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Monthly Archives: May 2010

Sprachauswahl

Finde es total toll, wenn Inhalte in verschiedenen Sprachen angeboten werden…

Google Translate_1274868231561

[In diesem Fall hat Google-Translate allerdings einen Fehler gemacht. Im Original stehen dort Français und English. Aber was Englisch für den Franzosen ist, ist Französisch für den Engländer. Deswegen ganz richtig übersetzt, eigentlich… %-)]

Diese Woche im Zwitscherland (Ausgabe 2010-05-30)

  • BMIs gelten nicht für Profifußballer. #
  • Seit vier Wochen als Tab geöffneten Text endlich gelesen und maßlos enttäuscht. Konnte ja nicht anders sein. Vier Wochen! #
  • Dann sollte das doch klappen. Halb acht ist gut. Bis dann / herzlichst #
  • @besteckfach *löl* (Geil, die Peitschen-Szene.) in reply to besteckfach #
  • Die Ärztin meint, ich solle Eis schlecken. Aus medizinischen Gründen werde ich also… #
  • Splitter-Prosciutto, sage ich nur. #
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Lydia Daher in Trier

LydiaDaher1

LydiaDaher2

Gestern in der TuFa: Bemerkenswert! mit Lydia Daher. Whow! Moderiert vom großartigen Ken Yamamoto, der für Dorian Steinhoff eingesprungen ist. Wer es verpasst hat, hat den Zonk. Ha! 😛 Lydia hat Lyrik und Prosa gelesen, Lyrik gesungen und auch ein paar ihrer Lieder gespielt. Toll! Wer ein bisschen nachhören möchte, kann das auf Lydias MySpace-Profil.

Bemerkenswert! wieder am vierten Donnerstag des nächsten Monats (also am 24. Juni) mit Andreas Stichmann.

Procrastinators: Leaders of Tomorrow – Das T-Shirt

Neulich an der Mosel gefragt worden, ob es das “Procrastinators: Leaders of Tomorrow”-Shirt irgendwo zu kaufen gibt. Ja, das gibt es. Hier, z. B.. Bisher existiert übrigens nur ein Shirt mit diesem wunderschönen Design (und das ist gerade bei mir in der Wäsche).

Aus der losen Reihe “Food Photography zum Wegrennen”: Schweinemedaillons im Bacon-Mantel an grünem Spargel mit Sauce hollandaise

Schweinmedaillons mit grünem Spargel

Naja, die Krümel wurden vom Tisch entfernt. Aber: Es fehlt das Messer. Und die Farben sehen aus wie aus einem Kochbuch aus den 70ern. Ach ja: Das Farbrauschen! … Aber das Essen klasse: Schweinemedaillons im Bacon-Mantel angebraten an Kartoffeln und grünem Spargel mit Sauce hollandaise.

Diese Woche im Zwitscherland (Ausgabe 2010-05-23)

  • Ich beklage hiermit Antisemitismus in Tageszeitungen. #
  • #Zentralrat #fail #
  • Radio Eins meldet, dass in Berlin gelesert wird. Doch eine Buchstadt. #
  • Sehr geil: Die Beschreibung, wie man sich zum Widerspruchsvordruck durchhangelt. 😉 #15vor http://is.gd/cbmqf #
  • Jetzt von "Email" und "offener Netzverbindung" mal abgesehen. #16vor #fail #
  • Den Tisch aus der Bollwerkstraße… #
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Der Traum, den ich von dir habe

