

Sie standen noch im Gang, kurz vor dem Aussteigen, als ich diese Fotos machte. Sie, die sie die Sitze mit Fahrgastinformationszetteln und mitgebrachten Folien abgedeckt hatten. Die Sitze am Fenster waren für ihre Rucksäcke bestimmt. An ihrem hing ein kleiner Plüschbärenanhänger. Er trug eine braune Breitcordhose und dunkelgrüne Schuhe. Sie hatte ihre Mütze aufgelassen. Sie kamen mir komisch vor. Nicht etwa, weil sie nicht miteinander sprachen. Das machen viele Paare so. “Mit dir kann ich auch schweigen. Wie schön!” Nein, sie saßen da, als ob sie den Zug jede Sekunde verlassen wollten. Nicht wegen der Mütze oder der Fragen, wie lange es denn jetzt noch dauere (ja, darüber sprachen sie). Nein, sie lehnten sich nicht an. Das war es! Er saß mit seinen Ellenbogen auf dem Tisch abgestützt vorn übergebeugt, während sie einfach kerzengrade in den Raum ragte. Leider habe ich erst später gesehen, dass sie die Sitze abgedeckt hatten. Sonst hätte ich sie genauer beobachtet. Wie stehen sie im Zug auf, ohne die Armlehne oder den Tisch zu berühren? Wie öffnen sie die Türen ohne den verkeimten Türknöpfe zu betätigen? Wie halten sie sich im Zug fest (schließlich verfügt der über die Neigetechnik, weshalb es immer wieder zu kotzenden Fahrgästen kommt)? Alles solche Fragen. Doch die größte ist sicher: What the fuck?


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