Wednesday, April 15, 2009
Wie viele wissen, hatte es der StuRa der Uni Leipzig mit seiner hirnrissigen und undemokratischen Aktion im Streikwinter 97/98 bei mir und vielen anderen Studenten meines Jahrgangs verschissen. Schön ist aber, wenn man die Situation mit der an anderen Universitäten–ich denke da an Universitäten in Franken–vergleicht, dass es überhaupt eine streitbare studentische Vertretung gibt. Wenn der momentane Protest der Leipziger Studenten also nicht nur die Sache einer kleinen Elite ist sondern von großen Teilen der Studentenschaft getragen wird, dann kann man nur die Daumen drücken, dass die notwendige Stamina zur Durchdringung des bekannten Dresdner Filzes gegeben ist und man tatsächlich etwas erreicht. Der Forderungskatalog des StuRa klingt auf jeden Fall sehr überlegt und könnte, falls sich die Politik zu Gesprächen herablässt, tatsächlich eine Verhandlungsgrundlage sein. Allerdings sind die Druckmittel recht beschränkt. Von gerichtlichen Auseinandersetzungen abgesehen haben die Studenten nicht viel in der Hand, wenn sie die breite Masse der Wähler auf ihre Seite ziehen. (Studiengebühren zahlt man ja in Sachsen noch immer nicht.)
Ach, es gibt einen längeren, etwas umständlichen (Stichwort “Studentinnenrates”) Radio-Blau-Beitrag dazu.
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[Beitrag unter CC-Lizenz. Siehe Link oben.]
Hoffentlich backt da nichts an.

Natürlich ist B3TA immer einen Besuch wert. Aber die Challenge zu irreführenden Gebrauchsanweisungen bzw. Anleitungen ist besonders köstlich.

[Das Klavier gibt es nicht mehr.]

[Den Platz gibt es höchstwahrscheinlich nicht mehr.]

[*Den Papst gibt es wohl noch.]

[Ob es den Tunnel noch gibt?]

[Die Kirche steht nicht mehr.]

[Die Festung?]

Von Alt-Kürenz kann man den Hausberg der Trierer, den Petrisberg, beispielsweise über den Kreuzweg besteigen. Da gibt es viele Stufen, und sonntags auch einige Pilger, die zur am oberen Ende des Weges gelegenen Kapelle wollen. Manche von ihnen schleppen riesige Holzkreuze, an denen blutverschmierte dürre Figuren hängen. Viel Interessanter als die Kapelle ist sicher der Ausblick auf der Mitte des Weges und dass man nach der Kapelle und dem Funkturm das neue Wohngebiet auf dem Petrisberg erreicht. Architektonisch eine spannende Sache. Es gibt einen Wasserturm der wie aus dem Skizzenblock Herman Sörgels wirkt. Auch eine 700 Meter lange Finnenbahn, die zum Walken und Laufen und Gehen und Joggen und Rennen und so weiter bestens geeignet ist, da sie federt wie finnisches Moos und damit die Gelenke entlastet wie Sau. Und in den Schalllöchern dreier Windharfen echot das Wunder des Universums…





Alles Gute den Mitmenschen in L’Aquila!

Wird wohl vor allem der süüüüße kleine. Ich möchte gern einmal ein Altersprofil der Videonutzer der RTL-Website sehen.

Warum die Bahn nicht das Verkehrsmittel Fahrrad im Angebot hat, ist mir schleierhaft.