…meint Gregor Peter Schmitz in Washington via CNN aus dem Publikum der auf dem Campus der University of Texas in Austin stattfindenden Vorwahldebatte zwischen Barack Obama and Hilary Clinton vernehmen zu können, als Obama schließt, dass seine Anhänger irgendwie einem Wahn unterliegen (YouTube bei 2:20). Es scheint ein netter Wahn zu sein. Obama spricht klarer. Er kann sprechen. Er sagt z. B. nicht “die Staaten im Süden”; er sagt “Mexiko”. Das kommt an. Er sagt aber auch, dass er keine Pflichtkrankenversicherung für alle Bürger seines Landes haben möchte. Trotzdem ist man zufrieden im Publikum. Irgendwie schafft er es. Er kann sprechen. Letztlich scheint er ein großer Verpackungskünstler, wohingegen seine derzeitige Konkurrentin wie eine revolutionäre Fischfrau wirkt, die ihr Versprechen des Wandels nur in altes Zeitungspapier einschlägt.
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[...] Da legt Gregor Peter Schmitz eine transatlantische Karriere wie aus dem Bilderbuch hin, wird schon in jungen Jahren Projektmanager bei der von Reinhard Mohn ins Leben gerufenen transatlantischen Bertelsmann-Stiftung und darf dann auch gleich als Wahlkampf-Korrespondent von Bertelsmanns Spiegel in Washington Barack Obama mit leisem Gelächter niederschreiben und was kommt dabei raus? Eben das, was man üblicherweise für ein primitives Plagiat erntet: Nichts als Hohn und Spott. [...]
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