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Monthly Archives: October 2010

Most Memorable Quotes Today

  • Hayden makes a claim, and I agree with him”: because it reminds me so much of the de-Toroesque “Ich und Foucault…”
  • “9/11 changed everything”
  • “In the contemporary American world”

Not more as I lost my annotations. 🙁

On the doorstep…

Freiheit, Leipziger: Werbe-Video

Das Wasser-Motiv ist eine gute Idee. Einige der Bilder sicher nur gut für denjenigen verständlich, der die Orte kennt. Teilweise auch mit Längen in denen auch die Musik monoton wirkt. Aber trotzdem: Eine schönes Werbe-Video über eine schöne Stadt.

(Könnte fast eine gültige Zusammenfassung der Leipzig-Experience sein, fehlten nicht wichtige Elemente. Subkulturen, z. B.? Fuppes? Nazi-Aufmärsche? Letzteres meine ich nur halb ironisch. Sicher kann man in einer langen Einstellung die Säulen der Nikolaikirche zeigen. Trotzdem bleibt das eine Phrase. // Überhaupt auch alles so menschenleer… Lief während der Aufnahmen ein wichtiges Fußballspiel? Will man werben: “Alle ziehen weg, zieh du hin!”?)

PS: Wer ist denn die junge Frau, die in der Albertina gerade die Treppe herunter kommt? Kenne ich die?

[via]

Wir sind Helden // … und unserer Plattenfirma sollte entweder Pleite gehen oder sich überlegen, wie Marketing 2010 eigentlich funktionieren sollte

Denkt ihr, dass sich ein Konzertbesuch bei den Helden lohnt?

Wollte gerade bei Laut in die Titel hineinhören und bekam nur ein “This video contains music from Sony Music Entertainment. // It is not available in your country.” angezeigt. (Eigentlich falsch: drei Mal hintereinander! Deswegen nervt es mich überhaupt. Dass mal ein Youtube-Video “in my country” nicht verfügbar ist, damit habe ich mich längst abgefunden) … Tja, dann eben nicht. Konzert fällt also aus (denn ich kaufe doch nicht die Helden im Sack). Vielleicht kaufe ich mir das Album bei meinem nächsten Russland-Aufenthalt für 1,92€. Da freut sich Sony Music Entertainment sicher drüber.

Britische Fliegerbombe in Trier: Impressionen zur Entschärfung

Bombenfundort in der Güterstraße. Technisches Hilfswerk, eine Schar Journalisten, Polizei und Offizielle sind vor Ort. Die Bahn scheint einen besprühten Regionalzug hindrappiert zu haben. [Ein paar der Bilder liegen in hoher Auflösung vor. Bitte anklicken!]

Alle beobachten ein Loch in der Erde. Das Loch sieht an sich harmlos aus. Einer aus einer Gruppe Jugendlicher glaubt, die Britische Fliegerbombe gespottet zu haben und erklärt seiner Posse.

Straßenzüge in Gartenfeld und Kürenz sind menschenleer. Feuerwehrleute mit Lampen an der Stirn gehen die Häuser ab, kucken, klingeln und klopfen. Ein paar Versehrte werden in Krankenwagen geladen und an sichere Orte abtransportiert.

Einer dieser Orte: Die Grundschule in Kürenz. Tatsächlich sind dort ein paar Leute aufgetaucht und werden versorgt. Es sieht nicht nach einem Nachbarschaftsfest aus. Eigentlich hätte Trier Nord die Evakuierten einladen können. Das wäre doch mal was gewesen!

ERGÄNZUNG: Wer sie noch nicht erkannt hat, hier ist das inzwischen entschärfte Biest:

Trierer Ausgeh-BINGO als T-Shirt

Okay, okay, aber ich übernehme keine Garantie, dass ihr die Felder schnell voll bekommt ohne dabei furchtbar viel Spaß zu haben. 😉

Hier gibt es ein Shirt, mit dem man gut durch die ersten Semesterwochen kommen könnte:

Der Aufruck:

Ist natürlich das von mir vorgeschlagene Trierer Ausgeh-Bingo.

Schräg nach unten, in blau die großen Parties der Stadt (mit einer hochkulturellen Ausnahme), ansonsten Orte: Luxemburg in Grün, Tanzflure in Orange, Cafés in Mauve, …

So, dann mal als erster eine 5er-Reihe (waagerecht, senkrecht, diagonal) ankreuzen und stolz wie Oskar in der Einführungs-Vorlesung sitzen! Einen guten Semesterstart dann also. Und Prosit Trier! 😛

Banksy zeichnet kritische und wahnsinnig geile Simpson-Eröffnungssequenz

Einer der wichtigsten Britischen Gegenwartskünstler ist zweifellos Banksy. Dieser hat nun ein eine erweiterte Eröffnungssequenz für die US-amerikanische Animationsserie The Simpsons gestaltet (siehe UNBEDINGT!!!1!!! unten). BBC News weiß von Banksy, dass “his storyboard led to delays, disputes over broadcast standards and a threatened walk out by the animation department”. Der Simpsons-Produzent Al Jean habe gemeint, “This is what you get when you outsource”. Auf jeden Fall aber sehr sehenswerte einhundertvier Sekunden:

