Na wie schön, jetzt gehen die Verfassungsschutzakten über mutmaßlich organisierte Kriminalität doch an die Staatsanwaltschaft. Wichtig sei nach André Hahn von der Parlamentarischen Kontrollkommission des sächsischen Landtags nun, dass die Dokumente auch an die Generalbundesanwaltschaft und das BKA gingen, da die sächsischen Staatsanwaltschaften selbst verwickelt seien. “Die Unterlagen sollen brisantes Material zu Korruption, Amtsmissbrauch und Kinderprostitution enthalten”–das volle Programm also–und es seien “auch Politiker, Justiz- und Polizeibeamte aus Leipzig verwickelt” [hier].
Bunkhardt Jung indessen wartet auf Hinweise aus Dresden. Vielleicht kommen die ja doch noch, die Zeichen und Wunder aus dem Osten. Vielleicht…
[Quelle: Mephisto]
Ach, und falls der lustige sächsische Sumpf nicht trockengelegt wird, dann kann man, falls man diese sächsische Qualifikation noch nicht erworben hat, das Nassfilzen auch erlernen.
Noch nicht qualifizierten Staatsdienern sei aber bewusst, dass sie ohnehin schon verdächtig sind: Du bist Staatsfeind [via: Batz]. Da kann man sich nur darüber wundern, dass im Bereich um unseren derzeitigen Lieblingszaun um Heiligendamm herum keine Selbstschussanlagen oder Minen angebracht wurden. Das gab es doch schon einmal, und hat ein paar Jahre ganz gut funktioniert. Damit ließen sich Demonstrationen im Sicherheitsbereich (200m / 2000m) doch viel leichter vermeiden. Lieber Herr “Staatssicherheitsminister”, das wäre doch viel effektiver als vorbeugende Haft.



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