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Harms lädt Extremisten zum Zensurdruck ein

“Fotomaterial zu dieser Produktion könenn [sic] wir momentan leider nicht zur Verfügung stellen! Wir bitten um Ihr Verständnis.”

So schreibt Alexander Busche von der Deutschen Oper auf deren Website. Natürlich geht es um die gestoppte Wiederaufnahme von Idomeneo. Kirsten Harms sprach gestern im Parkett-Foyer, schön in weiß, und in den Tagesthemen, ebenfalls in weiß, über die Gründe. Die Inszenierung des Regisseurs Hans Neuenfels hätte aus Angst vor islamistischen Störungen vom Spielplan genommen werden müssen. (In der Schlussszene werden die geköpften Häupter von Religionsgründern (Mohammed, Jesus Christus, Buddha und Neptun) vorgeführt.)

Obwohl das ganze wie ein PR-Gag für die Oper klingt–denn so bescheuert kann ja keine Intendantin wirklich sein–, bietet die Oper keine Bilder für die Presse an (zum Glück hat SpOn ein Foto-Set) und möchte auch nicht all zu intensiv über den Vorgang berichtet wissen (siehe Anne-Will-Interview). “Verständnis” kann man dafür wohl kaum erwarten.

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