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Monthly Archives: October 2007

Eudora: Massenmailversand mit Listenfunktion

Frage: Wie schickt man Massenmails mit der Listen-Funktion bei Eudora, ohne dass man allen Empfängern die E-Mail-Adressen aller Empfänger übermittelt?

Antwort: Da gibt es zwei Möglichkeiten.

1. Eudora-Like

a) Adressbuch über Strg.+L oder über das Menü aufrufen.

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b) Neuen Eintrag anlegen.

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c) Der Liste einen Namen geben (s.u.: roter Pfeil).

d) Adressen in die Liste eintragen (s.u.: gelber Pfeil).

e) Dem Empfänger einen Namen geben (s.u.: grüner Pfeil). Dieser Name wird dann anstelle der Empfängeradressen bei den Adressaten angezeigt.

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d) Beim Schreiben der Mail einfach den Listennamen als Empfänger angeben.

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e) Abschicken. Der Empfänger würde bei unserer Beispielmail im Emfängerfeld einfach “Feierwillige:;” lesen und eben keine Adressen sehen.

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Hinweis) Steht nur eine Adresse in der Liste, wird diese mit übermittelt. Ab zwei Adressen funktioniert das Verfahren problemlos.

2.) Oldschool

a) Liste anlegen.

b) Listen-Name beim Schreiben der Nachricht ins BCC-Feld.

c) Eigene Adresse, vielleicht mit Zusatz ins Empfängerfeld (z. B. “Undisclosed Recipients “).

d) Abschicken.

Literatur ist das Leben und das Leben Literatur, oder etwa nicht?

Heute hätte ich vielleicht die Chance gehabt, jemanden zum Studium der Literaturwissenschaft zu bewegen. Ich habe es nicht getan und frage mich nun warum. Ist nicht die Literaturwissenschaft die Wissenschaft, die sich mit dem Leben in all seinen Facetten beschäftigt? Ist nicht Literatur das Leben und Leben Literatur? Gerade für einen Menschen, der ein bisschen orientierungslos durch die Welt treibt, kann sie doch ein Anker sein. Sie kann helfen, sich selbst zu verorten, sich im Vergleich mit anderen Leben auszumitteln. Aber braucht man dafür die Wissenschaft? Würde nicht die Literatur allein genügen? Oder wäre ein Studium der Philosophie oder der Psychologie angebrachter? Vielleicht habe ich sie nicht empfohlen, weil der Spagat zwischen meiner Vorstellung von Literaturwissenschaft und dem Schwerpunkt an einer bestimmten Universität zu groß ist. Vielleicht glaube ich nicht, dass man mit dieser Ausrichtung das tun kann, was Literaturwissenschaft ihren Wert gibt. Vielleicht aber bin ich gar nicht so sehr überzeugt, wie ich dachte? Ich mache mir Sorgen. Um mich und um den Typen. Vielleicht war ich aber einfach viel zu müde.

Das Groitzsch-Phänomen: Tappen Polizei und Staatsanwaltschaft wirklich im Dunkeln?

Wie Mephisto meldet, wisse die Staatsanwaltschaft noch nicht, was da eigentlich los war:

Nach der Massenprügelei vergangene Woche in Groitzsch sucht die Staatsanwaltschaft weiter nach Erklärungen. [… Es] ist noch unklar, wie und warum es überhaupt zu der Schlägerei kam. [Link von mir]

Das klingt ja ziemlich lächerlich, schließlich überwacht man doch in Leipzig so gern. Da hätte den Überwachenden doch auffallen können, dass man in linksautonomen Kreisen die “Befreiung” des Leipziger Umlands plant. Erst müssten die Dörfer nazifrei werden, bevor man nach Leipzig zurückkehrte… Der Witz dabei ist, dass nicht nur Polizei und Staatsanwaltschaft dabei unschön aussehen, sondern eben auch diverse linksradikale Leipziger Randalierer, da sich nun zeigt, dass es in der Tat nur immer um Kloppe gegangen sein muss. Jetzt wo Worch und Konsorten nicht mehr in Leipzig präsent sind – und wenn, dann nur mit einer kleinen Gruppe traurig dreinkuckender Spinner -, muss man sich eben umorientieren, um seinen Spaß zu bekommen.