room

In dem Traum, den ich von dir habe, sitzt du auf einem alten Eisenrohrstuhl auf der Grundplatte eines abgerissenen Hauses. Man kann die Spuren der Mauern erkennen, die früher einmal einen Raum um dich herum gebildet hätten. Das einzige, was noch intakt scheint, in diesem weggerissenen Raum, in diesem weggerissenen Haus, ist ein grauer alter Berliner Kachelofen, den man wohl zum Spaß hat stehen lassen. Du sitzt da auf diesem Eisenrohrstuhl, dessen Beine mit schwarzer Plastik überzogen sind, die Endkappen an den Füßen fehlen, der Bezug ist rotes Kunstleder. Ein Stuhl aus einem DDR-Lehrerzimmer. Obwohl die meist eckiger waren und mit Stoff bezogen, ganz weich und eher gelb oder beige oder in einem eigenartigen Popelgrün, wenn es doch nicht so ein schweres Rot sein sollte. So ein schweres Rot, wie es immer in diesen Andachtsräumen gab, in Pionierzimmern oder öffentlichen Einrichtungen. Du sitzt da auf diesem Stuhl, den jemand da gelassen hat, weil die Endkappen fehlen und der sowieso am neuen Ort nur den Fußboden kaputt macht und starrst auf die gegenüberliegende Wand. An die hat jemand, um die Einrichtung des weggerissenen Zimmers zu verbessern, ein Aquarium gemalt. Ein abgerundetes Rechteck, mit sonnenblumengelbem Wasser gefüllt, schwimmen in ihm drei bunte Fische. Sie kucken teilnahmslos durch neongrünen Bewuchs. Die Wand gehört zum angrenzenden Haus. Es wird auch irgendwann abgerissen werden müssen, wie alles hier. Die ganze Anlage wird irgendwann eine Brachfläche sein, die wieder auf Industrie oder Menschen warten wird. Jetzt steht noch die Hälfte der Gebäude, die von Straßen-Malern besucht werden oder von Fotografen auf der Suche nach dem morbiden Scharm von Abrisshäusern. Du sitzt da, auf deinem Stuhl, hinter dir der Ofen. Du blickst auf dein Aquarium. Ich sehe mich um, sehe den sandgrauen Putz der noch stehenden Häuser, der manchmal von herausragenden alten Nägeln oder alten Rohren rostbraun gefärbt wird. Unter mir eine einfache Betonfläche, mit vielen Rissen, mit Reihen von Klinkersteinen, die die Spuren der alten Mauern sind. Ein paar Meter weiter ist so etwas wie eine Tiefgarageneinfahrt. Nein, es ist keine Einfahrt, es ist ein breiter Eingang. Das Haus um ihn herum, falls da einmal eins gewesen ist, ist verschwunden. Der Eingang ist offen. In ihm eine Treppe, die nach unten führt. Ich stehe am Eingang und überlege, hinunter zu gehen, um zu sehen, wie es dort aussieht. Das Treppenhaus ist mit alten, ehemals blaugrünen Kacheln gefliest, die jetzt jedoch von einem schmierigen gelbbraunen Film überzogen sind. Auf der Treppe liegen ein paar Betonsplitter. Weit nach unten kann man nicht sehen, da der Weg nach einigen Metern nach links ins Dunkle abbiegt. Als ich gerade hinunter gehen möchte, höre ich deine Stimme. “Komm, lass uns gehen. Weg von hier.” Du hast dein schwarzes Trägerhemd ausgezogen, das du eben noch über der fliederfarbenen Bluse hattest. Du packst mich unterm Arm und ziehst mich Richtung Hausdurchgang, über den wir auf das Gelände gekommen waren. Vorbei an unserem Wohnzimmer, in dem noch immer die Fische trübe kucken, in dem noch immer der Ofen heizt und in dem du immer noch sitzt. Du oder eine andere Version von dir, eine, die das schwarze Trägerhemd noch über der Bluse trägt, eine, die immer noch auf die Fische schaut und die gar nicht gemerkt hat, dass ich zu diesem Eingang in den Keller gegangen bin oder dass wir beide jetzt von hier verschwinden. Wer ist sie, die dort sitzt? Bist du das, die du mich gerade zum Ausgang zerrst? Bin ich das? Oder wir?

Aus der losen Reihe “Food Photography zum Wegrennen”: Frühstück a.k.a. Toast und Laptop

Toast und Laptop

Eigentlich diesmal gar nicht zum Wegrennen… Find ich.

Die Rede des Aristo… ähem, der Hedwig… – Happy IDAHO!

Schon einmal auf die Rede des Aristophanes verwiesen. Hier zwar eine Vergewaltigung des Originaltexts aber trotzdem schön. Und da heute IDAHO ist, passt die Geschichte besonders gut.

