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Aus der losen Reihe “Reichenbach im Vogtland / oberer Bahnhof”

Heute standen die Menschen, die auf den Bäderexpress nach Leipzig warteten an Bahnsteig drei, obwohl der Zug auf der vier fahren sollte. Was war geschehen? Meinem geschulten Auge fiel sofort auf, dass die Menschen in der Sonne stehen wollten. Bahnsteig vier lag im Gegensatz zur drei nämlich im Schatten. Verrückt, was es doch für Sachen zu erleben gibt in Reichenbach im Vogtland! Der Hammer!

Das nächste Mal mache ich vielleicht einmal ein Foto für die Reihe. Eine Idee habe ich schon: der für die Gäste des Imbiss’/Kiosks reservierte betischdeckte Tisch vor dem Bahnhofsgebäude. Dort traf ich gestern übrigens einen netten jungen Mann,* der Problem beim Öffnen seiner nachmittäglichen Bierflasche hatte. Natürlich habe ich ihm geholfen. Angenehm fand ich, dass er sich für seinen Bierkonsum entschuldigen wollte. Er müsse schließlich eine Dreiviertelstunde auf seinen Bus warten…

[* Naja, um die fünfundsiebzig Jahre vielleicht. Er versuchte die Flasche an der Tischkante aufzuschlagen. Der schön länger neben dem Tisch herumlungernde Jugendliche in der sehr warm aussehenden Jacke der Marke Lonsdale zeigte übrigens keine Ambitionen der älteren Generation eine Hilfestellung zu leisten.]

2 Trackbacks/Pingbacks

  1. […] Wie bereits versprochen, mal ein Bild aus Lovely Reichenbach. Draufklicken und das Panorama genießen! Ja, mein Canon-Stitch-Assistent funktioniert nicht richtig, deswegen habe ich ein bisschen Info aus dem Bild genommen. Aber einen generellen Eindruck bekommt man schon. Das nächste Mal hoffe ich, die für Kiosk-Besucher bereitgestellte Festzeltgarnitur ablichten zu können. […]

  2. […] Zum Abschluss der Vorlesungszeit endlich das versprochene Foto vom Freisitz des Reichenbacher Bahnhofskiosks. Auf dem Rückweg nach Leipzig mache ich meist Halt in Plauen. Dort gibt es am Bahnhof nicht nur den Fanshop einer lokalen Brauerei, einen ganz eigenartigen Geschenkeladen (hässliche Plüschtiere, Kunstblumen und Fahrscheine) und einen Döner-Laden, sondern eben auch den Wiener Feinbäcker, der dort mit sehr viel Liebe von einer engagierten und sympathischen Frau betrieben wird. Leider haben die Reichenbacher wohl noch nicht erkannt, dass es an ihrem Bahnhof jetzt auch sonntags frische Brötchen gibt. Mal schauen also, wie lange der Bäcker dort Bestand haben wird. Ich bin auf ihn angewiesen, da ich sonst nirgends vernünftigen Kaffee bekomme. Im Zug und an dem anderen Minibäckerstand am Bahnhof Plauen dort gibt es nur eine lauwarme Plürre, die einem wohl, ehe man sich’s versieht, die Zähne bis zur Wurzel auflöst. […]

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