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Unkaputtbares: Meine alten Badelatschen

In den alten Tagen der Billigproduktion hat man auf vieles verzichtet. Sogar auf das Anbringen von Sollbruchstellen. In der internationalen Produktion von Badelatschen aus Kunststoff gab es noch kein Phöbuskartell und keine Haltbarkeitsregel. Deswegen leben meine Latschen jetzt schon vielleicht fünfzehn Jahre. Weil sie nicht kaputtgehen, kann ich auch nicht umsteigen auf modischere Adiletten oder gar auf Zehenstegsandalen (es wäre Verschwendung). Nach Angabe meiner alten Chemielehrerin zerfällt Kunststoff erst nach ein paar Millionen Jahren. Wenn das stimmt, muss ich den Umstieg zum moderneren Modell wohl noch einmal verschieben.

5 Kommentare

  1. Hansi wrote:

    Unglaublich, wie eckig deine Zehen zu sein scheinen…

    Monday, July 14, 2008 at 9:54 pm | Permalink
  2. Horatiorama wrote:

    Ja, nach den ganzen Jahren haben sie sich an die Schablone angepasst.

    Wednesday, July 16, 2008 at 1:31 am | Permalink
  3. Basti wrote:

    Ich trage seit Jahren meine alten Bundeswehrbadelatschen, und wie es aussieht kann ich die noch an meine urenkel vererben!

    Thursday, July 17, 2008 at 10:06 am | Permalink
  4. Horatiorama wrote:

    Was es alles gibt. Bundeswehrbadelatschen. Sind die in Tarnfarben? Oder haben die so ein formschönes Kreuz auf der Seite? ;-)

    Thursday, July 17, 2008 at 10:36 am | Permalink
  5. Hansi wrote:

    Die sind aus einem Stück, ohne bewegliche Bauteile und verrotten mit ihrem Besitzer.

    Thursday, July 24, 2008 at 8:27 pm | Permalink

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