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Monthly Archives: April 2007

Rossetti’s Illustrations for Tennyson’s “The Palace of Art”

Cf. link D. G. Rossetti, (left) King Arthur and the Weeping Queens and (right) St. Cecelia, 1857, engr. Dalziel Brothers, wood engraving, 3.6 x 4.2 in and 4.2 x 3.6 in. Cf. link

In 1857 Dante Rossetti created four designs for illustrations to be included in Edward Moxon’s collection of Tennyson’s poetry, which also included illustrations done by many other members of the PRB. Two of these engravings, titled King Arthur and the Weeping Queens and St. Cecelia, illustrate Tennyson’s The Palace of Art, a poem that expresses the spiritual despair of the Soul who isolates herself in her arts and can only be cured by leaving the palace of art for a cottage among men. In the case of all of these illustrations, Rossetti drew his designs straight onto the blocks of wood, thus the actual drawings were destroyed when carved (Ironside 33). Rossetti felt that the engravers who actually reproduced his works did not do them justice, even the prominent Dalziel brothers. However both illustrations still demonstrate Rossetti’s interpretive creativity in their design.[here]

Niemand hat die Absicht einen Überwachungsstaat zu errichten

Via Freischwimmer und Batz.

Affensprung im Hammelstall

Ursula von der Leyen, die Sammelrandgruppenfrau für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, sollte bei der Debatte um Kinderbetreuung im Bundestag doch eigentlich anwesend sein. War sie aber nicht. Darum sollte nach Geschäftsordnung ihre Anwesenheit erzwungen werden. Der Hammelsprung über den Antrag der Opposition jedoch offenbarte eigentlich nur, dass weniger als 300 Abgeordnete im Haus waren und der Bundestag also nicht beschlussfähig. Im Publikum protestierten Menschen gegen die politische Allmacht der Wirtschaftslobby. Diese Proteste wurden genau so schnell aufgelöst wie die Bundestagssitzung. Was bleibt ist der Eindruck eines gut bezahlten Berliner Faschings im Reichstagsgewand. Dazu passt dann auch der Beitrag der beliebten Aachener Büttenrednerin.

Some like it Hot: Porridge Fills an Englishman, Prunes Clear him Out

Source and info: see link.Alec Holden of the Telegraph writes about the Brits’ daily porridge for breakfast. He enumerates several people being in favour of the horrible gruel, but at least one being not–E. M. Forster on a boat train in 1944:

“Hearing the stewards’ breakfast cry of ‘porridge or prunes’, his heart sank: ‘an epitome not indeed of English food but of the forces which drag it into the dirt… the spirit of gastronomic joylessness. Porridge fills an Englishman up, prunes clear him out… they eschew pleasure.'”

Pappe, Kunststoff (mehrfarbig), Holz/Farboffset, gegossen, geprägt, gesägt: Ich war ein Vero-Construc-Kind

Nochmal ein Nachsatz dazu: Mir ist aufgefallen, dass ich fast alle Kästen aus der Reihe Vero Construc hatte. Nur der Fahrzeugbau fehlte. Beim DHM finden sich Abbildungen der Kästen: 100-Kleiner Grundkasten, 200-Großer Grundkasten, 300-Zahnradgetriebe, 400-Getriebemotor, 500-Beleuchtungssatz, 600-Lochstreifengerät und sogar die 220, den Bausatz für Bagger und Raupe mit den erst zusammenzusetzenden Kettengliedern. Ich werde fast wehmütig beim Anblick dieser Kästen…

“Neigetechnik…

Quelle: Siehe Link.…ermöglicht es Zügen, sich wie ein Motorradfahrer mit bis zu 8° Neigung in die Kurve zu legen. Dadurch wirkt der Zug den Fliehkräften entgegen und kann mit bis zu 30% höherer Geschwindigkeit durch Kurven fahren, ohne dass der Fahrkomfort der Fahrgäste durch erhöhte Seitenbeschleunigung (Zentrifugalkraft) beeinträchtigt wird” [hier]. Mit diesem Zug kann man beispielsweise von Connewitz nach Hof fahren. Obwohl der Zug streckenweise schön schnell ist, gibt es doch ein Problem: Angeblich werden 30% der Mitfahrenden seekrank. Ich werd es sicher. Es ist wirklich zum Kotzen, speziell dann, wenn man rückwärts fährt und nach unten kuckt, um zu lesen. Vorwärts fahren muss man, aus dem Fenster sehen und am Gang sitzen. Angeblich. Ich arbeite noch dran. Letztens schien es schon besser.

