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Monthly Archives: January 2008

Lachscarpaccio in Safransoße – au lait!

Ja, ich muss es einmal verlinken:

Ob Burk Jung jetzt geht?

Um 18:58 war es soweit, die Zahl der ausgezählten Ja-Stimmen beim Bürgerentscheid knackt bei 163 der insgesamt 206 ausgezählten Abstimmungsbezirke die 104.000-Stimmen-Marke, die einem Quorum von 25% der Wahlberechtigten entspricht. Damit haben sich die Bürger Leipzigs klar gegen den Verkauf kommunalen Eigentums ausgesprochen. Die Stadtwerke werden also wahrscheinlich in der Hand der Stadt bleiben, der Haushalt der Stadt muss angepasst werden, Oberbürgermeister Burkhard Jung wird mit der Schlappe leben müssen. Vielleicht möchte er auch seinen Hut nehmen, denn letztlich scheint eine große Unzufriedenheit mit seiner Politik und seiner Person bei der Abstimmung mitgeschwungen zu haben. Viele Bürger haben die Abstimmung als eine Art Denkzettel für den Oberbürgermeister verstanden. Dieser hatte in den letzten Wochen unangenehm klar Partei für den Teilverkauf der Stadtwerke ergriffen (vgl.). Zuletzt distanzierte sich selbst die CDU im Stadtrat von den Verkaufsplänen. Vielleicht, weil man mit einem Negativbescheid der Bürger rechnete. Jetzt wartet Leipzig auf eine Stellungnahme des Oberbürgermeisters. Wird er nach diesem grandiosen Scheitern zurücktreten und Platz machen für den Aufbau eines neuen SPD-Kandidaten, der vielleicht wieder das Charisma eines Wolfgang Tiefensee hat?

Drei Bratwürste mit Sauerkraut (Schwein)

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"Ich bin der Direktor von Holiday on Ice": Henryk M. Broder mit jüdischem Selbsthass bei der Langobardia

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22.1.2008, gegen 18.30 Uhr beginnt Broder seinen Vortrag im Hörsaal 32 der Campus-Universität Bayreuth. Veranstalter ist die K. D. St. V. Langobardia. “K. D. St. V.” steht dabei für “Katholische Deutsche Studentenverbindung”. Es liegen Flyer aus, deren Titelseite junge Männer, Leute aus der Verbindung, zeigt, die sich vor dem Markgrafenbrunnen haben ablichten lassen. Im Hintergrund also Christian Ernst, mittels Pferd auf einem Türken (mit Turban) herumtrampelnd, im Vordergrund die Prinzipen Glaube, Wissenschaft, Freundschaft und Heimat. Ich möchte mich fast übergeben, stelle aber fest, dass Herr Broder zu einem recht unterhaltsamen Vortrag anhebt. Thema ist der Selbsthass der Juden. Historisch, pathologisch, überhaupt. Sehr interessante Verweise, z. B. zu Karl Kraus, zu Karl Marx, zu Wilhelm Marr, zu Alexander Roda Roda und Reuven Moskovitz. Broder ist gut anzusehen: schwarze Armbanduhr, schwarze Brille, schwarzes Poloshirt, schwarze Hose, schwarzes Jackett und braune Schuhe. Er erzählt vom Unterschied zwischen Kritik und Ressentiment, vom Verhältnis von Antisemitismus und Antizionismus, vom Ausbleiben von Vergewaltigungen palästinensischer Frauen durch Israelische Soldaten, vom sekundären Antisemitismus, der aus dem Gefühl entstehe, dass der Täter dem Opfer nicht verzeihen könne, dass es ihn zur Tat verleitet hätte. Dieser Mechanismus gelte für Triebtäter wie auch für das Verhältnis von Deutschen und Juden. Ja, irgendwie bekommt nämlich Broder, der erst fast nur über Juden redet, am eine Kurve, nach der er über die Verteidigung Israels und das Verhältnis von Deutschen und Juden redet. Ein bisschen inhomogen wirkt er auf mich, ein bisschen als ob das Hauptziel immer das Gegenargument, das Widersprechen, sei. Auf die Frage, wie er sich politisch einordne, erwidert er, “ich glaube, dass ich noch ein linker bin. Nur denke ich, dass die Linke schon ganz woanders ist.” Deswegen vielleicht bekundet er wohl auch sein Bedauern darüber, dass der Veranstalter keine schlagende Verbindung sei. Das hätte seine linken und liberalen Freunde nämlich noch mehr geärgert.

