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Monthly Archives: September 2011

Freche Frauen…

…lieben natürlich Rosa und Rot. Klar. Nur zu ernst sollten sie sich nicht nehmen. Falls das passiert, hilft ein Mantra: Ich bin rosa, ich bin rot … Ich bin rosa, ich bin rot. Ich bin rosa, ich bin rot. Ich bin rosa, ich bin rot. Ich bin rosa, ich bin rot. Ich bin rosa, ich bin rot. Ich bin rosa, ich bin rot. Ich bin rosa, ich bin rot. Ich bin rosa, ich bin rot. Ich bin rosa, ich bin rot. Ich bin rosa, ich bin rot. Ich bin rosa, ich bin rot. Ich bin rosa, ich bin rot. Ich bin rosa, ich bin rot. Ich bin rosa, ich bin rot. Ich bin rosa, ich bin rot. Ich bin rosa, ich bin rot. Ich bin rosa, ich bin rot. Ich bin rosa, ich bin rot, fühle mich gleichberechtigt und mache keine Probleme.


[“Freche Frauen” in der Buchhandlung, 2011-08-26]

… und manchmal auch hellblau–diese rebellischen Girls *hihihi* aber auch!

Gasmaskenschläuche


[“Gasmaskenschläuche”, 2011-07-08]

Impressionistischer Himmel


[“Impressionistischer Himmel”, 2011-06-22]

Musik im Tatort “Auskreuzung”

Ein paar nette Titel heute im Soundtrack des WDR-Tatorts aus Köln “Auskreuzung”. Eskobars “Immortality” vom nach der Band benannten Album von 2006 hatte ich schon länger nicht mehr gehört gehabt, und–ganz ehrlich–die Südengländer von The Miserable Rich kannte ich bisher noch gar nicht. Of Flight & Fury heißt das Album von 2010, dem der im Tatort verwendete Titel “The Mouth of the Wolf” entstammt.

Heute spricht der “Papst” vor dem Bundestag…

Dass er das darf, halte ich für äußert fragwürdig. Obwohl, naja, vielleicht gibt es ja vor dem Bundestag die große Verwandlung, und der absolute Monarch der Vatikanstadt spricht endlich über seine Rolle in der Vertuschung sexuellen Missbrauchs von Kindern in der katholischen Kirche. Vielleicht bittet er aber auch für die massive strukturelle Gewalt,* die Vertreter der Kirche in seinem Auftrag an Minderheiten ausüben um Entschuldigung (ich meine zuerst die Gewalt der Kirche an Homosexuellen). Vielleicht verkündigt er eine Veränderung der geschlechtsspezifischen Diskriminierung von Frauen in der Kirche und ernennt eine Päpstin. Vielleicht korrigiert er seine Einschätzung der anderen Religionen (i.e. Sekten und religiöse Laiengruppen wie die evangelische Kirche, aber auch Islam und so ein Zeugs) und bekennt sich zu Toleranz und Respekt dem anderen Gegenüber. Vielleicht sagt er auch was zur Piusbruderschaft. Wäre ja passend: deutscher Papst (ein ehemaliger Hitlerjunge) spricht vor dem deutschen Bundestag über die Versöhnung mit dem Holocaust-Leugner. Vielleicht erklärt der Papst auch die einseitige Auflösung des Reichskonkordats, weil es ihm peinlich ist, die Leute ständig als Sünder hinzustellen, die ihn und seine Einrichtung finanzieren, oder auch, weil er staatlich finanzierte Missionsarbeit als Gefahr ansieht. …

Nah, ich weiß. Das wird alles nicht passieren.

Und, damit ich nicht den Papst aufsuchen muss, werde ich mir um 16.30 Uhr nicht die Rede von Ratzinger anhören, sondern die von Stephen Fry (bei The Intelligence² Debate gehalten–ich hatte die schon einmal gepostet) der spricht auch über die katholische Kirche, ist sehr intelligent und ein guter Mensch.

[Info zum Rahmen der Rede]

Übrigens glaube ich, ich war auch schon einmal Papst.

* Ich möchte den Begriff nicht ideologisch verstanden wissen.

Sie sind Papst!

Aus aktuellem Anlass eine 1 1/2 Jahre alte Akte aus den Beast Files: “Catholic Church Sex Scandals”.

How Do I Pronounce Words Like Onomatopoeia?

