
Welch ein chaotisches Arrangement! Kartoffeln geschnitten und fleckig. Zu viel zerstückelte Schwarzwurzel. Ach! Noch dazu: zu viel Soße, eigenartig die Kanten geschärft, das Weiß des Porzellans nicht ausgeglichen. Ach!
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Welch ein chaotisches Arrangement! Kartoffeln geschnitten und fleckig. Zu viel zerstückelte Schwarzwurzel. Ach! Noch dazu: zu viel Soße, eigenartig die Kanten geschärft, das Weiß des Porzellans nicht ausgeglichen. Ach!
Er ist zum aus der Haut fahren, der Blödsinn, den die Juroren des Bachmannpreises von sich geben. Man könnte meinen, Jahrzehnte Literaturwissenschaft seien von ihnen verschlafen worden. Karin Fleischanderl, beispielsweise, scheint noch nicht einmal zwischen Autor und Erzähler unterscheiden zu können/wollen. Sie ist dabei aber nicht die einzige. Was haben diese Menschen für ein Selbstverständnis? Unerträglich, quälend, blödsinnig–m. E. zumindest. Das Schöne ist, ich kann wegschalten. Nur die Autoren tun mir sehr Leid–gerade eben jetzt der Ostthüringer Aleks Scholz. Vor allem, weil viele von ihnen gefoltert werden und am Ende doch keine Kohle bekommen…
Besonders schön an-… –pardon!–hingerichtet: von Öl triefende Bratkartoffeln an brauner Soße und trockenem, salzigem und trotzdem zerfallendem Fleisch auf Cafetenplasteteller. Aussehen und Form geben einen vorzüglichen Eindruck des Geschmacks. Ein gutes Bild.

Um Gottes Willen! Nur nicht verpassen: Die Dernière der ersten Staffel der jungen Lesereihe in der Tufa steht vor der Türe. Am Donnerstag kommt der überaus gut aussehende und wahnsinnig fähige und fertige Andreas Stichmann nach Trier. Ich war bereits nach den ersten beiden Sätzen seines letzten Werks überaus begeistert und freue mich jetzt sehr darauf, ihn hier lesen und erzählen zu hören.


Ach so, und dann ist natürlich auch der letzte Auftritt des Frasenphischs. Mal schauen, wie viel Phrasengeld sich in der ersten Saison angesammelt hat und ob es nur für billigen Fusel oder sogar für ordentlichen Stoff reichen wird… Eine Schreibaufgabe mit Gewinnchance wird es auch wieder geben.
Ach ja, Dorian Steinhoff und mein alter ego werden auch auf der Bühne sein.
Also: Kommen und auch weitersagen!
[Autorenfoto: Finn-Ole Heinrich]
At this very moment, the rainbow flag is being hoisted on Trier’s marked square. For the first time in history, Trier shows its pride of being a tolerant, friendly and open city by allowing the flag to flutter at central places. After a rather lengthy discussion in the City Council this May, in which the Christian conservatives mainly opposed the idea (allegedly for reasons other than homophobia) of flying the flag, the motion, which had been brought forward by human rights activists of the Green Party and the Social Democrats, was eventually endorsed by the majority of the house. It is part of the CSD weekend here.
Pictures of the event to follow… // Watch this wonderful video in the meantime:
UPDATE: Pictures are here.
Was könnte besser zu Fußball passen als original Ostthüringer Rostbratwürste? Nichts!
Alles richtig übrigens in diesem Bild: Farbe der Würste, Tischdecke, Tischdeckenklammern, Kräuterbaguette. Sogar das Motiv auf dem Teller. Das übrige Brät bekommt natürlich die Gartenkatze.
Ach, und weil es diesmal so wunderschön ist, gibt es das Ganze auch in Groß. Einfach klicken!
[Hinweis: Der Bildautor ist Ostthüringer und verbittet sich Kritik an den Würsten aufs Allerschärfste. Die übliche CC-Lizenz für das Bild wird folgendermaßen eingeschränkt: Das Bild darf in wurst-, roster- oder thüringenkritischen Kontexten nicht verwendet werden. Mashups mit Düsseldorfer Senf sind unerwünscht. Guten Appetit!]
Also mache ich mich auch zum Erfüllungsgehilfen dieser mehr oder weniger latent chauvinistischen Fußballproletenbewegung… Darauf Prost!
UPDATE: Hier eine andere Version: