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Monthly Archives: March 2007

Leipzig-New York

Wie Brötchen schreibt, kann man bei Google Maps gut schwimmen und ist auch sonst unglaublich witzig. Hier die Reiseroute Leipzig-New York (Punkt 39).

New Cat: Bayreuth

This is just to say that I added a new category to this blog. Let’s see what texts will be tagged with it in future…

Merrill-Lynch-City-Tower

Na, dann doch so.

Celan und Nibelungen…

Source: Wikimedia / Detailed info: http://en.wikipedia.org/wiki/Image:Concrete_wall.jpg…werden auf der ersten Silbe betont. Wo es bei den Nibelungen ganz klar ist, fragt man sich doch bei Celan. Dieses Desideratum wurde von Thomas Movtchaniouk bereits 2005 erkannt. Lesenswert sein Text: /pawl ‘tšelan/.

Musik im Tatort “Dornröschens Rache”

Source & further info: http://en.wikipedia.org/wiki/Image:AntonyandtheJohnsons.jpgSelbst auf der Website des Produzenten, der Ziegler-Film-GmbH, sind keine Informationen zur verwendeten Hintergrundmusik des heutigen Tatorts zu finden. Der Tatort-Fundus hat jedoch richtig erkannt, dass es sich dabei um Antony and the Johnsons handelt. Auf dem gleichnamigen Album ist es Titel zwei: “Cripple and the Starfish” (Hier kann man bei Amazon reinhören.). Das Musikvideo (Regie: Claire Carré) ist sehr sehenswert. Im Tatort lief auch etwas, das wie eine Live-Aufnahme von Antony klingt. Habe sie nicht erkannt und erbitte Hilfe.

Mein Favourit bei YouTube ist allerdings diese einzigartige CoOp.

Berliner Literaturkritik über Leipziger Handelsblatt-Bloglesung

Dort findet man den Artikel. (Leider hat der Verfasser nicht richtig aufgepasst, und die Textsorte ist ein bisschen unklar: Fängt wie eine Meldung an und endet als Essay. Vielleicht passt das aber auch zur Absurdität einer Bloglesung. 😉 !) Naturgemäß finde ich, dass es der Verriss trifft.

Blog-Lesung im Gartensaal

Bloglesung im Gartensaal des Volkshauses Leipzig, 22.03.2007, (c)

V. l. n. r.: Thomas Knüwer, Don Dahlmann, Madame Modeste, Lyssa, ix, Don Alphonso (vorn) und Julius Endert (hinten).

Übrigens schrieb Alexander Reich in der Jungen Welt gestern:

21 Uhr lädt das Handelsblatt zu einer Leistungsschau der bekanntesten Blogger. Das sind keine Personen oder gar Persönlichkeiten, sondern Kunstfiguren. Sie heißen Don Alphonso, Don Dahlmann, Lyssa, Madame Modeste und x [sic]. Ihr Bemühen um Originalität ist anstrengend bis peinlich.

Überhaupt ist es doch sehr bezeichnend, daß der Siegeszug der Weblogs hierzulande nicht stattfindet, sondern fortwährend beschworen wird von den etabliertesten Medien, für deren Niedergang die Blogs ja eigentlich sorgen sollen. Die Demokratisierung wird von oben »verhindert«, lange bevor überhaupt von Demokratisierung gesprochen werden kann. Ein Grund ist, daß die Blogger nichts wollen, außer aufgekauft zu werden; diese verdammten Nutten. Der andere ist die Angstlust in den großen Verlagen, die nichts mehr fasziniert als der drohende Untergang; die fast schon irre werden beim Warten auf den ernstzunehmenden Gegner.

Mal schauen, was im Nachhinein noch geschrieben werden wird–außerhalb der Blogosphäre, denn die hat ja schon reagiert: Don Alphonso, Henning Bulka, Marcel, Daniel Große, Klingsor und verknüpfend der Guido vom Heldenstadt-Blog.

Was ist das?

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Bootsausstellung?
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Anlageberatung?
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Fotostudio?
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Alles falsch! Es ist die Leipziger Buchmesse. Schön, nicht?

Versottete DDR umgesteckt

Source: http://www.fonerbooks.com/images/cpu_ram.gifJetzt ahne ich, wie schwer die Hardwareheilkunde sein muss. Seit heute Nachmittag lässt sich mein Rechner wieder hochfahren. Kastrationsängste bleiben jedoch.

Noch etwas anderes: Weiß jemand, wo man in Leipzig Stolitschnaja Wodka kaufen kann?