Quelle-Versand arbeitet an seinem Image als Captain of Industry

323 Beschäftigten des Quelle-Versandzentrums in Leipzig soll nun gekündigt werden. Das ist jede vierte Stelle. Für den Rest bedeutet das, dass die Arbeitszeit von 38 auf 42 Stunden pro Woche steigt. Das nenne ich doch mal sozial! Wahrscheinlich heißt das dann also, dass Quelle geringfügig mehr einnimmt (weniger für die Löhne ausgibt) und Kosten an das Gemeinwesen abschiebt. Für mich heißt es, dass ich dort bestimmt nicht bestellen werde–ich freue mich immer, wenn ich bei soetwas konsequent ideologisch sein kann (“Keine Müller-Milch für mich, bitte!”). Schließlich bekommen die ehemaligen Arbeiter von mir ja schon direkt über die Sozialabgaben Geld. Vielen Dank, Quelle!

Ach übrigens…

…ich distanziere mich von meinen Aussagen. Ganz allgemein.

WILMA-Party überstanden

Es gab also eine Menge Beck’s und Beck’s-Verschnitte mit Limette und Apfelsine. Auch eine ganze Reihe Leute und lustige Musik. Was mir diesmal auffiel war: die Chill-Out-Zone wurde nicht angenommen, obgleich das Bier dort, wen wundert’s?, am kühlsten war; es gab sehr viele Leute, die auf die Frage, ob man sie fotografieren dürfe einfach nicht antworteten oder den Kopf schüttelten sondern sich umdrehten. Die habe ich gefressen, alle Sprachlosen. Bilder hier.

Elfriede J. beim D-Radio pathologisiert

Anlass war Elfriede J.s “Privatroman” Neid, der seit dem dritten März hier veröffentlicht wird. Im Feuilletonpressegespräch mit Andreas Platthaus war man sich schnell einig, dass man sich doch um die Nobelpreisträgerin sorgen müsse. Psychisch instabil sei sie, vom Abrutschen in die absolute Unverständlichkeit bedroht. Warum liegen ihre Texte überhaupt bei der Münchner a-e-m Entwicklungslabor GmbH?

Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.


[http://ondemand-mp3.dradio.de/podcast/2007/04/17/dkultur_200704171009.mp3 | ab 5’29”]

Die geilste Party der Stadt am Donnerstag

Auftakt WS 2006/07

Wem brauch ich’s noch sagen: Wer die WILMA-Semesteranfangsparty verpasst, der kann einem nur Leid tun. Damit ich nicht soviel Mitleid aktivieren muss, hier noch einmal die Facts: Donnerstagabend (19.4.) im Kulturbundhaus. Eintritt 2EUR, Getränke sehr billig, Musik gut tanzbar (so ein paar Klassen besser als im Poly), schöne, intelligente und internationale Menschen.

Bayerische Verfassung

“Ehe und Familie sind die natürliche und sittliche Grundlage der menschlichen Gemeinschaft…” Was mich ein bisschen stört ist der bestimmte Artikel und das Adjektiv ‘sittlich’. Kann man das gutheißen?

Reichenbach im Vogtland…

…scheint ja eine ganz eine furchtbare Einöde zu sein. Zwar gibt es am Bahnhof sogar einen Kiosk mit preiswerten, bodenständigen und mit Liebe zubereiteten Bockwürsten, Wienern, Frikadellen und Currywürsten; mehrere elektronische Anzeigetafeln mit den Abfahrtszeiten der Busse vor dem Bahnhof; ein paar Menschen und eine wunderschöne Hohenmarkierungsmarke (der Bahnhof liegt gut 399 Meter hoch). Aber leider ist um die Station drumrum nichts. Gar nichts. Kasachische Steppe. Na, ich übertreibe. Aber schön sieht es da echt nicht aus. Wolfgang Mattheuer hielt es dort aus bis er siebzehn war und stürzte sich dann lieber ins Kriegsgetümmel (na, ob das so freiwillig war?). “Die Neuberin” kommt auch von dort (sie floh (zugegebenermaßen vor ihrem gewalttätigen Vater)). Dumm nur, dass die Umsteigezeit dort so lang ist…

“Heil Hitler, Herr Filbinger.” (Otto Waalkes)

Da ich den Otto nicht wirklich mag, war dieses Interview vollständig ohne Notiz an mir vorüber gegangen. Bin jetzt nur über Holgi und Batz, die noch vor dem Trauerredenskandal des Herrn Oettinger über den Filbinger-Tod schrieben, darauf gestoßen. Verrückt ist schon, dass mir bei der ganzen Thematik immer wieder die meist studentische Aufforderung nach dem schnellen Trinken eines preiswerten Bieres einfällt: “Oettinger stürzen!” (vgl. hier).

