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Okta-Stöckchen

Looza schmeißt mir ein Wahrheit-oder-Pflicht-Stöckchen zu, das ich gern fange (Vielen Dank!). Es kommt mit Regeln:

  • Jeder Spieler, jede Spielerin beschreibt acht Dinge von sich.
  • Wer das Stöckchen zugeworfen kriegt, schreibt das alles in seinen Blogrein, mitsamt den Regeln.
  • Nun überlegt man sich, an welche acht Personen resp. Blogs man das Stöckchen weiter reicht.
  • Schlussendlich schreibt man bei den Betreffenden einen entsprechenden Beitrag/Kommentar in den Blog.

Na denn…

  • Erstens (mein Balkon): Bis vor drei Wochen hatte ich meine alten vertrockneten Studentenblumen vom letzten Jahr noch auf dem Balkon stehen. Mein Vater, der Gärtner, kam zur Tagetes-Neupflanzaktion vorbei, brachte Pflanzen und Erde. Als Dank dann zur Bierbörse. Kein gutes Geschäft für ihn und die Nachbarn können auch nicht mehr lästern. Aber ich freue mich des Anblicks.
  • Zweitens (meine Stapel): Ich bin ein Stapler. Ein Dokumentenstapler (deutsch, nicht englisch). Die Stapel hecken auch. Es ist unmöglich. Meist sind sie systematisch. Aber manchmal springen sie über und es bilden sich Mischwesen. Bastardstapel. Die sind besonders schwer aufzulösen. Ihre Dekonstruktion benötigt zuweilen Stunden.
  • Drittens (meine Zeit): Ich werde wohl auch nie in die Sowjetunion reisen können.
  • Viertens (meine Bekannten): Ich kenne jemanden, der sich manchmal Quicolino nennt. Verrückt, nicht?
  • Fünftens (mein Plugin): Mein LastFM-Plugin stürzt beim Start von Winamp immer ab.
  • Sechstens (meine Füße): Ich habe sehr flexible Zehen. Ja, auch lang sind sie. Ich kann mit ihnen ganz gut greifen und mich vielleicht sogar damit an Ästen festhalten–wer weiß? Nein, Zeige-, Mittel- und Ringzeh (haben die nicht-medizinische Namen?) wirken fast wie eine Kinderhand.
  • Siebtens (mein Ekelgefühl): Ich habe nichts dagegen, beim Essen über für andere eklige Dinge zu reden. Mir wird davon nicht schlecht und meine Appetit verliere ich auch nicht. Aber es gibt ein paar Dinge, die ich mir nicht vorstellen mag–mit oder ohne Essen. Zum einen ist das, wie jemand ein herunterfallendes Messer fängt. Ikea hatte im Beipackzettel meines Küchenmessers davor gewarnt, fallende Messer fangen zu wollen. Und dann–ich hatte neulich mit Guido darüber gesprochen–mag ich mir nicht vorstellen, wie ich an Bahnsteigen just in dem Moment ins Gleisbett stürze, wenn eine Bahn angefahren kommt. Ich halte Abstand und stehe auch immer hinter den weißen Linien. Es ist wirklich so, dass mich die Vorstellung etwas ekelt. Dann lieber von einem herabstürzenden Flügel erschlagen werden.
  • Achtens (mein Herpes): Wo wir schon dabei sind… Ich kriege in einigen Kneipen vom Flaschenbier, und in einigen auch vom Glas, manchmal Griefen. Es ist furchtbar. Ich muss vor dem Trinken mit einem Taschentuch den Flaschenhals reinigen. Dann geht es. Ich weiß nicht: Es ist psychosomatisch, oder? Oder gibt es einfach versifftes Abwaschwasser und schmutzige Bierflaschen?

An wen soll ich jetzt den Staffelstab weiterreichen? Die Chancen sind gering. Also lege ich das Stöckchen zum Gebrauch hier ab und bitte einfach die Leser, dieses aufzugreifen. Wie schaut es denn z. B. mit der Pummelfee oder Besteckfachinlaufrichtung aus?

Solitärkommentar

  1. Pummelfee wrote:

    na mal gucken ;)

    Monday, July 30, 2007 at 8:37 pm | Permalink

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