Bei soviel Blödheit, da krieg ich SO einen Hals. Frau Rowling macht sich natürlich (hoffentlich) einen Spaß daraus. Aber dass SpOn so tut, als hätte es z. B. den New Criticism nie gegeben, macht mich ganz wild. Da könnte man ja annehmen, dass man bei SpOn gar keine (Aus)bildung besitzt und bei AP und Reuters ebenso wenig. Aber soetwas passiert, wenn man entweder nur Praktikanten heranlässt oder Leute, die als einzige Qualifikation vorweisen können, dass sie eine Art zweijähriger Behelfsausbildung ohne richtigen Plan gemacht haben. Kann mir doch niemand erzählen, dass es für Literaturwissenschaftler tatsächlich auch bei der Presse Stellen gäbe, die nicht im Rezensionsunwesen lägen. Das ist doch hoffentlich Allgemeinwissen, was hier bei SpOn fehlt.
UPDATE 20071022: So schreibt man darüber.
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2 Kommentare
mal wieder was gelernt: new criticism. musste ich erstmal nachschlagen
Oder wenn man so will: Yer another Literaturtheorie…
One Trackback/Pingback
[...] weiß SPIEGEL Online zu berichten. Horatiorama bekommt bei sich SO einen Hals, erstens weil sich solche “Geständnisse” gegen gewisse Traditionen der Literaturauslegung richten und zweitens keiner bei SpOn sich bemühte, diese Aussagen vor einem (wenigstens halb-)wissenschaftlichen Hintergrund zurecht zu rücken. [...]
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