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Zensur Zweierlei: Ziercke meets Kim

Pjöngjangs Behörden verbannen, nachdem die FAZ dort schon eine ganze Weile nicht mehr zu finden ist, nun alle deutschen Zeitungen und Zeitschriften aus dem Lesesaal des dortigen Goethe-Instituts. Offizielle Begründung: Man wolle Platz für wissenschaftliche und technische Publikationen schaffen. Dumm, dass sich Frau Limbach 2004 schon auf den Titel “Vermittlungsstelle für Deutsche Wissenschaftliche und Technische Literatur im Goethe-Informationszentrum Pjöngjang” einließ. Dann kann man das eben so begründen.

Berlins Behörden verbannen*, nachdem es schon eine ganze Menge Kritik an den repressiven Sicherheitsrichtlinien für den Gipfel gibt, nun einige kritische Journalisten vom G8-Treffen in Heiligendamm. Offizielle Begründung: Keine. Das zuständige Bundespresseamt handle lediglich auf Empfehlung des BKA. “‘Wenn von den Betroffenen ein Sicherheitsrisiko ausgeht, müssen die Behörden triftige Gründe nennen’, sagte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. ‘Es drängt sich nach unseren Erkenntnissen allerdings der Eindruck auf, dass kritische Berichterstattung über den G 8-Gipfel unterdrückt werden soll’” [Reiner Metzger bei der taz.

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