Noch einmal ums Blog und dann gut schlafen…

Da in diesem Jahr bei Leipzig Liest im Volkshaus wohl so ziemlich dieselben Leute für das Handelsblatt Blogeinträge lesen werden wie im letzten Jahr in Düsseldorf, lohnt es sich vielleicht, einmal in die Veranstaltung des letzten Jahres hineinzuhören und dann zu kucken, ob sich etwas verändert haben wird, ob sich Frau Modeste beim Lesen der Pennäler-Tagebucheinträge besser das Lachen verkneifen können wird und ob andere sich nicht ständig verhaspeln werden… Das Handelsblatt hält die komplette Lesung von 2006 als Podcast unter folgenden Links bereit:

01 *Vorgelaber* | 02 Madame Modeste | 03 Don Alphonso | 04 Ix | 05 Frau Nuf | 06 Don Dahlmann | 07 Thomas Knüwer | 08 Modeste | 09 Fonso | 10 Ix | 11 Nuf | 12 Dahlmann | 13 Knüwer | 14 *Schlussgelaber*

The Great Firewall of China

I’m not quite sure why my E. M. Forster website at emforster.de is being blocked by the Great Firewall of China. Might be because E. M. Forster liked the idea of free thought and free speech. Might be because I sent some material Material about Forster sent to Chinaby and about Forster to a university in China and people didn’t like it. Whatever the reason is, I mirrored my Forster website now and it should be accessible from there via this address.

UPDATE (2007-5-24): In the meantime, it appears, the Chinese authorities have blocked this too. As it seems, they have blocked this blog as well. For people in China, the web experience must be quite different, since a number of interesting links will appear to be dead ends.

Kernkraft ist geil!

Quelle: EFDA-JET PR-Seite via Wikipedia. Copyright is held by EFDA-JET.Und zwar ist sie es, weil sie uns dazu dienen kann, kohlendioxidneutral Energie zur Verfügung zu stellen. Auch wenn ich konventionelle Atomkraftwerke nicht unwissend verteufle (ich weiß, was ein Dampfblasenkoeffizient ist), rede ich gerade von Kernfusion. In der großen Polemik, die gerade läuft, dachte ich, man würde international mehr Geld für die Fusionsforschung locker machen. Aber nichts da. Nur warum nicht? Kernfusionskraftwerke würden lediglich sehr geringe Mengen leicht und kurz strahlenden Materials (von beim Betrieb aktivierten Reaktorbestandteilen) produzieren, die Müllfrage würde sich nicht stellen, große Unglücke und die Verseuchung ganzer Landstriche wären schlicht unmöglich. 2016 soll der ITER den Plasmabetrieb beginnen. Wenn alles klappt, dann könnte 2060 das erste Fusionskraftwerk stehen. Das ist zu spät! Jahrelang ging es bei den knappen Mitteln nur darum, einen Standort für den ITER zu finden. In Deutschland setzte die Rot/Grüne lieber auf Kohle oder Strom aus dem Ausland als auf wirklich grünen Kernstrom und Versorgungssicherheit für die nächsten Jahrhunderte. Das Bayerische Landesamt für Umwelt bescheinigt mir zwar, dass ich 55% weniger CO2 verursache als der Durchschnittsdeutsche, doch langt das nicht. Ich will Stellarator-Strom!

Jean Baudrillard tot

Gerade habe ich aus England eine billige Ausgabe der Barthes’schen Sammlung Image, Music, Text bekommen, mich sogleich noch einmal über den sogar falsch zitierenden Lev Manovi? geärgert und etwas über das Simulacrum nachgedacht, da erfahre ich, dass Jean Baudrillard verstorben ist. Wie damals bei Kurt Cobain (der sich eine Woche nachdem ich entschieden hatte, richtig Nirvana-Fan werden zu wollen das Hirn wegblies) oder später bei den Beatles (ich gebe zu: die hatten sich bereits geraume Zeit vor meinem Interesse aufgelöst) komme ich auch diesmal nicht mehr dazu, das Werk zu Lebzeiten des Autors* zu verfolgen. Vielleicht hat das in diesem Fall sogar Vorteile. Obgleich ich mir schon eine Weile “Forget Baudrillard!” gesagt habe, überlege ich jetzt wieder. Man kann von einem abgeschlossenen Werk ausgehen, was ganz andere Perspektiven eröffnet, einem eine gewisse Sicherheit verschafft. Wie dem auch sei. Traurig ist so etwas immer. Im GWZ wird sicher mindestens ein Professor mit schwarzer Binde herumlaufen. Aber es bleibt die sehr exakte Karte des Poststrukturalismus. Sie bleibt auch dann ein genaues Abbild des Geländes, wenn dieses bereits verschwunden ist. Nur gut!