“The Origin of Love” aus Hedwig and the Angry Inch (Dir. John Cameron Mitchell, New Line Cinema, Fine Line Features, 2001). Rufus hat auch seine Fassung:

Diese Woche im Zwitscherland (Ausgabe 2010-05-16)

Reach Out / Mannheim

hand_Mannheim

Aus der losen Reihe “Food Photography zum Wegrennen”: Überbelichteter 19er Rhapsodie-Teller

Toast1

Toast2

Sonst noch Gründe, warum die Bilder richtig Kacke sind?

Wie man Facebook-Social-Plugins den Garaus macht…

Haben mich schon länger gestört: so genannte Social Plugins, wie die Like-Buttons, die auf allen möglichen Seiten aus dem Boden sprießen. Warum? Aus dem gleichen Grund wie Carsten, der neulich darüber geschrieben hat. Dazu kommt noch, dass man Interaktion im Netz und auch Erinnerung immer stärker in das körperschaftliche System von Facebook einbettet. Statt auf einem Blog zu kommentieren, macht man das in Facebook. Statt zu twittern, postet man Status-Updates bei Facebook. Vieles passiert also in einem “monokulturellen” System, über das man letztlich wenig Kontrolle hat (vgl. auch die Diskussionen um die Nutzungsbedingungen der Seite). Außerdem noch die oben angedeutete Möglichkeit für Facebook, genau zu analysieren, auf welchen Seiten man sich herumtreibt. Das mag ich nicht. Allerdings mag ich mich aber nicht ständig aus Facebook ausloggen, weil ich es häufig nutze. Was ist also zu tun?

Ganz einfach: So könnte man die Facebook-SpitzelPlugins los werden:

Ad-Blocker-Einstellungen öffnen. Ich habe Adblock Plus. Da klicke ich auf den Pfeil neben dem ABP-Logo neben der Adress-Zeile.

FBSPB1

Dort wähle ich “Preferences…” und klicke auf “Add Filter…”, um diese beiden Zeilen dort hinein zu kopieren (ich muss also zwei Mal klicken):

||facebook.com/*$third-party
||fbcdn.net/*$domain=~facebook.com

FBSPB2

So einfach. Die Zeile bringt den Ad-Blocker dazu, alle Facebook-Inhalte zu blockieren, wenn sie von einer anderen Seite als Facebook selbst geöffnet werden. Like-Buttons und Bilder von Facebook-Freunden, die eine besuchte Seite schon mögen, sollten ab jetzt wegfallen.

Auf der Website der Open House Party, z. B., ist jetzt rechts wieder ganz viel Platz, der die Augen zum Verweilen einlädt. Unter Magazin-Beiträgen bei hunderttausend.de gibt es keine Kommentare mehr etc. Übrigens frage ich mich ja noch, wie sich die Social Plugins mit der Störererhaftung vertragen. Habe ich als Seitenbetreiber das Recht, bestimmte Kommentare zu löschen oder nicht anzuzeigen? Kommentar-Content, der nicht bei mir liegt, den ich vielleicht auch sehr schlecht moderieren kann, wird auf meiner Seite angezeigt…

Fil, mein via, hat neben Anleitungen für andere Werbe-Blocker auch noch eine entspechende Zeile für den “Google-Analytics-Spion” im Angebot…

Update (2011-07-06): Problem: Die hiesige Lokalzeitung erlaubt Kommentare ihrer Online-Beiträge direkt auf ihrer Website mittels Facebook. So etwas machen auch andere Websites. Das ist ganz praktisch, führt aber dazu, dass wir mit unserer Ad-Blocker-Einstellung diese Kommentare nicht lesen können, nicht selbst kommentieren können oder eben den Ad-Blocker für diese spezifische Domain ausschalten müssen und uns damit erneut Werbung oder anderen unerwünschten Inhalten ausgesetzt finden. Lösung: den Filter anpassen. Die erste Zeile genügt. An sie wird einfach die Ausnahme angehängt. Bei mir sieht die Zeile so aus:

||facebook.com/*$third-party,domain=~volksfreund.de

Dabei ist “volksfreund.de” die Domain der Lokalzeitung. Da könnte also auch etwas anderes stehen. Website also ohne Klingelton-Abo-Werbung, dafür mit Kommentarmöglichkeit und ansonsten überall die SpionageSocial-Plugins von Facebook ausgeschaltet. Yay!