dL: Michael Hanttula, The Spoon Journal

Spoon Journal Project
from Michael Hanttula

DATE: A period of 10 months, many years ago.
SUBJECT: 57 spoons collected from various restaurants and cafes in California & New York.
OBJECTIVE: A study on the idealogy [sic] of the journey as a destination. Or, less in less-cliché terms, that the daily experience is worthy of meditation and comtemplation [sic].
INSTRUCTIONS: The following records are not a narrative. The rest is up to you. [here]

Looking at the text on the title screen of the project, one is amazed to see that the artist wants to authorize every kind of use except an understanding that this could be a narrative. The photos and captions seem to be ordered though, two places are given (California and New York; the artist is supposedly a graduate of New York University), the second part of the project’s name is ‘journal,’ the time is given (May 1996 – Feb. 1997; though the texts distances itself (‘many years ago’)): There seem to be hints that this could be a narrative (setting, time, plot, sub-plot, means of cohesion).

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Rüsselkäfer, SpOn-Bildstrecke und Uli Hoeneß

Dass sich Uli Hoeneß jetzt nicht nur mir Wurst auskennt sondern auch mit Palmen und Rüsselkäfern, hätte ich nicht gedacht. Danke lieber SpOn, für diese Information. Eine Bildstrecke von besonderer Qualität.

Übrigens

Heute (gerade jetzt) ist WILMA-Party im Kulturbundhaus in der Elsterstraße. Kommen!

UPDATE:

Und schon gibt es Fotos im Netz. Die kleine WILMA scheint von der schnellen Sorte zu sein.

Dass die LVB ein eigenartiger …

… Verein seien, habe ich schon oft gehört. Bisher konnte ich auch nie ein Argument gegen diese Einschätzung finden. Nur immer dafür. Immer nur dafür.

UPDATE (19.1.)
Immer nur.

Augenmaß

“Bei der musst du aufpassen, wo sie die Spritze hinsetzt,” meinte mein Freund Benny die Tage über meine derzeitige und seine ehemalige Hausärztin. Sonderlich kompetent wirke sie nicht. Am nächsten Tag war ich dann bei ihr, um mir eine Ladung Twinrix in den Arm drücken zu lassen. Benny hatte nicht Recht. Alles lief gut. Ganz souverän. Kein Problem. Als ich vor dem Duschen dann das Pflaster vom Oberarm zog, stellte ich fest, dass nicht das Impfen das Problem war sondern das Pflasterkleben. Bei einer Wundauflage von einem Zentimeter hatte sie es doch geschafft, die Einstichstelle mit dem Kleberand zu verschließen. Vielleicht fehlt ihr einfach das Augenmaß?

Wird Beck die Leyen umpolen? Wohl nicht mehr.

Veraltet (vor ein paar Tagen)

Wo ist Ursula?Volker Beck meckert schon wieder. Diesmal gibt es keine Kloppe in Moskau, sondern die Aufforderung an die bundesdeutsche Familienministerin Ursula von der Leyen, sich doch bitte zu distanzieren.

Vielleicht ist sie ja mal da und kann das übernehmen, denn Not tut es in der Tat. Herr Beck fordert:

Frau von der Leyen muss sich von christlich-fundamtentalistischen, selbsternannten “Homosexuellenheilern” distanzieren!

Frau von der Leyen kann nicht als Bundesfamilienministerin Schirmherrin eines Kongresses sein, bei dem gefährliche Psychokurse und minderheitenfeindliche Angebote gemacht werden. Sie muss entweder die Absage dieses “Homosexuellenheilungsseminares” durchsetzen oder ihre Schirmherrschaft zurückgeben.
[Quelle]

Aber schauen wir mal auf den Hintergrund: Die Bundesministerin ist Schirmherrin des Kongresses Christival 2008, auf dem (lt. Pressemeldung (oben)) ein fragwürdiges Seminar zur “‘Heilung’ von Homosexualität” angeboten werden wird. Das Seminar werde vom “Deutschen Institut für Jugend und Gesellschaft, OJC” veranstaltet.

