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Erinnerung im Web 2.0: Vortrag im Studium Universale

Ich fasse zusammen. Erinnerung im Web 2.0 kann heißen:
1.) Verschwimmen der Grenzen zwischen subjektiver und kollektiver Erinnerung
2.) Aktive Erinnerungsarbeit im Sinne des Infragestellens des eigenen Erlebens und der eigenen Erinnerung wird durch Vernetzung möglich
3.) Bedeutung des Begriffs Erinnerung wird hinterfragt
4.) Welche und welche Form der Erinnerung im Netz bestand hat, entscheiden eine Vielzahl von Menschen

Ein Foto von Jan und Aleida Assmann sehen Sie links [Quelle]. Durch klicken wird es größer. Ich gebe zu, dass sie–in der Tat auch äußerlich–zu unterscheiden sind. ;-)

Ich bitte um Kommentare.

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2 Kommentare

  1. mensaessen3 wrote:

    D´accord. Aber damit es für eine Kollektivierung der Erinnerung reicht, müssen noch ein paar Leute mehr nach Klein-Bloggersdorf ziehen.
    Und man muss natürlich die Frage stellen, was an kollektiv erarbeiteter Erinnerung bleibt, wenn das Web 3.0 kommt (oder Web 2.1). Da sind Bücher oder Dorfchroniken sicher haltbarer und das kollektive Gedächtnis sind doch nicht mehr Lagerfeuergeschichten.

    Thursday, November 30, 2006 at 10:14 am | Permalink
  2. anonymous... wrote:

    Ach ka, wär der Vortrag interessant gewesen. Man hätte nur davon wissen müssen. Schade eigentlich! Wie wär’s denn mit nem Privatvortrag?

    Friday, December 1, 2006 at 9:39 am | Permalink

2 Trackbacks/Pingbacks

  1. gelblog on Saturday, December 9, 2006 at 1:39 am

    Orte der Erinnerung…

    Das Studium Universale im nächsten Semester zu “Orten der Erinnerung”. Hmmm. Komischerweise ohne Assmann und Assmann. Aber dafür mit mir. (-: Am 29. November: Erinnerungen im Web 2.0.

    ……

  2. gelblog » Sondersammlung im Docuverse: Software und Erinnerung on Monday, September 3, 2007 at 10:31 am

    […] An dieser Stelle wurde vor allem mit Bezug auf einen Vortrag im Studium Universale und ein Interview im lokalen Radio auf das Internet als Ort der Erinnerung verwiesen. Web-2.0-ige Anwendungen scheinen besonders gut geeignet zu sein, persönliche Erinnerungen zu bewahren/diese auszulösen. Nun stellen die Herren vom Umblätterer einen Verweis aus ihrem Blog zu ihrer jetzt aktuell geliebten und demnächst veralteten Software her, ermöglichen also einen späteren Blick auf die eigene Geschichte der Softwaresozialisierung. Der Netscape Navigator 3 riecht zum Beispiel ganz stark nach dem stickigen Rechenzentrum in den Kellern des Hörsaalgebäudes der Uni Leipzig anno 1997. [Paco/Umblätterer] […]

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