PS: Denkt bitte daran, dass sich diverse Anbieter durch Werbung finanzieren. Ich bezweifle, dass sie das immer verantwortungsbewusst tun. Auf der Buchmesse konnte man einmal die neue Website einer großen deutschen Tageszeitung live bewundern–mit Werbeblocker. Ohne wäre das sicher sehr peinlich geworden…

Ach so… ;-):

Diese Woche im Zwitscherland (Ausgabe 2010-05-09)

Television is a Drug


[via]

This is Beth Fulton’s visual interpretation of a poem by Todd Alcott (who likes it very much).

Bahn fördert auch 2010 wieder Kunst am Bahnhof

Es scheint sich um ein längerfristiges Engagement der Bahn für die Kunst zu handeln. Auf dem Leipziger Hauptbahnhof hat der geförderte Künstler, dessen Werke in der Westhalle installiert werden eine weitere Schaffensphase erreicht. Hatte er 2006 noch mit roten Eimern und Kleinstabsperrungen experimentiert, hatten sich bis 2009 lediglich Form und Farbe der Eimer geändert. Auch der Ort der Installation und der Umfang der Absperrungen waren präsenter geworden.

[Eimerkunst im September 2006. Ausstellungsort damals noch im Durchgang von der Shopping Mall in die Westhalle. / (c)]

(Eimerkunst im September 2006. Ausstellungsort damals noch im Durchgang von der Shopping Mall in die Westhalle. / (c))

(Auch Touristen reisten damals schon an, um die Ausstellung des Künstlers zu besuchen.)

(Auch Touristen reisten damals schon an, um die Ausstellung des Künstlers zu besuchen.)

(Januar 2009. Die Ausstellung findet direkt in der geräumigeren Westhalle des Bahnhofs statt: Der Ritterschlag für den Künstler.)

(Januar 2009. Die Ausstellung findet direkt in der geräumigeren Westhalle des Bahnhofs statt: Der Ritterschlag für den Künstler.)

Nun, 2010, ist der Künstler aus der Eimer-Phase in die Lappen-Phase übergetreten. Die Eimer sind in künstlerischer Reduktion ganz verschwunden. Organischer wirkende Wischlappen führen einen Tanz um eine benetzte Fläche aus.

(März 2010. Dass die aktuellen Ausstellungen wieder Kunstfreunde nach Leipzig pilgern lassen, ist wohl zu erwarten.)

(März 2010. Dass die aktuellen Ausstellungen wieder Kunstfreunde nach Leipzig pilgern lassen, ist wohl zu erwarten.)

Wie dürfen gespannt auf die nächsten Schaffensjahre sein. Man kann nur hoffen, dass die Bahn ihr bisher ungebrochenes Engagement für Gegenwartskunst fortsetzt. Vielleicht werden auch die trantütigen Feuilletonisten endlich verstehen, das die Baumwollspinnerei im direkten Vergleich mit dem Hauptbahnhof abkackt wie Sau.

Rheinschwäne Mannheim

SchwaeneAufDemRhein20100307
[(c), 2010, Horatiorama]

Soooooo butzsch: Justin Bieber

Ach, und er mag Korbball. Wie schön.

[via]

Aus der losen Reihe “Food Photography zum Wegrennen”: Eier Désastreuses

EierSenfsosse

Natürlich, denn: Eingestochene Kartoffel, überhaupt viel zu viele Kartoffeln, das Gelb sieht eklig aus, die Soße scheint klumpig, die Petersilie ist nicht frisch, die Petersilie sieht erst gar nicht wie Petersilie aus, der Tellerrand ist nicht sauber entfärbt, …, …. Naja, der Beige-Beauftragte hatte Schnupfen.

Gibt es–neben dem und dem schlimmen Farbrauschen–noch andere Gründe, warum dieses Bild furchtbar ist?

Mann, tun mir die Füße weh…: Berufskrankheiten bei Polizisten

[via]