Man kann den Kollegen Polizisten nur wünschen, dass sie einmal auf die Idee kommen, ein paar Euro für Kameratechnik zu sparen und lieber ihren Arsch vor den Rewe am Kreuz bewegen, um mit den Leuten zu reden. Dann tappen sie beim nächsten Mal auch nicht im Dunkeln.

Kaliningrad

Königsberger Klopse

Sony Ericsson w880i

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*freu*

Kaffeehaus des Monats<sup>*</sup>

Wenn du mal richtig Zeitung lesen willst:

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F-S-Magistrale, im ersten ZT abends um neun.

(Den Kaffee allerdings aus der Thermoskanne. Oder eben an Streiktagen kostenlos auf Querbahnsteigen überall in Deutschland.)

[Zeitung im Bild wohl die Bahnausgabe der SZ. *.]

Hals – SO einen

Bei soviel Blödheit, da krieg ich SO einen Hals. Frau Rowling macht sich natürlich (hoffentlich) einen Spaß daraus. Aber dass SpOn so tut, als hätte es z. B. den New Criticism nie gegeben, macht mich ganz wild. Da könnte man ja annehmen, dass man bei SpOn gar keine (Aus)bildung besitzt und bei AP und Reuters ebenso wenig. Aber soetwas passiert, wenn man entweder nur Praktikanten heranlässt oder Leute, die als einzige Qualifikation vorweisen können, dass sie eine Art zweijähriger Behelfsausbildung ohne richtigen Plan gemacht haben. Kann mir doch niemand erzählen, dass es für Literaturwissenschaftler tatsächlich auch bei der Presse Stellen gäbe, die nicht im Rezensionsunwesen lägen. Das ist doch hoffentlich Allgemeinwissen, was hier bei SpOn fehlt.
UPDATE 20071022: So schreibt man darüber.

Wilma-Party: eigene und fremde Bilder

Wie sieht so eine WILMA-Party überhaupt aus – die Menschen, die sie ausmachen, der Raum, die Musik, die Stimmung? Ich habe nach dem passenden Bild gesucht, und konnte letztendlich nur eine Auswahl diverser treffen.

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Für welches sich die Heldenstädter entscheiden, steht noch nicht fest. Vielleicht entscheidest du dich, lieber Leser, für ein anderes oder machst dir selbst eines. Am 25. Oktober (Donnerstag) ab 21 Uhr im Kulturbundhaus. Eintritt zwei Euro bis zehn Uhr, danach fünfzig Cent mehr. Drinnen: Internationale Leute, Musik, Tanz, Knabbereien, Bier, Wein, Schorle, Wodka-Ahoi. Komm!

[Bilder: Wilma-Website; Zimmermann, Junghänel]

Canterbury Tales

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Inzwischen ist wirklich eine ganze Kerze abgebrannt.

ist ihre intelligenz die selbe wie unsere, herr watson?

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I cannot understand how I could have said what I am quoted as having said. I can certainly understand why people, reading those words, have reacted in the ways they have.

Liegt am Alter, Herr Watson, am Alter.

Übrigens musste ich da gleich wieder an die skandalöse Eröffnung der Bio-City in Leipzig zurückdenken, bei der ich diesen Mann als extrem arrogant erlebte. Das hatte damals den Vorteil, dass er mit seiner Rede ein riesengroßes Fragezeichen hinter den Sinn und Zweck der Einrichtung setzte. Das muss man sich einmal überlegen: Da wird dieses Ding eröffnet, die Projekte werden vorgestellt, man lobt sich, ist gut angezogen, trinkt Sekt, hat sogar den Doppelhelix-Watson eingeladen, damit der ein paar wohlwollende Worte sagt. Und was macht der: Er kritisiert, dass hier so viel investiert dabei aber das Wichtigste überhaupt vergessen wird: die Forschung am Menschen. Er erwähnt die deutsche Geschichte. Eine Schlussstrichrede. Ich kann mich noch erinnern, dass es damals ein kritisches Raunen im Publikum gab, sich jedoch niemand traute, die Feierstunde durch eine direkte starke Reaktion zu gefährden. Man blieb sitzen.

