Und zwar ist sie es, weil sie uns dazu dienen kann, kohlendioxidneutral Energie zur Verfügung zu stellen. Auch wenn ich konventionelle Atomkraftwerke nicht unwissend verteufle (ich weiß, was ein Dampfblasenkoeffizient ist), rede ich gerade von Kernfusion. In der großen Polemik, die gerade läuft, dachte ich, man würde international mehr Geld für die Fusionsforschung locker machen. Aber nichts da. Nur warum nicht? Kernfusionskraftwerke würden lediglich sehr geringe Mengen leicht und kurz strahlenden Materials (von beim Betrieb aktivierten Reaktorbestandteilen) produzieren, die Müllfrage würde sich nicht stellen, große Unglücke und die Verseuchung ganzer Landstriche wären schlicht unmöglich. 2016 soll der ITER den Plasmabetrieb beginnen. Wenn alles klappt, dann könnte 2060 das erste Fusionskraftwerk stehen. Das ist zu spät! Jahrelang ging es bei den knappen Mitteln nur darum, einen Standort für den ITER zu finden. In Deutschland setzte die Rot/Grüne lieber auf Kohle oder Strom aus dem Ausland als auf wirklich grünen Kernstrom und Versorgungssicherheit für die nächsten Jahrhunderte. Das Bayerische Landesamt für Umwelt bescheinigt mir zwar, dass ich 55% weniger CO2 verursache als der Durchschnittsdeutsche, doch langt das nicht. Ich will Stellarator-Strom!
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