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	<title>Comments on: Studentenproteste lokal: Realitätsverleugnung beim Trierer Oberbürgermeister Klaus Jensen?</title>
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	<description>a still quite experimental and eclectic collection of words, photographic images, drawings, motion pictures and links</description>
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		<title>By: Julius</title>
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		<dc:creator>Julius</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 00:37:33 +0000</pubDate>
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		<description>1. Die Sache mit dem ÖPNV: Jensen fährt selbst Bus, aber nicht zu einer kritischen Zeit auf einer kritischen Strecke. Und ja, auch die Verbindungen zur Uni sind quantitativ angewachsen. Die Stadt hat sich aber entschieden den Petrisberg zu erschließen (Gebiete BU bis nach Irsch/Tarforst). Somit musste auch verstärkt ein Anschluß durch ÖPNV erfolgen. Daß die Linie 13 und die höheren Taktfrequenzen nur ein Angebot an die Studenten waren, wage ich zu bezweifeln. Zur Sonderstellung der Studierenden: Allein schon, daß die Linie 14 lange Zeit vom Studententicket ausgeschlossen war zeigt eine gewisse Sonderstellung (wenn auch nicht zu deren Vorteil).
2. Reduzierung der Diskussion insbes. auf die Linie 80: Der AStA hat u.a. den ÖPNV kritisiert, aber nicht nur den ÖPNV. Zu Recht wird kritisiert, daß der neuen Koalition im Stadtrat in ihrem Bündnisvertrag die Studierenden kaum ein Wort wert sind. Gerne verschweigt man evtl. besondere Pflichten als &quot;Universitätsstadt&quot;, die Studierenden sind nur irgendwer in der Bevölkerung. Das kulturelle Szene, die Zweitwohnsitzsteuer, den Status Großstadt, die Kooperation mit Universitätsinstituten etc etc nimmt man hingegen gerne in Kauf. Eine Kritik muß erlaubt sein dürfen.
3. Die Sache mit der Kritik von Studierenden: Schnell driftet die Diskussion in Richtung Zick-Zack-Studentenpack ab. Sudierende kritisieren ja immer alles und jeden und wollen eh nur saufen, deshalb muß man Kritik nicht ernst nehmen und man darf gerne beleidigt sein und die Kritikpunkte mit Beleidigungen vom Tisch fegen. Jeder Sportverein darf sich über seinen schlechten Rasenplatz beschweren, der Schwinnverein über die Wassertemperatur im Hallenbad - leider ist inzwischen eine Situation üblich, daß Studierende (sollen sich nicht so anstellen/lieber arbeiten gehen) dies nicht dürfen. Selbst in Studierendenkreisen ist diese Kritiklosigkeit inzwischen weit verbreitet (z.B. in der Bildungspolitik, aber auch ein Busboykott wird nicht organisierbar sein). Daß Stadt und Presse dem jetzt auch wieder Vorschub leisten, läßt tief blicken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>1. Die Sache mit dem ÖPNV: Jensen fährt selbst Bus, aber nicht zu einer kritischen Zeit auf einer kritischen Strecke. Und ja, auch die Verbindungen zur Uni sind quantitativ angewachsen. Die Stadt hat sich aber entschieden den Petrisberg zu erschließen (Gebiete BU bis nach Irsch/Tarforst). Somit musste auch verstärkt ein Anschluß durch ÖPNV erfolgen. Daß die Linie 13 und die höheren Taktfrequenzen nur ein Angebot an die Studenten waren, wage ich zu bezweifeln. Zur Sonderstellung der Studierenden: Allein schon, daß die Linie 14 lange Zeit vom Studententicket ausgeschlossen war zeigt eine gewisse Sonderstellung (wenn auch nicht zu deren Vorteil).<br />
2. Reduzierung der Diskussion insbes. auf die Linie 80: Der AStA hat u.a. den ÖPNV kritisiert, aber nicht nur den ÖPNV. Zu Recht wird kritisiert, daß der neuen Koalition im Stadtrat in ihrem Bündnisvertrag die Studierenden kaum ein Wort wert sind. Gerne verschweigt man evtl. besondere Pflichten als &#8220;Universitätsstadt&#8221;, die Studierenden sind nur irgendwer in der Bevölkerung. Das kulturelle Szene, die Zweitwohnsitzsteuer, den Status Großstadt, die Kooperation mit Universitätsinstituten etc etc nimmt man hingegen gerne in Kauf. Eine Kritik muß erlaubt sein dürfen.<br />