Um dieses Seminar geht es:

seminarliste.png

[Auszug aus der Seminarliste.]

Zwar scheint die Beschreibung ziemlich kryptisch, jedoch spürt man nichts von etwaigen krankhaft christlich-fundamentalistischen Umpolungsorgien:

644_20080109.png

[Quelle]

Wundern mag man sich trotzdem z. B. über den Tippfehler im Text. Vielleicht ist er der Eile der Veränderung geschuldet. Kuckt (sic) man nämlich in den Google-Cache vom 4. Januar, stellt man fest, dass etwas ganz anderes im Zentrum des Interesses der Veranstaltung stehen sollte.

google_cache_vom_4_jan_teil.png

[Quelle: Google-Cache; Markierung im Vorschaubild von mir]

Sogar den Untertitel des Seminars “Chance zur Veränderung” hat man jetzt klammheimlich verschwinden lassen. Die Seminarleiter sind aber noch dieselben. Offensichtlich haben die beiden schon genug Erfahrung mit dem Thema der Begleitung von Schwulen und Lesben zu heterosexuellem Verhalten (vulgo Umpolung). So referierte die Juristin Monika Hoffmann (lt. Programm) bereits im April 2006 beim vom CVJM gesponserten “GemeindeFerienFestival Spring 2006” in Ruhpolding unter dem Titel “Homosexualität verstehen” über “homosexuell empfindende” Männer und Frauen, und einen “alternativen Umgang” mit dem Thema: einen “Weg der Veränderung hin zur Heterosexualität”. Auch Konstantin Mascher war damals bereits dabei und sprach über Sexualität. In den “Nachrichten aus dem Deutschen Institut für Jugend und Gesellschaft (DIJG)” tauchen beide Personen in unterschiedlichen Funktionen im Impressum auf. Überhaupt scheint die Publikationsreihe “Bulletin: Wissenschaftliche Artikel zu den Themenschwerpunkten Ehe und Familie, Identität, Homosexualität, Sexualität, Gender, Weiblichkeit, Männlichkeit” recht interessant. In ihr wird z. B. ein Text von Joseph Nicolosi, dem Autor des A Parents’ Guide to Preventing Homosexuality (2002) veröffentlicht, in dem von einer Heilung von Homosexuellen gesprochen wird. Auch die anderen Themen der Reihe sprechen Bände über diese Einrichtung.

Übrigens ist Frau Ministerin nicht die einzige, die ihren Namen für diese Veranstaltung hergibt. Der Herr Hahne vom ZDF darf natürlich auch nicht fehlen, und der CVJM sponsert auch hier.

Update (heute)

Inzwischen ist das Seminar gestrichen. Die Seminarleiter begründen: “Wir möchten nicht, dass eines von 225 Seminaren dazu führt, dass das Christival mit Kritik überhäuft wird, bevor es überhaupt startet” [hier]. Eigentlich sollten die Veranstalter des Kongresses froh sein, dass sie keine fragwürdigen christlich-fundamentalistischen Schwulenpathologisierer auf dem Christival haben. Stattdessen bedauert der Pressesprecher jedoch, “dass es Politiker gibt, die mit Vorurteilen an die Öffentlichkeit gehen, ohne die Inhalte einzelner Programmpunkte zu kennen” [dito]. Da (1: frage ich mich spontan | 2: fragt man sich),* (1: ob | 2: was sich) die Veranstalter (1: noch ganz sauber sind | 2: bei diesem Kommentar gedacht haben). Offensichtlich haben sie die Kritik entweder nicht verstanden, haben sich nicht mit dem Hintergrund der Seminaranbieter und deren Organisation beschäftigt, gehen mit ihnen sogar d’accord oder sind nicht kritikfähig. Ein Kommentar von Frau Familienministerin ist mir nicht bekannt.

