Und weil dem so ist, wird man ab sofort wieder eher schließen. Die längeren Ladenöffnungszeiten am Freitag würden von den Kunden nicht angenommen. Krieg ich so einen Hals. Wie kann es denn sein, dass der Rewe am Kreuz oder der Hit auf der Messe bis zehn auf haben, in der Innenstadt aber alles dicht ist? Wenn man an einem Tag in der Woche andere Öffnungszeiten hat, kann man nicht davon ausgehen, dass sich das jemand merkt. Das ist wie früher diese Sache mit dem ersten Donnerstag in Monat. Oder war es der zweite Mittwoch? Oder nur dann wenn es nicht regnet? Oder nur jeden Freitag? Wie noch mal? Da hat Sachsen schon so ein absurdes Ladenschlussgesetz, mit dem man erst einmal klar kommen muss, und dann verspielen die Händler das dennoch vorhandene Potential. Aber vielleicht besinnt man sich noch und findet im neuen Jahr bald schon eine vernünftige Regel. Z. B. JEDEN Tag (Außer Sonntag natürlich, denn da machen nur die Läden mit Ausschankgenehmigung, die Tankstellen, die Kirchen und Museumsshops auf. Ach ja, und die Reisebedarfsgeschäfte *hüstel* auf dem Bahnhof.) bis 22 Uhr den ganzen Sommer über–als neuen Test versteht sich?
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5 Kommentare
Brauchst du trotz Gehaltserhöhung noch einen Nebenjob zwischen 20 und 22 Uhr in Innenstadtnähe oder ist es doch nur so, dass du vor 20 Uhr nicht zum Einkaufen kommst, weil Du noch im Bett liegst bzw. frühstückst? *Frage- und Ketzermodus off*
ach die läden, die ich hier vor der tür habe, machen fast ausnahmlos alle samstags 12 uhr zu. soviel dazu. grad mal wieder kein gehacktes beim metzger bekommen
Komme gerade von einer Zeitreise. Der Aldi gegenüber ist fast leergekauft. Nachdem mir die aktuelle Judith-Hermann-Verfilmung Appetit gemacht hat, sollte es morgen Rinderrouladen geben. Aber da wird nichts draus. In der Kaufhalle herrschen Zustände wie kurz vor der D-Mark-Einführung. Grund: Unglücklich gelegte Feiertage und Inventur. Tja, jetzt gibt es eben einen aufgelösten Brühwürfel. Hätten die Läden in der Innenstadt bis zehn auf, hätte ich natürlich noch im Untergeschoss des Kaufhof…
Aber Befilauri! Die Läden sollen sich doch nach mir richten und nicht ich mich nach den Läden. Weniger Schließzeiten heißt für mich einfach weniger Stress. Dazu würde sie eben abends, nachts und sonntags die Innenstadt beleben. Abends um elf in der Woche gibt es dort doch meist nur ein paar angeschickerte Vorstadtjugendliche, die dort herumgröhlen, nachdem sie im Multiplex waren.
Kennst du noch eine beliebige deutsche Innenstadt zu den Zeiten, als um 18.30 Uhr die Bürgersteige hochgeklappt wurden?
Ich war auch mal in einem 24h-Hypermarkt in Tschechien. Das kanns doch auch nicht sein. Auch nicht für die liberalsten unter uns. Meine Meinung. Zumal ich so wie heute geschehen schon samstags um 18.20 Uhr Gewissensbisse der Verkäuferin gegenüber habe.
Und wenn du sagst, dass sich die Läden nach Dir richten sollen: Tun sie. Hättest ja auch mit freitäglichem Powershopping zwischen 20 und 21 Uhr die Bilanz verbessern können …
Ich sehe dich schon einen SamstagAbendFeinkostSupermarktLieferservice aufmachen. Hatte ich auch schon mal dran gedacht, ein FeinkostSpätiLieferservice.
Solche Innenstädte gibt es heute noch.
Warum kann es das nicht sein, mit dem 24-Stunden-Hypermarkt? Nicht, dass ich das jetzt bräuchte. Glaube auch nicht, dass das für die leipziger Innenstadt geeignet wäre. Aber einen 24/7-Supermarkt um die Ecke fände ich schon nicht schlecht. (Übrigens wäre das natürlich auch wahnsinnig ökologisch. Niemand bräuchte mehr Gefrierschränke.)
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