Kann man sich lustig machen über Frauen, die schon lange eine Gehirnwäsche hinter sich haben/religiös verblendet sind, und denen gerade ihre Kinder weggenommen wurden?
Genau das wird bei Spreeblick gerade in den Kommentaren zu einem Eintrag von Malte Welding verhandelt. Hier erst einmal ein grundlegendes Video:
Nach einem Kommentar von Bougie war sehr interessant zu sehen, wie man sich herauswinden würde oder auch nicht. Dummerweise passierte nicht so viel. Nur Relativismus an allen Seiten. Mir fiel dazu der Anfang eines Auden-Gedichtes ein:
About suffering they were never wrong,
The Old Masters; how well, they understood
Its human position; how it takes place
While someone else is eating or opening a window or just walking dully along;
Vielleicht müsste man da ergänzen, dass die neuen Meister einfach drauf scheißen würden und einen Witz selbst aus der Rippe von Auschwitz-Opfern schnitzten. Vielleicht auch nicht. Ich weiß es nicht. Es einfach so wegputzen kann man wohl aber keinesfalls. (Vielleicht könnte man ja einfach über die Erscheinung lachen und doch die Ernsthaftigkeit der Lage begreifen und versuchen, den Strippenziehern ordentlich in die Eier zu treten, bzw. allen religiösen Fanatikern. Das wäre doch ein Auftrag…) Mal schauen, ob sich die Spreeblicker noch etwas einfallen lassen. Eine Grundsatzdiskussion scheint da nicht fehl am Platze. Ob das ein deutsches A-Blog vom Format von Spreeblick leisten kann, zweifel ich an.




3 Kommentare
Naja, man wird das nicht zuende diskutieren können, doch allein die Debatte ist ja spannend. Wenn auch uralt. Da Malte zu Beginn des Artikels durchaus auf den ernsten Hintergrund der Story eingeht, ist hier auch die ein oder andere unernste Bemerkung “erlaubt”, finde ich. Vielleicht versucht man, den Horror wegzulachen …
vlt liest du einfach meinen kommentar nochmal. oder zum ersten mal.
@Malte: Ja, hast Recht. Das mit den Eiern sei damit erledigt. Danke! Fraglich bleibt, ob man erwähnte Grundsatzdiskussion durchführen möchte. Zwar ist das Thema alt, doch scheint man es ständig neu aushandeln zu müssen. Gerade für ein Gruppenblog könnte das ein fruchbares Unterfangen sein.
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