3. Die Sache mit der Kritik von Studierenden: Schnell driftet die Diskussion in Richtung Zick-Zack-Studentenpack ab. Sudierende kritisieren ja immer alles und jeden und wollen eh nur saufen, deshalb muß man Kritik nicht ernst nehmen und man darf gerne beleidigt sein und die Kritikpunkte mit Beleidigungen vom Tisch fegen. Jeder Sportverein darf sich über seinen schlechten Rasenplatz beschweren, der Schwinnverein über die Wassertemperatur im Hallenbad &#8211; leider ist inzwischen eine Situation üblich, daß Studierende (sollen sich nicht so anstellen/lieber arbeiten gehen) dies nicht dürfen. Selbst in Studierendenkreisen ist diese Kritiklosigkeit inzwischen weit verbreitet (z.B. in der Bildungspolitik, aber auch ein Busboykott wird nicht organisierbar sein). Daß Stadt und Presse dem jetzt auch wieder Vorschub leisten, läßt tief blicken.</p>
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		<title>By: SoDoMedia</title>
		<link>http://gelb.net/gelblog/2009/11/17/studentenproteste-lokal-realitatsverleugnung-beim-trierer-oberburgermeister-klaus-jensen/comment-page-1/#comment-80961</link>
		<dc:creator>SoDoMedia</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 23:49:31 +0000</pubDate>
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		<description>oh mann. die kommentare sind ja echt der hammer.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>oh mann. die kommentare sind ja echt der hammer.</p>
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		<title>By: Markus</title>
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		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 23:28:17 +0000</pubDate>
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		<description>Besonders schlimm finde ich auch dieses kleinbürgerlich-spießige Provinzlertum, das aus vielen der Kommentare bei 16vor (wo ich mich diesmal auch beteiligt habe, was ich aufgrund des sonst überaus aggressiven Diskussionsstils ebendieser Spießer nicht oft tue) hervortrieft. 
Ich würde das nicht alles ganz so krass sehen wie du, aber es stimmt auf jeden Fall, dass mit dem ÖPNV in Trier einiges im Argen liegt. Das sollte auch die Stadt zugeben, auch wenn die Kritik des AStA vielleicht übertrieben ist. Und dass das jetzt einige der (v.a. auch der FDP-) Kommunalpolitiker bestreiten wollen, bestätigt mich leider mal wieder in meiner Auffassung, dass Parteisoldatentum bei der Lösung von sachlichen Problemen oft nur hinderlich ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Besonders schlimm finde ich auch dieses kleinbürgerlich-spießige Provinzlertum, das aus vielen der Kommentare bei 16vor (wo ich mich diesmal auch beteiligt habe, was ich aufgrund des sonst überaus aggressiven Diskussionsstils ebendieser Spießer nicht oft tue) hervortrieft.<br />
Ich würde das nicht alles ganz so krass sehen wie du, aber es stimmt auf jeden Fall, dass mit dem ÖPNV in Trier einiges im Argen liegt. Das sollte auch die Stadt zugeben, auch wenn die Kritik des AStA vielleicht übertrieben ist. Und dass das jetzt einige der (v.a. auch der FDP-) Kommunalpolitiker bestreiten wollen, bestätigt mich leider mal wieder in meiner Auffassung, dass Parteisoldatentum bei der Lösung von sachlichen Problemen oft nur hinderlich ist.</p>
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		<title>By: fidepus</title>
		<link>http://gelb.net/gelblog/2009/11/17/studentenproteste-lokal-realitatsverleugnung-beim-trierer-oberburgermeister-klaus-jensen/comment-page-1/#comment-80951</link>
		<dc:creator>fidepus</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 23:22:11 +0000</pubDate>
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		<description>Tja, so ist das leider in Trier. Alles ist irgendwie Dorf, aber von Idylle keine Spur. 
Die Studenten sind doch nur langhaarige Spinner, die Geld kosten und wenn die sich nachts betrinken wollen, warum soll man die dann auch noch mit dem Bus hin und her kutschieren?
Auf die Hilfe von Jens Klausen braucht man dabei nicht zu hoffen. Der ist zwar in einer anderen Partei als sein Vorgänger, damit hat es sich aber auch schon.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, so ist das leider in Trier. Alles ist irgendwie Dorf, aber von Idylle keine Spur.<br />
Die Studenten sind doch nur langhaarige Spinner, die Geld kosten und wenn die sich nachts betrinken wollen, warum soll man die dann auch noch mit dem Bus hin und her kutschieren?<br />
Auf die Hilfe von Jens Klausen braucht man dabei nicht zu hoffen. Der ist zwar in einer anderen Partei als sein Vorgänger, damit hat es sich aber auch schon.</p>
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