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Polizistenbeleidigung als letzte Rettung?

Der neue Polizeipräsident Horst Wawrzynski wolle, laut Mephisto, stärker gegen Beleidigungen von Polizisten vorgehen. Jedes Schimpfwort gegenüber Polizisten solle zukünftig zur Anzeige gebracht werden. Ist man nicht ganz doof, weiß man, dass diese Ankündigung und auch die Praxis so destruktiv ist, wie die Entfernung der Namensschilder in Parks rumprügelnder oder Pfeffergas versprühender Polizisten: Das alles entfernt den Polizisten von dem, dem er dient und den er schützen soll. Man stelle sich einmal vor, jeder in Schulen geplagte Lehrer würde alle Ausfälle der Schüler zur Anzeige bringen! Unterrichten wäre in Deutschland nicht mehr möglich. Aber vielleicht hat es ja auch etwas Gutes. Wenn man beispielsweise eine Meute randalierender Menschen vor einer Billigdisko sieht und die Polizei nur daneben steht, und der Sachbeschädigung untätig zuschaut, gar toleriert, dass Menschen in der Einrichtung zusammengeschlagen werden, dann hilf es vielleicht, und der einzelne Bürgerdiener in grün lässt sich zum Handeln motivieren, indem er beleidigt wird. Also: “Wirst du erschossen und der Polizist kuckt nur zu, beleidige ihn und gerettet wirst du”—oder so.

[Satirische Symbolcollage mit Browserscreenshot von Youtube.]

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