Wumbu adoptiert

Okay, da habe ich jetzt einen Wumbu adoptiert. Kannst du den mal bitte knuddeln! Los! Du willst es doch auch! Oder soll der ewig weiter so traurig rumstehen? Hm? Auf jeden Fall ist das alles ziemlich krank, fast schon tamagotchiesk.

Das Rudi-Prinzip

Das Rudi-Prinzip exemplarisch für 9 und 12 Gruppen.
Ein Running Dinner ist eine Veranstaltung, die dem Kennenlernen von Menschen, der Unterhaltung und dem gemeinsamem Essen in einem besonderen Rahmen gilt. Es handelt sich um ein 3-Gänge-Menü, welches über eine Stadt verteilt ist, d. h. jeder Gang wird an einem anderen Ort eingenommen. Man lernt i. A. zwölf Menschen beim Kochen und Essen kennen.

Besonders in Universitätsstädten ist dieses Konzept beliebt. Da der Name inzwischen ein eingetragenes Warenzeichen ist (mit dem sich offensichtlich viel Geld verdienen lässt (ich zahle Geld, damit ich jemanden bekochen darf)), läuft das Prinzip jetzt oft unter anderen Namen oder Abkürzungen (z. B. Rudi).

Wie dem auch sei, handelt es sich um eine besondere Aufgabe die Gruppen so zu matchen, dass jede Gruppe genau einmal kocht, dass es für alle Gruppen drei Gänge gibt (von denen einer eben selbst zubereitet wird), und dass keine Gruppe mehrfach auf eine der anderen trifft.

Ein kombinatorisches Problem, dessen Lösung im altbekannten zyklischen Vertauschen liegt. Es müssen mindestens neun Gruppen vorhanden sein, und die Anzahl der Gruppen muss durch drei teilbar sein.

Wer noch elegantere Lösungen kennt, melde sich bitte!

Hinweis 1: Übrigens ergibt sich bei einer Veränderung der Gänge-Zahl auch eine andere Verteilung, die jedoch analog läuft. Hinweis 2: In meinem Bild habe ich versehentlich von “Personen” geschrieben. Da sollte “Gruppen” stehen.

Die sponnen wohl?

Israel schießt beinahe, Ford-Chef entschuldigt sich, Cyber-Mobbing gegen Lehrer, Britischer Prinz im Irak, Maradona will ins Stadion, Siamesische Zwillinge in Bratislava, Deutscher Priester von Strichjunge getötet, Ernteeinsatz wird zum Pflichtprogramm, Arabisch lernen im Jemen. Dann aber, zum Glück noch vor der obligatorischen Knut-Meldung, ein kurzer Text zum Tod von Kurt Vonnegut. Offensichlich lag da noch nichts bereit, und man stückelte kurzerhand aus Agenturmeldungen zusammen. Eigentlich traurig für die Online-Präsenz eines großen deutschen Nachrichtenmagazins.

Tim O’Reilly wird jetzt halt auch alt…

Nur zur Info: dieses Blog ist nicht kodex-konform, im O’Reilly’schen Sinne. Lustig ist, dass Konrad Lischka Tim O’Reilly immer noch als Guru bezeichnet. Wo sind wir denn? Welchem Blogger sagt O’Reilly noch mehr als eine Menge lustig-gezeichneter Tiere?

Barbara Hans über Cyber-Bullying von Lehrern: Ein Grund mehr…

Die Gründe für die Belastungen sind zahlreich: Die Klassen werden immer größer, die Eltern immer kritischer, zugleich erziehen sie ihre Kinder immer weniger, und die Kultusbürokratie erlässt immer mehr Auflagen. [hier]

Sehr milde drückt sich da Frau Hans aus. Man könnte das auch krasser formulieren.

Aufgeplatzes

Ekelhafter Teig, (c)
So sieht’s aus, wenn einem eine Packung Aldi-Fertig-Pizza-Teig vor der Verwendung platzt. Grund war hier eine falsche Lagerung. Es liegt also nicht am Produkt selbst, sondern am Nutzer–dem Betreiber dieses Blogs. Ekelhaft ist es allemal.