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Die Frankfurter Rundschau und der Reissack

Nicht nur politisch, sondern auch optisch erschien die FR am Freitag in rot. Die Titelseite grüßte mit dem Namen der Zeitung in chinesischer Schrift. Der Zusatz “Unabhängige Tageszeitung” wurde ganz weggelassen. Die Ausgabe war dem Gastgeberland der Olympischen Spiele gewidmet. Auf dutzenden Seiten fand man also Berichte, Kolumnen und Reportagen aus dem Land der neuen Pressefreiheit (Sehr schön die Landkarte als Centerfold.). Im Magazin dann die abgebildete Nachricht. Wann sonst hat man die Chance einen solchen Kalauer in eine Zeitung zu schreiben, und dabei gleichzeitig selbstreflektiv auf das Problemfeld Presse und Politik in China einzugehen? Herrlich. Wenig Resonanz im Bitwald übrigens (bis jetzt nur Boris). Dafür muss wahrscheinlich schon einmal ein Waschlappen vom Haken fallen.

Solitärkommentar

  1. Paco wrote:

    sehr gute headline, in jeglicher hinsicht. muss ich überblättert haben, also danke ans gelblog!

    Monday, August 4, 2008 at 6:25 pm | Permalink

3 Trackbacks/Pingbacks

  1. [...] selbstreflektiv auf das Problemfeld Presse und Politik in China einzugehen?« (Horatiorama im gelblog) Den Text unter der Überschrift braucht man im Prinzip nicht zu lesen, und das macht ja eine [...]

  2. [...] die dem Wort Sommerloch neu Bedeutung gegeben hat. Das Wort verlinkt nun zu einem Beitrag bei gelblog über einen Artikel vom 1. August 2008 in der Frankfurter Rundschau. Die FR hatte an diesem Tag tatsächlich in einer China-Sonderausgabe [...]

  3. VCD-Blog on Saturday, June 20, 2009 at 11:26 pm

    Nachrichten, die die Welt braucht…

    Berichte über umgefallene Säcke Reis in China kennt man ja – aber in Nürtingen ist jetzt ein Chinese vom Rad gefallen!
    Nürtingen (biz) – Nicht genug damit, dass ein 29-jähriger Chinese am Mittwoch durch eine Straße mit dem…

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