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Besuch vom “Kanzlerkandidaten”

Man könnte fast meinen, dass eine große Tonanlage und eine riesige Anzeigetafel die Porta besucht haben. Aber tatsächlich konnte man inmitten der Polizisten, der Wahlwerber, der Funktionäre, der offiziellen und bestellten Anhänger und Jubler auch den erkennen, den eine Splitterpartei namens SPD ihren Kanzlerkandidaten nennt. Zur Rede braucht man nichts zu sagen. Ein paar Eindrücke:

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Interessant die Gruppe Rothemden, die wahrscheinlich für Optik und Sicherheit vorn stehen durften/mussten; der Kameramann, dessen Bilder in den Pausen beim Applaus auf der Anzeigetafel gezeigt wurden (da wussten die SPD-Anhänger im inneren Bereich gleich, ob sie auch vollzählig angetreten sind); die Offiziösen, die wie die Ölgötzen dastanden und sich bestimmt ganz toll fühlten, einmal in der Nähe solcher Politprominenz zu sein (was auch der Grund sein dürfte, warum so viele Trierer gekommen sind–viel mehr als letzte Woche zur Gegendemo gegen den NPD-Aufmarsch übrigens) und natürlich die Polizei, deren schicke grüne Uniformen so richtig schön das viel zu starke SPD-Rot kontrastierten…

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Aber mal ganz ehrlich: Unser Land kann doch mehr als nur labern, oder?

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