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Monthly Archives: May 2007

Kraninger

Source and Copyright: cf. link.Finde es ja schon eine ganze Weile extrem schwachsinnig, Wasser in Flaschen in der Kaufhalle zu erwerben. Dass sich jetzt sogar der Spiegel dieser Idiotie widmet, finde ich deshalb gut. Mein Aufruf an die Öko-Wasser-Schweine: Nutzt doch mal den Wasserhahn!

European Song Contest

Irgendwie bin ich ja dagegen, sich das nächste Mal solch einen absurden Wettbewerb anzutun. Ist ja gar noch schlimmer als DSDS!

Danke Chemnitz!

Bahnsecurity Chemnitz 2Bahnsecurity Chemnitz 1Für diese Bilder wollte ich eigentlich nicht getötet werden. Zwar erlaubt die Hausordnung deutscher Bahnhöfe das nicht-kommerzielle Fotografieren, jedoch war mir nicht klar, dass man vielleicht dabei seine Gesundheit riskiert, wenn einem aggressive–wahrscheinlich outgesourcte–Sicherheitsmänner brüllend entgegenkommen und weitere Bilder solch formschöner Absperrungen mit aller Macht verhindern wollen. Ich kannte so etwas bisher nur aus Reportagen aus Putains [sic!] Russland, nicht aber aus “Großstädten” *lach* der sächsischen Provinz. Vielleicht schilder ich den Vorfall mal in en détail in Kürze–dies erst einmal als Teaser und als zweiten Teil der Bahnhofs-Absperr-Foto-Reihe, die in Leipzig begann. Wenn jemand mal von der Bahnhofs-Security in Chemnitz verkloppt wurde, kann er aber gern schon einmal die Kommentarfunktion nutzen…

Wagners Russ

Wagners Russ

Hier ruht und wacht Wagners Hund Russ (Jetzt mal ehrlich, da steht doch ‘Guss’, oder?).

Ja, das ist ja mal was! Viel besser, als in der Mensa Academica den Genuss des Erbseneintopfs abbrechen zu müssen–heute geschehen–, weil man irgendwann auch auf den zweiten Stein beißt und nicht mehr an einen unglücklichen Zufall denkt ist ja, durch Beirut zu schlendern und das Haus Wahnfried zu besuchen, dass durch die bescheidene Zwischenetage auffällt, in der ehemals auch Wagners Bad und Ankleideraum war. Natürlich hatte der, trotz des Dranges, sich irgendwie besonders toll präsentieren zu müssen, schon eine Idee, dass hohe Räume irgendwie doch schlecht zu beheizen sind, und dass man nach dem Bade also frieren könnte. Haus Wahnfried ist eine Reise wert, und sei es nur, ob des eigenartigen Rundgangs durch die Obergeschosse: Im Musiksaal tönen die Tonträger und im Garten wacht der Hund am Grab von Cosima und Richard. Wie schön!

Schwein am Spieß

Noch ein Nachtrag zum österlichen Markttreiben in LE. Da ist dieses Foto, das in Marions, Martinas oder Roswitas bebildertem Kochbuch bestimmt nicht zu finden ist: Das Schwein am Spieß. Natürlich darf das Bild–wie fast alles (hier auf dem Server abgelegte) in diesem Blog aber eben im Gegensatz zu besagter Roswita, Martina, Marion oder so–hier gern verwendet werden: by-nc-nd. Also: Schiebt ein Schwein auf den Spieß und berichtet darüber! (Und wer in Zukunft–auch in kritischer Absicht–noch auf bebilderte Abmahnkochbücher à la Martina oder Marion oder so verlinkt, wird aus meinen Feeds geschmissen.)

Noch was zur eröffneten Grillsaison: Gibt es schon Bilder der neuen Mensa Petersteinweg? Habe gehört, dass gestern schon die Türe offen stand. Am Montag bin ich allerdings zur Eröffnung des neuen Salattempels nicht da. Da bin ich anderswo.

Aus der losen Reihe “Reichenbach im Vogtland / oberer Bahnhof”

Heute standen die Menschen, die auf den Bäderexpress nach Leipzig warteten an Bahnsteig drei, obwohl der Zug auf der vier fahren sollte. Was war geschehen? Meinem geschulten Auge fiel sofort auf, dass die Menschen in der Sonne stehen wollten. Bahnsteig vier lag im Gegensatz zur drei nämlich im Schatten. Verrückt, was es doch für Sachen zu erleben gibt in Reichenbach im Vogtland! Der Hammer!

Das nächste Mal mache ich vielleicht einmal ein Foto für die Reihe. Eine Idee habe ich schon: der für die Gäste des Imbiss’/Kiosks reservierte betischdeckte Tisch vor dem Bahnhofsgebäude. Dort traf ich gestern übrigens einen netten jungen Mann,* der Problem beim Öffnen seiner nachmittäglichen Bierflasche hatte. Natürlich habe ich ihm geholfen. Angenehm fand ich, dass er sich für seinen Bierkonsum entschuldigen wollte. Er müsse schließlich eine Dreiviertelstunde auf seinen Bus warten…

[* Naja, um die fünfundsiebzig Jahre vielleicht. Er versuchte die Flasche an der Tischkante aufzuschlagen. Der schön länger neben dem Tisch herumlungernde Jugendliche in der sehr warm aussehenden Jacke der Marke Lonsdale zeigte übrigens keine Ambitionen der älteren Generation eine Hilfestellung zu leisten.]