[Bild: Biosaxony; Martin Gillo und James D. Watson, 2003-9-7]

Enright

I heartily recommend having a breakdown young: then you make your decisions and get on with it. I see people who are in permanent crisis, like a chronically faulty car. The exhaust is permanently hanging off the back of their life. If the car broke down completely, they’d have to get it fixed. There would be no more messing. (Anne Enright/winner of the Man Booker Prize 2007)

Dinge, die man verpasst, wenn man sich z. B. nicht um seine Feeds kümmert: "Walter Kempowski und die Fliegen" und "Armani und die Spiegelwelt"

Walter Kempowski interviewt von Peer Teuwsen von der Weltwoche:

Herr Kempowski, ich muss Sie jetzt mal etwas fragen: Schon während unseres ganzen Gesprächs schlagen Sie Fliegen tot. Machen Sie das gerne?
Mittags eine einzige Fliege, und der Mittagsschlaf wird unmöglich. Die können ja auch anderswo fliegen. Meine Frau ist dagegen, sie sagt, ich solle alle leben lassen. [hier]

Apropos Fliegen: Armani öffnet das Archiv und es fliegt ein uralter Clip von David LaChapelle heraus:

Dinge, die passieren: Dass man mal zuviel beim Billigaufbäcker zahlt

Dass Herr Jensen, nach dem beschriebenen Beschiss, vor einem Bäcker in der Leipziger Innenstadt warnt, finde ich nicht schlecht. Selbst habe ich nie bei BackWERK in der Petersstraße gekauft, kann diese Bäckerei also nicht boykottieren.

“Wie reden Physiker in der Kneipe, wenn sie überhaupt in eine Kneipe gehen?”: Juli Zeh redet schon wieder

Dabei wäre es doch besser, wenn sie schriebe.

Gut, da redet sie mit SpOn über ihr Schilf, macht aber den Fehler, den viele machen.

Ich muss gestehen, dass ich das Fach gleich abgewählt habe. Aber das lag nicht am mangelnden Interesse, sondern an meiner mangelnden Mathebegabung. Meine einzige Erinnerung an den Physikunterricht ist, dass der Lehrer eine riesige Bleikugel nahm, sie runterfallen ließ und sagte: “Das ist Gravitation”. Danach war eine riesige Delle im Boden.

Na, wenn nur die Delle im Kopf blieb, war die Abwahl des Fachs ja begründet.

Mich kotzt geistes- und sozialwissenschaftliche Naturwissenschaftsignoranz an. Enorm. Wenigstens lobt sich Zeh nicht noch für ihre Defizite.

Wo beschwert man sich…

…denn über Hubschrauber, die den ganzen Sonntag vorm Fenster herumkreisen?

Die hohe Wonnegans

Eines der letzten Bilder des ausgestorbenen Tieres:

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Ein Link zum Podcast von dradio (Kritik am 12.10.2007) zu Alex Hackes Sachbuch Der weiße Neger Wumbaba kehrt zurück bei Antje Kunstmann.

Libreka! am Start.

libreka! präsentiert sich zur Frankfurter Buchmesse erstmals der Branchenöffentlichkeit. Libreka! war früher mal VTO und ist sowas ähnliches wie Google-Books, nur auf deutsch und irgendwie auch anders. Habe mal geschaut:

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Nobel, nobel: Lessing kricht Preis

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Habe mich vertippt. Zum Glück wollte niemand gegen mich wetten. Kein(e) US-Amerikaner(in) bekommt den Literaturnobelpreis. Nein. Die Doris. Herzlichen! Gleich mal im Regal gecheckt. Da steht nur The Fifth Child (krasse Story!). Muss wohl aufstocken. Macht man doch so beim Nobelpreis, oder?

[Bild: lit.cologne, 2006; Elke Wetzig; CC-SA 2.5; Quelle]

Uni nimmt mehr Studierende als geplant…

meldet Mephisto und erklärt, dass das mit dem Hochschulpakt 20/10 zu tun habe, nach dem so viele Studierende aufzunehmen seien wie 2005, da es sonst zu Stellenkürzungen käme. Fraglich ist, wie das funktionieren soll, ohne die Akkreditierung der neuen Studiengänge zu riskieren. Schließlich ist, nach meinem Wissen, ein alter Magister nur einen Bruchteil eines Bachelor im Belegungsschlüssel wert. Aber wahrscheinlich ist das ohnehin Wurst. Irgendwie wird man sich durchlavieren. Beim Trabbi hammer früher schließlich ou Goula in de…….

<i>In Rainbows</i> | Download Day

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Today’s the day…

Yeah, yeah! 😉