry. Müsster selber lesen! 😉

Trierer Enttäuschungsalgorithmus

  1. Hunderttausend-Feed meldet cooles Konzert.
  2. Ich folge dem Link zu Hunderttausend
  3. Wirklich wahr. Die spielen demnächst! Yay!
  4. Ich scrolle runter, bis der Vorverkaufseintrittskartenpreis erscheint… Eueueu! Teuer! Aber, meinetwegen…
  5. Ich scrolle ganz runter. Und dort, erst ganz unten, steht als Veranstaltungsort natürlich wieder ein für Nichtautofahrer unerreichbarer Ort in Luxemburg.
  6. Die übliche Trierer Enttäuschung macht sich breit.

Gibt es einen Veranstaltungskalender in Trier, mit RSS-Feed, der keine Veranstaltungen aus dem Nachbarland anzeigt? Ich möchte gern wechseln.

Die Löffelfamilie in HD mit Bimmelton im Hintergrund. So … 04107!

[via Heldenstadt]

20th Century Fox Flute Edition

Ein überaus sympathisches musikalisches Appropriationskunstwerk. Frage mich hier wirklich, ob das geschickt virale Fox-Werbung ist oder von denen erst noch aufgegriffen werden muss…

[via Maria]

UPDATE: Hwäh?

Aus der losen Reihe “Neulich auf dem Postamt”: Men Horses Zen Cats


[“Men Horses Zen Cats”, Trier, 2011-11-05]