Skip to content

Monthly Archives: November 2008

Lektüren: Cat’s Eye von Margaret Atwood

“A marble!” says my mother, with a child’s delight. “Remember all those marbles Stephen used to collect?”

“Yes,” I say. But this one was mine.

I look into it, and see my life entire.

Nach anfänglicher großer Skepsis wegen der Autorin und wegen meiner Schwierigkeiten in den Text zu kommen, was erst nach siebzig Seiten gelang, als ich mich plötzlich in ein kleines Mädchen hineinversetzt fühlte, das von seinen Freundinnen schikaniert wird, ist dieses Buch doch ein großer Gewinn. (Dank an Kati für den Vorschlag.) Schon allein deshalb, weil es mich doch auf die letzten Seiten noch emotional gepackt hat. Empfehlung also für lange Winterabende.

T.-S.-Eliot-Quiz

Nur 9 von 14 richtig. Muss ich mir Sorgen machen?

Adigas Rache

Warum wird die Meinung eines Menschen oft dadurch relevant, dass er einen Preis bekommen hat? Bei Aravind Adiga ist das ja äußerst frappant. Jetzt erzählt er Oliver Jungen noch etwas von seinen (fehlenden) Vorlieben für deutsche Autoren. Ich möchte wetten, dass größte Expertise aus seiner Bewertung spricht.

Lektüren: Disgrace von John M. Coezee

Heute die wiederholte Lektüre von John M(ysteriös) Coezees (sprich: Kutt-‘Zieh-A) Disgrace beendet und denke jetzt über den speziellen Slot der nächstjährigen MLA-Convention nach: Hunde in der Literatur. Möchte wetten, dass jemand etwas zu diesem Buch beiträgt. Was gibt es denn noch in die Richtung? Steinbeck, okay. Und dann?

UPDATE: Noch nicht einmal das fehlende ‘T’ möchte jemand kommentieren. Ach!

Wo die MLA versagt…

Sarah’s Turkey to Go

Bei den Spreeblickern gefunden: Große Viecherei hinter der Palin.

How to open an ODF file in Word?

Most people would just say “Don’t. Get yourself Open Office.” However, there is another solution: Open XML / ODF Add-Ins for Office. What’s interesting about the project is the license (BSD-like) and the sponsor (Microsoft). The programme also helps you open spreadsheets and presentations in Open Document Format in the respective office applications.

Monty Python mit eigenem Youtube Channel

So gehört sich das. (Man beachte die Begründung.)

Hier geht es zum Channel.

Wikipedia und die Linke und die Stasi und die Norddeutschen und so weiter und so weiter …

[Browserscreenshot mit Website von Spiegel-Online]

Erstaunlich ist ja auch, was man sich dann schnell als Feindbild heraussucht. Man könnte ja auch auf die Norddeutschen, auf die Sachsen, auf Schwule, auf Juristen oder gar auf Politiker schimpfen. Letzteres wäre ja vielleicht sogar ganz passend, wird doch hier einfach eine Seite geschlossen, die lediglich woanders hin verlinkt. Und das ist deutsches Recht. Letztlich hätte das Gericht jede Seite mit Verweis auf Wikipedia.org schließen lassen können, nicht? Wieso regt sich jetzt kaum jemand über die in Deutschland übliche Rechtspraxis der Linkhaftung und anderer heute eigentlich (zumindest in dieser Form) unmöglichen rechtlichen Bedingungen auf? Verrückt ist schon, dass man mit Servern in Deutschland immer wieder solche Probleme hat. Ich sage nur Flickr.de, die dann lieber diese absurden Radikalfilter installiert haben. Oder auch die Plantet Romeo GmbH, die ihr Projekt dann lieber nach Holland verschoben hat. Ganz abgesehen natürlich von Abmahn-Adligen oder der Stadtplanmafia.

PS: Der Vorwurf der Stasi-Methoden, der gerade in allen möglichen Foren zu finden ist, ist überaus erstaunlich, nachgerade absurd, denn die Stasi war objektiv genau das Gegenteil. 1.) Nicht rechtsstaatlichen Prinzipien unterworfen. Glaube nicht, dass die irgendwo geklagt hätten, wenn man auch hätte kurzen Prozess machen können. 2.) Als Einrichtung der DDR sowieso pre-WWW und, selbst wenn das nicht so wäre, technisch immernoch Jahrzehnte hinterher. Ich sage nur SR1.

UPDATE: Na, das bekommt von mir das Prädikat “in größter Eile hingerotzt”.

[Screenshot mit Quelltextansicht der Webseite Heilmanns (2008-11-16 16:45)]

Memexes

Take a look at the Memexes designed by the students of the Cybertexts Seminar at the University of Bayreuth. Starting from Bush’s first text about the Memex, they were to discus the look of the machine and to depict it, as they understood it, at the blackboard. Remarkable is the glimpse one can get of the imaginative framework of a person in 2008 if one asks these questions: How do screens look like? How do levers look like? What’s the size and the form of a keyboard? What else is important about such a machine and working with a Memex in general.

memex1

memex2

memex3

Beyond the Screen in Siegen

I’d love to go there, but I can’t. Anyway, just for the archive then.

There is an international conference at the Cultural Studies Research Centre “Media Upheavals” (“Kulturwissenschaftliches Forschungskolleg Medienumbrüche”) in Siegen: “Beyond the Screen: Transformations of Literary Structures, Interfaces and Genres,” November 20-21, 2008.

Among the speakers are scholars like Roberto Simanowski, N. Katherine Hayles, Fotis Jannidis and Noah Wardrip-Fruin. Cf. the programme.

Anybody going there?

Krichten

Meine Ohrhörer sind kaputt. Deswegen gestern beim Sport den m. E. schlechtesten Radiosender ever hören müssen. Jump, der angeblich neue Sound im Radio, ist by-default in der Muckibude eingestellt. Einerseits passt das ganz gut, denn Dudelsender nimmt man eben für Zwecke, wo es sowieso egal ist, wo es also nur im Hintergrund dudeln muss, weil die verzogene Meute keine Stille mehr erträgt. Anyway. Jump scheint ja mehr Selbstbeweihräucherungsjingles zu spielen als alles andere. Sehr suspekt. Irgendwo zwischen diesen Clips und massentauglich weichgespültem und durchproduziertem Gesang dann tatsächlich auch Nachrichten, in denen sogar auf den Tod eines mir unbekannten Autors eingegangen wurde, ein gewisser Krichten. Der Name wurde in der Meldung wiederholt und ein paar seiner Romane erwähnt. Mir schwante, dass es sich doch nur um einen bekannteren Autor handeln könnte. Vielleicht stimmt es tatsächlich, dass Journalisten nicht googeln (können), denn selbst bei Wikipedia steht die Aussprache des Namens in IPA-Umschrift.

Liebe USA,

herzlichen Glückwunsch zur gelungenen Wahl.

Mit freundlichen Grüßen

Horatiorama

Home is …

… wo braune Ortsjugendgruppen sich vom Nebel an Allerheiligen nicht vom traditionellen Morgenspaziergang neben den Gleisen abhalten lassen.

CDU will Linke bei Antisemitismuserklärung nicht dabei haben

Wieso dann also nicht anders herum? Können nicht alle Bundestagsfraktionen (außer der CDU) die Erklärung schon einmal unterschreiben, und die Christdemokraten überlegen dann noch einmal, ob sie nicht vielleicht doch noch mitmachen wollen?