Innenstadthändler verstehen es einfach nicht

Und weil dem so ist, wird man ab sofort wieder eher schließen. Die längeren Ladenöffnungszeiten am Freitag würden von den Kunden nicht angenommen. Krieg ich so einen Hals. Wie kann es denn sein, dass der Rewe am Kreuz oder der Hit auf der Messe bis zehn auf haben, in der Innenstadt aber alles dicht ist? Wenn man an einem Tag in der Woche andere Öffnungszeiten hat, kann man nicht davon ausgehen, dass sich das jemand merkt. Das ist wie früher diese Sache mit dem ersten Donnerstag in Monat. Oder war es der zweite Mittwoch? Oder nur dann wenn es nicht regnet? Oder nur jeden Freitag? Wie noch mal? Da hat Sachsen schon so ein absurdes Ladenschlussgesetz, mit dem man erst einmal klar kommen muss, und dann verspielen die Händler das dennoch vorhandene Potential. Aber vielleicht besinnt man sich noch und findet im neuen Jahr bald schon eine vernünftige Regel. Z. B. JEDEN Tag (Außer Sonntag natürlich, denn da machen nur die Läden mit Ausschankgenehmigung, die Tankstellen, die Kirchen und Museumsshops auf. Ach ja, und die Reisebedarfsgeschäfte *hüstel* auf dem Bahnhof.) bis 22 Uhr den ganzen Sommer über–als neuen Test versteht sich?

Religiöses “Wie jetzt?”

Ignostizismus, schwacher Agnostizismus oder gar Apatheismus? Oder vielleicht doch theologischer Nonkognitivismus?

Spon: Fuppes, Werbung, platte Sprüche

Irgendwie ist es ja gerade en vogue, die angeblich lustigsten Elemente aus einer größeren Menge herauszusuchen, um diese dann dem Publikum zu präsentieren (siehe zwei Einträge weiter unten). Warum man das tut, ist egal. Mode ist Mode. Es gibt aber auch Dinge, die wie Mode aussehen, ohne dazu zu gehören. Das sind zum Beispiel Sammlungen von Sprüchen. Schüler sammeln traditionell jahrelang Versprecher oder Bonmots von Lehrern, um die dann in der Abschluss- oder auch der ganz gewöhnlichen Schülerzeitung zu veröffentlichen. Lehrer sammeln manchmal, als Reaktion, die lustigsten Stilblüten der Schüler, und zeigen diese dann Freunden, Bekannten und Kollegen. Alles in allem ist das sehr berechenbar und für außenstehende unlustig. Warum das “Schülerportal” Klassenarbeiten.de eine Liste mit Lehrersprüchen bereit hält, bleibt also schleierhaft. Warum Spon eine Liste der “schlimmsten Mathe-Aussetzer der Fußballgeschichte” veröffentlicht, ist hingegen klar: Man macht damit Werbung für 11 Freunde. Weniger pennälerhaft wirkt es dadurch nicht.

Einige Stichworte zu 008

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Der Euro ist der neue Dollar

Ja klar, man munkelt schon eine Weile auf der anderen Seite des großen Teichs “the euro is the new dollar”. Und das mag stimmen. Top-Thema also im nächsten Jahr. Und wenn der Wertverfall des US-Dollars so weitergeht, dann kann ich alles bei Amazon.com bestellen, mir direkt ins Haus kommen lassen, und es ist trotz Mindestlohns für Briefzusteller immer noch billiger, als selbst aus dem Haus zu gehen und im Laden um die Ecke zu kaufen.

Rauchverbot

Wenn man aber dann doch aus dem Haus geht, dann ist man besser vorsichtig, da ja überall die aus den “Gaststätten” verbannten Raucher herumstehen und die Umwelt zuquarzen. Früher wurde der ganze Feinstaub direkt durch die Lungen des Thekenpersonals gefiltert. Jetzt muss man als Passant diesen Job erledigen. Wenigstens wird es aber schön warm draußen. Im Sommer ist Klimawandel und für den Winter haben wir die Heizpilze.

Innere Sicherheit

Alles wird sicher. Hofft man. Auch wenn es viele Freiheiten kostet. Das ist auch sicher.

OBM vs. Bevölkerung

Au ja, mein sehr geschätzter Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung. Der wird seine Linie wohl durchsetzen. Da wird in der Jahresendansprache Werbung gemacht für sein großes Projekt, im Amtsblatt, in der Mieterzeitschrift des kommunalen Wohnungsunternehmens. Überall tritt der Mann, der sich gern als Diener des Stadtrats und Freund des Bürgers darstellt, als Werber für die sehr eigene Ansicht auf, dass man doch endlich mal das Tafelsilber verscherbeln sollte. Wahrscheinlich steht Herr Jung auch gerade vor–auch was sag ich: im–Bäckerladen um die Ecke und quatscht Einkaufende an. Mich soll’s nicht stören. Wegen Dollar-Verfall etc. muss ich da ja nicht mehr hin. Zum Bürgerentscheid muss ich wohl aber trotzdem aus der Bude.