This way, of course:

Another example from the very helpful YouTube channel of Pronunciation Manual.

Nah, you’re right. This is taking the piss out of the weird channel of Pronunciation Book–and they really mean it. “This video shows you how to pronounce ciabatta. Learn the correct American English pronunciation of the Italian bread.” Have a look:

And now you, please, pronounce the bread.

Sheeped Away

Na, das Frauenbild ist ein wenig schwierig. Aber ansonsten liebevoll animierte Schäferminütchen…

Aus der losen Reihe “Food Photography zum Wegrennen”: Zucchinipfanne


[“Zucchinipfanne”]

Radwege: Moselradwege zwischen den Eisenbahnbrücken von Trier und Konz


Länge: 29,5 km
Höhendifferenz: 20 m
Zeit: 1,75 h
Energieverbrauch: 2100 kcal
Besonderheiten: Gänse, Pferde, Segelboote, glitzerndes Wasser, Schleuse, Angler, Frauen mit kleinen hässlichen Hunden, …, das volle Programm. Die Strecke ist wenig kreativ. Aber: die ganze Zeit in der Sonne und man kann gut an der Mosel (die über Eisenbahnbrücken gequert wird) pausieren.

Freddie Mercury Google Doodle


Today’s Google Doodle is dedicated to Freddie, who was born 65 years ago. Nice video with a number of references to web culture (and Google, of course).

Update: Years corrected. Thanks, Marcel!

Radwege: Falsches Biewertal und Sirzenich

Ich finde ja total krass, dass die in Sirzenich die gesamte Front, an der man einen tollen Blick über die Täler nach Trier hat, haben zubauen lassen. Nicht eine kleine Ecke für einen Aussichtspunkt… Dafür müssen aber die Menschen in den schönen neuen Häusern, die den Ausblick genießen dürfen, mit dem Gekläffe vom Hundeplatz leben.

De Thomas sei Körperbehaarung

Gestern drei gerade noch präpubertäre Jungs vorm Netto, halb stehend, halb liegend auf den Einkaufswagenschlangen abhängend… Thema: de Thomas sei Körperbehaarung. (Ich lass die regio- und soziolektale Markierung mal weg.). Drei Haare habe er unter den Achseln. Man habe sie gesehen. Schlimm! Der muss sich also einmal rasieren! … Und ich überlege, wie denn das früher einmal war. Da waren diese pubertierenden Jungs, die irgendwann anfingen zu stinken, und man musste ihnen ein Deo kaufen und sie für Hygiene begeistern. Dann sahen sie irgendwann aus, wie ein seit einigen Wochen in einer Höhle kampierender Shaggy Rogers und man schenkte ihnen einen Rasierer. … Doch anstatt darüber zu reden und die Jugendlichen davon zu überzeugen, dass die paar Flusen im Gesicht irgendwie eklig aussahen, schenkte man ihnen fast ohne Worte das Gerät. Vielleicht folgte noch kurz der lebenswichtige Hinweis: “nur nicht mit/gegen den Strich!” Eine Formel, ein deklarativer Sprechakt, der viel wichtiger war als anderen Initiationsrituale. … T. S. Eliot meinte einmal, dass es nur zwei Arten von Menschen gäbe: die, die Katzen lieben und die, die das nicht tun. Nunja. Ich denke eher, dass die Trennlinie zwischen den zwei Rasurklassen von Männern (mit oder gegen den Strich (und eine Minderheit quer (Kollaborateure, Trickster und Königsmörder))) liegt. Aus dieser Trennung entspringt der naive Grunddissens, der dann im Verlauf sowohl des einzelnen Lebens als auch der Menschheitsgeschichte Streit, Zwietracht, Chaos, Religionen, Kriege, Genozide, die Atombombe und den ersten Menschen in den Weltraum bringt. Und warum? Wegen der Rasur! … Aber sei es drum! Was ich mich gestern fragte war: Schenken Väter/Onkel ihren Söhnen/Neffen jetzt (etwas früher als früher*) Rasierer mit den Worten, “Rasier dir mal die Achseln! Und nur nicht gegen den Strich!” (“Und wäsch disch!“)? Und wie wird das in Zukunft sein? Werden diese Kinder dann ihren Kindern einen Rasierer oder eine Tube Enthaarungscreme bereits in die Schultüte packen, damit das erste Haar auch nicht zu lange stehen bleibt? Wir werden sehen…