PS: Ach so, das Ganze ist natürlich nicht die erste Auseinandersetzung des Künstlers mit den Simpsons. “I must not copy what I see on the Simpsons. I must not copy what I see on the Simpsons. I must not copy what I see on the Simpsons. I must not copy what I see on the Simpsons. I must not copy what I see on the Simpsons. I must not copy what I see on the Simpsons. I must not copy what I see on the Simpsons. I must not copy what I see on the Simpsons. I must not copy what I see on the Simpsons. I must not copy what I see on the Simpsons. I must not copy what I see on the Simpsons. I must not copy what I see on the Simpsons. I must not copy what I see on the Simpsons. …

[Graffiti depicting graffiti removal by Banksy. May 2008, Leake Street, London, painted over by August 2008. (details).]

Goldener Schlagstock für Stefan Mappus (CDU)

…und der scheint sich gar nicht über seinen Preis zu freuen. 🙁

Trierer Ausgeh-Bingo

Als kleinen Service für Neustudenten und andere frisch Zugereiste präsentiert das Gelblog einen Vorschlag für ein Trierer Ausgeh-Bingo. Wer fünf Kästchen senkrecht, waagerecht oder diagonal als besucht ankreuzen kann, rufe bitte laut “BINGO!”. Zu gewinnen gibt es nichts. Nein, es kostet sogar Zeit und Geld. Aber: Es kann sich lohnen. Und wie schön wird es sein, mit Kommilitonen in den Einführungsvorlesungen die Zettel jeden Montag miteinander zu vergleichen! “Waaas! Du warst nachts um 4 Uhr bei Werner und wurdest nicht angezickt?” “Wie? Du warst im Treff und bist allein nach Hause gegangen?” Oder gar: “Du warst in Nikos Café und hast keine Schokotorte gegessen?” Aber da fällt mir auf: Ja. Es fehlen Orte. Viele aus Platz- und Fairness-Gründen (wegen der Vielfalt): besagter Treff oder auch das SchwaSi. Manche aus Abneigung: Von A wie 1 bis zu Z wie Zurlauben. Asche auf mein Haupt. 🙂

[PDF zum Ausdrucken bei Klick auf Grafik.]

Abfall an Obamas Pult

Der Obama ist schon eine coole Sau. B-)

Carl Barât – Run with the Boys

Ich kann gar nicht so recht sagen warum, aber das Video zu Carl Barâts “Run with the Boys” gefällt mir. Vielleicht weil es mit der Fiktion arbeitet, dass sich im Leben nicht viel ändere, dass Freundschaften zuverlässig hielten, dass jedermann gesund und überhaupt alles beim Alten bliebe. Natürlich wäre das auch traurig, weil Entwicklung wichtig ist. Aber: Im geschlossenen Bereich um regelmäßige Outings with the boys … warum nicht? Anyway, vielleicht liegt es auch an den schnellen Schnitten zwischen häuslichem Frieden und dionysischem nächtlichen Treiben. Oder–und das wäre noch viel besser–es liegt an der Musik, dem fünften Lied auf dem Solo-Debüt-Album des Frontmanns der Libertines, Carl Barât. Das Album ist seit Montag draußen. Hier kann man in alle Tracks hineinhören. Die BBC schreibt, es sei ein “handwerklich sauber gearbeitetes Solo-Debüt, dass sich aber–so sehr es auch versucht–nicht von der Vergangenheit seines Machers befreien kann”.

Marketingmäßig nicht schlecht, dass das Album gleichzeitig mit Barâts Libertines-Biographie Threepenny Memoir: The Lives of a Libertine erscheint.

[via Popnutten]

Es ist katastrophal!

Und wenn, man den Überblick darüber nicht verlieren möchte, wie die Welt gerade auseinander bricht, sich die Apokalypse nähert oder es einfach nur mit der Menschheit den Bach herunter geht, der findet alle notwendigen Informationen beim Havaria Information Service der ungarischen National Association of Radio-Distress Signalling and Infocommunications (RDSI). Mit dabei: ein wunderbarer Google-Maps-Mashup mit klickbaren Katastrophen-Icons, Listen aktueller, kurz- und langfristiger Ereignisse. Auch Autounfälle im UK, Tsunamies, der Zustand der Supervulkane und die zu erwartenden Asteroideneinschläge werden in wertvollen, informativen Tabellen verzeichnet. Definitiv mein Tipp fürs Wochenende: Katastrophentourismus mit dem Mauszeiger auf der Landkarte.

PS: Ich finde ja die nicht weiter kommentierten Epidemie-Risikofälle am beeindruckendsten. Was wird es wohl sein? SARS, die Vogelgrippe, hämorrhagische Fieber, Super-Resistenzen oder noch nie gesehene Keime aus Biowaffen-, oder Pharmalaboren, aus dem langsam auftauenden Permafrostboden, aus Asteroiden oder dem großartigen Darwinschen Variationskosmos?