Wednesday, March 18, 2009












[Zu den Scientology-Knallköppen vielleicht noch eine Geschichte. Man denkt ja, da sind so viele Leute am Stand (es sind offensichtlich viel zu viele für so eine müde Psychogruppe, die ihre Rituale um eine Wheatstonesche Brückenschaltung aufbaut). Aber: Als ich hinkam, um den Tisch mit dem E-Meter zu fotografieren, waren die beiden Mädels, die so aussahen, als seien sie interessierte Buchmessebesucher, die nur eben mal im Vorbeigehen ein paar Minuten am Stand zubringen, sehr daran interessiert, auch wirklich meinen Namen vom Schild zu entziffern.]
Jetzt weiß ich, wie es aussieht, wenn man sich auf den billigsten Umzugsanbieter einlässt.




[Die linke Person auf dem Blauen Sofa ist übrigens Daniel Kehlmann. Man beachte die Menschen, die sich vor den Monitor gestellt haben und das Gespräch dort verfolgen. Weird.]
Was haben Rudolf Heß (ein Nazi-Kriegsverbrecher) und Krusty the Clown (ein jüdischer Komiker) gemeinsam? Dies.

Manchmal muss man schon einmal vorher überschlagen bevor es an der Kasse zu teuer wird. Da gibt es also diesen Service, der schon einmal die Sündenquittung überschlagen kann, bevor man bei Petrus an die Pforte klopft. Ein kleines virtuelles Wahrheit- oder Pflicht-Spiel, bei dem es allerdings keine Pflicht gibt und man sich trotzdem gut fühlen darf, wenn man die Wahrheit angibt.
Übrigens liegt die durchschnittliche Sündenlast bei Männern bei 1650 € und bei Frauen bei 1225 € pro Person. Das mag aber an geschlechtsspezifischen Sünden liegen. Beispielsweise fällt Nummer vier der Männersünden (etwas mutwillig zerstört zu haben) viel stärker ins Gewicht als die Nummer vier der Frauen (gefärbte Haare). Wie dem auch sei: ausprobieren (und vielleicht berichten)!
[via]