Semesterticket

Großer Skandal. Jaja. Die Studierendenschaft an der Uni Leipzig entscheidet dagegen. Also gegen das, was es jetzt neu geben sollte. Ein Pflichtticket für alle, ziemlich teuer sogar, wie ich finde. Aber ich fahre ja Rad. Habe mich selbst der Stimme enthalten, da ich wegen der Pendelei vom Ticket profitieren würde aber trotzdem dagegen bin.

Mal sehen, was passieren wird. Die LVB bekämen dann den Sockelbeitrag nicht mehr, Studierende aus dem Umland würden sich den Zuzug nach Leipzig auch sparen können (spart die Stadt auch noch den Bonus), brillante Leute mit 1,0er Abi, die sich nicht leisten können, z. B. in Bayern zu studieren, würden es sich auch bei Leipzig stärker überlegen müssen (aber das Problem löst sich ja im Herbst 2009, wenn der Ehemann der Tunnelfee in Dresden genug Sitzfleisch hat)… Also, Moment! Das heißt ja, dass die LVB, die der Stadt gehören, mehr Kohle durch die Tickets bekommen (zumindest, wenn das Wetter schlecht ist oder man ein paar Radfahrer im Park überfällt oder so), gleichzeitig spart sich die Stadt den Zuzugsbonus und Kohle für die freie Szene. Denn, wo keine Studenten (vor allem abends nicht), da auch wenig Kultur–behaupte ich. Das klingt nach dem finanziellen Polster, das die Stadt bräuchte, falls man doch die Stadtwerke nicht teilverkaufen darf. Denn verplant ist es wohl schon.

Knut

Man glaubt es nicht, da denkt man, man hätte Ruhe vor dem Vieh–gerade wo der doch irgendwie gar nicht mehr so schön anzuschauen ist (Irgendwie sieht der doch schmutzig aus, oder?)–und dann wählt man ihn als Maskottchen für die UN-Naturschutzkonferenz im Mai. Äks!

Geselligkeit

Ja, und dann werden Menschen in diesem Jahr auch z. B. dreißig. Ob, wann und wie das gefeiert wird, kann man noch nicht sagen. Mal schauen. Was man aber weiß ist, dass dieses Jahr der 1. Mai auf einen ersten. Nein, dass Christi-Himmelfahrt auf den ersten Mai fallen wird. Zum ersten Mal. Das heißt: Demonstration die Adolf Südknecht bist runter zum Kreuz. Aber morgens schon volltrunken.

Zum ersten Mal gibt es 008 dann auch Andreas Keppler und Eva-“Ist das nicht dem Assauer seine Frau aus der Bierreklame?”-Saalfeld. Damit gibt es dann also auch sowas wie einen Thüringer Tatort. Also wegen des Namens. Aber was ist denn dann mit Keppler–bei diesen sprechenden Namen? Der kam doch aus Weil der Stadt, und hatte ein P weniger. Aber vielleicht ist das auch Humbug. Hauptsache die neuen sind nicht so öde wie die alten. Aber da müsste man sich ja arg anstrengen. Anstrengung aber muss man beim Heimatsender nicht befüchten.

Serverumzug

Steht auch irgendwann auf dem Plan. Hier wird wahrscheinlich einiges den Bach runter gehen. Aber Herr Schäuble stellt mir bestimmt sein Backup zur Verfügung. 😉

In diesem Sinne, auf ein gutes neues Jahr!

Suchen 2007: Eine Auswahl

Kenner der Materie wissen mit dieser Art der Liste etwas anzufangen. Da Deutschland spätestens heute zum präventiven Überwachungsstaat geworden ist, bleibt nur das, was viele Menschen 40 Jahre lang gemacht haben: Mitmachen. Hier also die Liste. Die IP-Nummern, Adressen der Suchenden mit Hobbys und Konsumvorlieben erhalten Sie auf Anfrage von ihren örtlichen Staatssicherheitsorganen.

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